Ausführliche Berichte


Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen

Foto: Norbert Diekmann WN
Foto: Norbert Diekmann WN

26. September 2018

Foto: Die Teilnehmerinnen der Feierstunde vor dem FBS-Haus.

Neue Tagesmütter können starten.

Gronau- Damit angehende Tageseltern den Herausforderungen dieser Tätigkeit gerecht werden können, bietet die Gronauer Familienbildungsstätte Qualifizierungskurse an. Jetzt erhielten die Absolventinnen ihre Zertifikate. Eine Tagesmutter (und ganz selten: ein Tagesvater) betreut regelmäßig einige Kleinkinder. Das ist eine anspruchs- und verantwortungsvolle Tätigkeit. Damit angehende Tageseltern den Herausforderungen dieser Tätigkeit gerecht werden können, bietet die Gronauer Familienbildungsstätte Qualifizierungskurse an. Zum Abschluss des aktuellen Kurses mit zehn Teilnehmerinnen unter der Leitung von Annemie Eling und Tilla Vogelsang wurden in einer kleinen Feierstunde die Zertifikate überreicht. Die Teilnehmerinnen sind: Isabel Möllers, Nadine Viehfues, Marcella Stern, Maria Stamenovic, Sarah Lohmann, Christiane Strfesewski, Andrea Tan, Elif Dural, (alle Gronau), Katja Tenwinkel (Vreden) und Birgit Simon (Steinfurt).
In 160 Unterrichtsstunden wurden unter anderem pädagogische und entwicklungspsychologische Aspekte behandelt. Dazu gehören Themen wie gewaltfreie Erziehung und Stressprävention ebenso wie der bildungspolitische Auftrag in der Kindertagespflege. Auch konkrete Fragen wie Gesundheitsförderung und Gefahrenabwehr wurden besprochen.
Die erfolgreiche Teilnahme an dieser Qualifikation bescheinigten neben den beiden Kursleiterinnen Gerd Büscher als Leiter der Familienbildungsstätte, Kirsten Raible vom Jugendamt der Stadt Gronau und die Vertreterinnen des Fachdienstes Kindertagespflege der Diakonie und des Sozialdienstes katholischer Frauen, Magda Agten, Mechthild Glandorf und Angelika Pflugrad.

Diese Zeugnisse bestätigen den erfolgreichen Absolventinnen, dass sie den Titel „Qualifizierte Tagespflegeperson nach dem Gütesiegel Kindertagespflege“ führen dürfen.
Im Frühjahr beginnt ein neuer Ausbildungskurs.

Interessierte sollten mit dem Fachdienst Kindertagespflege Gronau Kontakt aufnehmen, um zu klären, ob diese Tätigkeit für sie das Richtige sein könnte, Tel.: 02562 70111-22 oder -23.

(Bericht: Norbert Diekmann WN)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Alleinerziehende auf Tour zum Sea Life

22. September 2018

Hai und Rochen hautnah

Gronau- Haie, Rochen, Piranhas, Seepferdchen, Seeotter und viele weitere Fischarten lockten: Viel Spaß und Freude hatten 50 Alleinerziehende mit ihren Kindern während eines Ausfluges, zu dem die Gronauer Beratungsstelle für Alleinerziehende des SkF Ahaus-Vreden eingeladen hatte. Ziel: Deutschland größtes Sea Life-Aquarium in Oberhausen.
„Wir hatten so viele Anmeldungen und mussten leider vielen absagen, da wir nur ein begrenztes Budget hatten“, so die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle in einer Pressemitteilung. „Daher sind wir für jede Spende dankbar. Freizeitmaßnahmen und Urlaub können sich die meisten Alleinerziehenden nämlich kaum leisten“.
Für die teilnehmenden Alleinerziehenden und besonders für deren Kinder gab es im Sea Life viele schöne Stunden, die den Tag zu einer unvergesslichen Zeit machten. „Da wären wir nie hingekommen, da wir kein Auto haben und der Eintritt zu teuer ist. Es war der schönste Tag seit langen“, so  und ähnlich lauteten zum Abschluss des Tages die Aussagen vieler Alleinerziehenden, wie die Beratungsstelle berichtet. Der Dank gilt dem Spender, der den Alleinerziehenden diesen wunderschönen Tag beschert hat.

[Fachbereich Arbeit mit Alleinerziehenden]


10 Jahre Kindertagespflege

Foto: Angelika Hoof WN
Foto: Angelika Hoof WN

September 2018

Foto: Die Fachberaterinnen und die geehrten Tagesmütter: (v.l.) Angelika Pflugrad, Mechtild Glandorf, Ute Böcker, Tina Rymarczyk, Monika Bachmann, Petra Melzer, Magda Agten

Tagesmütter auf Tour.

Gronau- Das zehnjährige Bestehen des Tagesmütter-Angebotes nutzte jetzt der Trägerverbund von Diakonie und Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), um den Tagesmüttern für ihr – teilweise seit der Gründung – andauerndes Engagement zu danken. Nach einer Begrüßung durch die Fachberaterinnen für Kindertagespflege, Angelika Pflugrad, Mechtild Glandorf und Magda Agten, bei der Diakonie an der Hörster Straße, nahm der Gronau-Kenner Georg Frieler die Jubiläumsgesellschaft mit auf eine besondere Stadtführung. Frieler berichtete den Teilnehmerinnen dabei viel Wissenswertes aus der Heimatgeschichte, gab aber auch manche Episonde aus Gronaus Entwicklung zum Besten.
Zurück von der Tour, wurden sieben Tagesmütter geehrt, die seit der Gründung des Angebotes aktiv sind. Dies sind: Ute Böcker, Tina Rymarczyk, Monika Bachmann, Silke Isufi, Marlies Ostendorf und Eleonore Schurinck.
Zum Abschluss ließen die Teilnehmerinnen Luftballons mit angehängten Wünschen in den Himmel steigen, ehe das Treffen zwanglos ausklang.

(Bericht: Angelika Hoof WN)  [ Originalbericht aus WN]

[Fachbereich Kindertagespflege]


"Morgensonne" leistet frühe Hilfen für Familien

Foto: Frank Zimmermann WN
Foto: Frank Zimmermann WN

13. August 2018

Der Austausch führte die Teilnehmer auch in den Kreißsaal: (v.l.) von der Stadt: Sandra Cichon (Erste Beigeordnete), Rainer Hülskötter (Fachbereichsleiter im Jugendamt), Doris Ströing (Jugendamtsleiterin); vom SkF: Judith Tasche (Familienhebamme), Martin Mehring (Geschäftsführer) und Claudia Mersmann (Fachbereichsleiterin Frühe Hilfen); vom St.-Antonius-Hospital: Hebamme Ruth Hendriks, Dr. Wilhelm Steinmann ( Ärztlicher Leiter der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe) und Kinderkrankenschwester Claudia Andres. Foto: Frank Zimmermann

Davon haben alle was

Gronau-Die „Morgensonne“ hat sich in Gronau fest etabliert. Seit zwölf Jahren schon bietet der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF, Dekanat Ahaus-Vreden) das Projekt im Auftrag der Stadt an. Als dritter Projektpartner ist seit zehn Jahren das St.-Antonius-Hospital mit im Boot. An dieser Konstellation wird sich wohl auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Denn: Alle Beteiligten sind gut zufrieden mit der Zusammenarbeit.
Die Mitarbeiterinnen der „Morgensonne“ beraten werdende und frisch gebackene Eltern – wenn diese das möchten. Sie vermitteln Informationen und bei Bedarf auch Unterstützung. Dabei haben sie ein breites Spektrum von möglichen Problemen im Blick: von der Gesundheit von Mutter und Kind über Geldsorgen bis hin zu Beziehungsproblemen und Fragen rund um die Versorgung des Säuglings und/oder der Geschwisterkinder.
Die „Morgensonne“ ist dabei ein Bindeglied zwischen den Familien und anderen Einrichtungen, unter anderem dem Hospital und dem Jugendamt.
Am Donnerstag kamen Vertreter der drei Institutionen zusammen, um sich über die Zusammenarbeit auszutauschen. Einhelliges Fazit: Es läuft gut und nützt allen. Beim SkF seit den Anfängen dabei und inzwischen Fachbereichsleiterin für Frühe Hilfen ist Claudia Mersmann. Zum Gronauer Team gehören aktuell Judith Tasche (Familienhebamme), Jutta Nyssen (Familienkinderkrankenschwester) und Silke Uelsmann (Diplom-Pädagogin). Kontinuierlich konnten die Frauen ein Netzwerk knüpfen und ihr Angebot in der Stadt bekannt machen.
Eine Besonderheit bei ihrer Arbeit: Obwohl das Projekt von der Stadt finanziert wird, bleiben ihre Klienten gegenüber den Ämtern anonym. „Darum beneiden uns viele Kolleginnen“, hat Judith Tasche unlängst bei einer internationalen Fortbildung erfahren. „Und wir kommen auch zu einem guten Zeitpunkt in die Familien, wenn das Kind schon geboren, aber noch nichts passiert ist“, sagt Tasche.
Das ist ein Aspekt, der auch für das Jugendamt wichtig ist. Einerseits sind viele Menschen einem freien Träger der Jugendhilfe gegenüber unbefangener als gegenüber dem Jugendamt. Andererseits kann die vorbeugende Hilfe der „Morgensonne“ auch dazu beitragen, dass das Amt gar nicht erst tätig werden muss. Und wenn es in der Familie doch zu einer Kindeswohlgefährdung kommen sollte, informieren die Frauen von der „Morgensonne“ die Kollegen vom Jugendamt – immer mit dem Wissen ihrer Klienten. Denn „Transparenz ist bei unserer Arbeit ganz wichtig“, betont Claudia Mersmann.
Auch im Krankenhaus übernehmen die Frauen von der „Morgensonne“ wichtige Aufgaben: Sie sind Ansprechpartnerinnen für das Personal und bieten auch Fortbildungen zu Themen aus dem Jugendhilfebereich an. Und sie übernehmen gegebenenfalls die Betreuung einer jungen Mutter, wo das Krankenhaus spätestens mit der Entlassung der Frau aus dem Geschäft ist. „Diese niederschwelligen Angebote werden sehr gut angenommen“, hat Dr. Wilhelm Steinmann, Chefarzt der Geburtshilfe des St.-Antonius-Hospitals, festgestellt.
Damit die Frauen von der „Morgensonne“ aktiv werden können, sind sie darauf angewiesen, dass sie mit Familien in Kontakt kommen, die ihre Hilfe brauchen könnten. Natürlich können sich diese selbst bei der „Morgensonne“ melden. Oft werden die SkF-Mitarbeiterinnen aber auch von anderen Helfern – zum Beispiel Ärzten, Jugendamtsmitarbeitern oder Flüchtlingshelfern – auf Familien hingewiesen. In den zehn Jahren der Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital haben die Frauen 381 Fälle betreut. Auf 91 davon wurden sie durch Krankenhausmitarbeiter aufmerksam gemacht.

[Fachbereich Frühe Hilfen]


Tagesmütter in Inklusion geschult

Foto: Kreis Borken
Foto: Kreis Borken

Juli 2018

Tagesmütter aus dem Bereich des Kreisjugendamtes und des Stadtjugendamtes Borken haben sich erfolgreich weitergebildet: (hinten v. l.) Eva-Maria Weidemann, Julia Heuer, Anja Gesing und (vorne v. l.) Karen Müller sowie Beate Rademacher. foto kreis borken.

Fünf Teilnehmerinnen aus Südlohn und Borken haben ein Zertifikat bekommen.

Kreis Südlohn- Inklusion ist ein wichtiger Baustein in der Kindertagespflege. Um diese Herausforderung zukünftig mit noch mehr Fach-, Sach- und Persönlichkeitskompetenz zu meistern, haben fünf Tagespflegepersonen aus dem Bereich des Kreisjugendamtes und dem der Stadt Borken am Zertifikatskurs des Landesjugendamtes „Betreuung von Kindern mit Behinderung in der Kindertagespflege“ teilgenommen.
Über zehn Monate haben sich die Teilnehmerinnen aus Borken und Südlohn in sieben Wochenend-Modulen fortgebildet, schreibt der Kreis in eine Pressemitteilung. Unter anderem ging es um rechtliche Rahmenbedingungen, Entwicklungspsychologie, Bildungsdokumentation, Motorik, Sprachentwicklung, Autonomieentwicklung, kollegiale Beratung und Vernetzung verschiedener Fachdisziplinen. Selbstlerneinheiten mit viel Praxisbezug und Reflexion ergänzten die jeweiligen Moduleinheiten. Alle Teilnehmerinnen habev darüber hinaus das Konzept ihrer eigenen Tagespflegestelle überarbeitet und in Hinblick auf die inklusive Betreuung von Kindern erweitert. Ein Kolloqium auf Grundlage einer Präsentation bildete den Abschluss der Fortbildungszeit. Und so konnten sich alle fünf Teilnehmerinnen über ihr Zertifikat freuen.
Lange Tage
„Nach einem ereignisreichen Tag mit fünf Kindern in der Betreuung war es manchmal gar nicht so leicht, sich abends oder an den verbleibenden Wochenenden nochmal vor den PC zu setzen“, sagt Tagesmutter Beate Rademacher. „Aber wir alle würden sofort wieder teilnehmen.“ Die anderen vier Teilnehmerinnen nicken einvernehmlich.
Insgesamt sind nun 25 Tagespflegepersonen aus dem Kreisjugendamtsbezirk für die Betreuung von Kindern mit einer Behinderung gemäß dem Lehrplan des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) qualifiziert.

[Fachbereich Kindertagespflege]


14 neue Kindertagespfleger

14 neue Kindertagespfleger

Juli 2018

Foto:Zertifizierte Kindertagespflegepersonen mit den Fachberaterinnen des Kreises Borken, der Stadt Ahaus, des SKF, den VHS-Dozentinnen und Dr. Nikolaus Schneider, VHS-Direktor.

Die Volkshochschule hat nach fast einem Jahr Ausbildung die Zertifikate übergeben

Ahaus/Kreis- An 14 Kindertagespflegepersonen aus Ahaus, Stadtlohn, Vreden, Heek und Gescher wurde im VHS-Haus Ahaus während einer kleinen Feierstunde nun das Zertifikat „Kindertagespflege“ vergeben. Das teilt das aktuelle Forum Volkshochschule in einer Pressemitteilung mit. VHS-Direktor Dr. Nikolaus Schneider sowie die Fachberaterinnen des Kreises Borken, der Stadt Ahaus und des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) dankten den Teilnehmerinnen und dem Teilnehmer in ihren Grußworten für das Engagement und die Leistung der Kindertagespflegepersonen, die sich seit August 2017 mit verschiedenen Themen der Kindertagespflege auseinandergesetzt hatten. Vom eigenen Erziehungsverhalten über Bildungsthemen, von der Ernährung bis zur Zusammenarbeit mit den abgebenden Eltern – diese und weitere Themen stehen im Lehrplan des Deutschen Jugendinstitutes, das die Grundlage der Qualifizierung ist. Die Teilnehmer hoben insbesondere das gestiegene professionelle Selbstverständnis hervor, das sich durch die Fortbildung weiter entwickelt hat und den guten kollegialen Austausch in der Gruppe. Mit einem Blumengruß bedankte sich die Gruppe bei den Dozentinnen der Fortbildung.

[Fachbereich Kindertagespflege]


Ausflug nach Hoge Boekel

Ausflug nach Hoge Boekel

Juli 2018

SkF lud Alleinerziehende und ihre Kinder ein

Gronau- Einen Ausflug der Gruppe junger Mütter mit ihren Kindern hat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) organisiert, der die jungen Mütter betreut. Ziel war der Freizeitpark Hoge Boekel in Enschede. Mütter und Kinder erlebten dort mit den vielen Angeboten wie Seilbahn, Trampolin oder Wasserspielen einen unterhaltsamen Tag.
Der Ausflug stellt in jedem Jahr vor der Sommerpause den Abschluss der „Gruppe junger Schwangerer und junger Mütter mit ihren Kindern“ der Schwangerschaftsberatung des SkF dar. Die Gruppe bietet eine gute Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen, Menschen in ähnlichen Lebenssituationen kennenzulernen und voneinander zu lernen.
Eine Kinderbetreuung sorgt dafür, dass auch die Kinder Gemeinschaft erleben und die Mütter ihren Freiraum genießen können. „Es ist die Mischung aus Spaß, Lernen und Austausch, die uns im ersten Halbjahr einen regen Gruppenzulauf bescherte“, zieht Elisabeth Grote Bilanz, die die Gruppe seit vielen Jahren gemeinsam mit Mechtild Glandorf begleitet.
Freuen können sich alle Teilnehmerinnen auch wieder auf ein neues Programm für das zweite Halbjahr. Neben den zahlreichen offenen Treffen ist unter anderem auch die Behandlung des Themas „Erste Hilfe für den Säugling und das Kleinkind“ geplant.
Anfragen zur Teilnahme an der Gruppe beantwortet Elisabeth Grote unter 02562 8173-41.

[Fachbereich Schwangerschaftsberatung]


Schwangerschaftsberatung des SkF zog Bilanz

Foto: Josef Barnekamp WN
Foto: Josef Barnekamp WN

Juli 2018

Foto v.l.: Elisabeth Grote, Alexandra Siems und Ruth Upgang von der Schwangerschaftsberatung des Skf Ahaus-Vreden e.V.

Es fehlt an günstigen Wohnungen.

Kreis Borken- Eine Erstausstattung fürs Kind, Hilfe beim „Behördenkram“, Unterstützung bei Betreuung und Pflege: Wenn junge Frauen, zumal solche in wirtschaftlich und persönlich unsicheren Verhältnissen, ein Kind bekommen, ist jede Hilfe willkommen. Welche Hilfen am nötigsten sind – und wo es besonders eng wird, das wissen Elisabeth Grote-Scharfbilling, Alexandra Siems und Ruth Upgang vom Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) sehr genau. Sie sind für das SKF im Altkreis Ahaus in der Schwangerenberatung tätig und haben jetzt Bilanz gezogen. Zu den Zahlen: 712 Frauen haben im Vorjahr eines der SKF-Büros aufgesucht und wurden bei 3339 Terminen beraten. Rund 280 Frauen waren jünger als 24 Jahre. Fast die Hälfte der Hilfesuchenden waren Ausländerinnen. Zwei Drittel der Frauen, die Rat suchten, hatten keinen Schulabschluss. „Finanzielle Fragen nehmen einen großen Raum ein“, weiß Elisabeth GroteScharfbilling aus den vielen Gesprächen. Die Beziehungen der Frauen, sofern es welche gebe, seien oftmals „fragil“ und die Schwangerschaft nicht selten Grund für
eine Trennung. Auch befristete Arbeitsverträge von Mutter und/oder Vater und ein geringes Einkommen bereiteten Probleme. Bei nichtdeutschen Ratsuchenden kämen sprachliche Hürden hinzu: Wer Formulare nicht verstehen könne, könne eben oft auch damit verbundene Fristen nicht einhalten. Kleine und bezahlbare Wohnungen zu finden, sei für viele Schwangere und junge Mütter im Kreis Borken ein großes Problem, sagen die drei Beraterinnen. Für das
Geld, das Kommunen oder Jobcenter den Hilfesuchenden zur Verfügung stellten, „kriegt man nichts. Und wenn, dann sind das oft wirklich alte Kaschemmen“, sagt Grote-Scharfbilling. Besser bestellt sein könnte es laut SKF-Beraterinnen auch um die Betreuung durch Hebammen: Es gebe kreisweit schlichtweg zu wenig, weswegen viele Schwangere händeringend suchten. Besser bestellt ist es nach Ansicht der SKF-Fachfrauen um die Betreuung der Kin
der im Westmünsterland. Die Versorgung mit Kitas und Tagesmüttern sei im Kreis Borken recht gut, auch wenn es zu den Randzeiten hier und da mehr Angebote geben sollte. Auch weil vielen Arbeitgebern daran gelegen sei, Fachkräfte zu binden, sehe es bei der Vereinbarkeit von Kind und Beruf besser aus. „Da gibt es schon viel Entgegenkommen durch die Arbeitgeber“, sagt Ruth Upgang. Zur Beratung und Unterstützung kommt beim SKF
in bestimmten Notfällen auch eine finanzielle Hilfe: Allein 131.700 Euro hat das SKF Ahaus-Vreden aus Mitteln der bischöflichen Tenhumberg-Stiftung weitervermittelt. Weitere 80.000 Euro kamen aus anderen Stiftungen. Zudem hat das SKF eine Menge Hilfsangebote wie Gesprächskreise, Gruppenangebote, „offene Treffs“ und gemeinsame Frühstücksrunden im Angebot.

(Bericht: Josef Barnekamp WN)

[Fachbereich Schwangerschaftsberatung]


Alleinerziehende auf Tour zum Zoo in Münster

Alleinerziehende auf Tour zum Zoo in Münster

09. Juni 2018

Wunderschönes Erlebnis im Zoo

Gronau- Giraffen, Affen, Zebras und viele Spielplätze: Viel Spaß hatten 45 Alleinerziehende mit ihren Kindern, die die Gronauer Beratungsstelle für Alleinerziehende des SkF Ahaus-Vreden in den Allwetter-Zoo nach Münster eingeladen hatte. Bei strahlendem Sonnenschein gab es dank eines Spenders viele wunderbare Erlebnisse. Ein Straßenkünstler-Festival und eine Spinnen-Sonderausstellung machten den Tag zu einem Erlebnis. Ein kostenloser Schlüsselanhänger mit Foto von jedem war ein weiterer Höhepunkt. „Das war der schönste Tag, den ich seit ewigen Zeiten hatte“, so die Aussagen einiger Alleinerziehenden. „Das hätten wir uns nie leisten können“, waren weitere Äußerungen der Alleinerziehenden.

[Arbeit mit Alleinerziehenden]


Selbstbemalte Postkarten steigen in den Himmel


10. Mai 2018

Legden- Die Legdener Tagesmütter mit ihren Tageskindern und ihrer Fachberaterin vom SKF nahmen bei strahlendem Sonnenschein an der Aktionswoche zur Kindertagespflege des Bundesverbandes teil. Wie an drei weiteren Standorten des Kreises Borken, ließen die Kinder heliumgefüllte Luftballons mit einer informativen und dazu noch selbst bemalten Postkarte in die Luft steigen, um auf die Kindertagespflege aufmerksam zu machen. Im Anschluss daran war viel Zeit zum Austausch und die Kinder nutzten die vielen Spielangebote im Dahliengarten.

Tagesmütter machen auf sich aufmerksam


10. Mai 2018

Mit einer Luftballonaktion machten Tagesmütter auf ihr Betreuungsangebot aufmerksam und informierten Interessierte – hier auf dem Markt in Stadtlohn. MLZ-FOTO DIRKING

Stadtlohn- Der Stadtlohner Marktplatz war am Dienstagmorgen das Ziel von Tagesmüttern mit ihren kleinen Schützlingen aus dem Kreis Borken , herzlich begrüßt von Waltraud Ostendarp-Deggerich vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) aus Stadtlohn.
Der Bundesverband für Kindertagespflege hat zu einer deutschlandweiten Aktionswoche unter dem Leitsatz „Gut betreut in Kindertagespflege“ aufgerufen, verbunden mit einem Flashmob und einer Luftballon-Aktion. Für die Kleinen, ob im Kinderwagen, Buggy oder an der Hand der Tagesmutter, war es eine schöne Abwechslung und ein Vergnügen im geschäftigen Treiben auf dem Stadtlohner Marktplatz – es war ja auch noch Krammarkt in der Stadt – dabei zu sein. Dann zogen alle zum Figurenbrunnen und ließen die bunten Luftballons in den tiefblauen Himmel steigen und mit staunenden Blicken verfolgten die Kinder das Geschehen.
Mit dieser Aktion, die am Dienstag zeitgleich in Vreden sowie am Mittwoch in Südlohn und Legden stattfand, wolle der Bundesverband neue Tagespflegepersonen gewinnen, da diese an allen Orten des Kreises gesucht würden, erläuterte Ruth Franzbach, Koordinatorin für die Kindertagespflege im Kreis Borken. Nun hoffen alle auf eine positive Reaktion.

(Bericht: MLZ)

bunte Ballons und Infos


10. Mai 2018

Südlohn- Bei schönstem Sonnenschein und mit viel guter Laune ließen am Mittwochmorgen die Südlohner Tagesmütter mit ihren kleinen Schützlingen viele bunte Ballons steigen. Ähnlich schöne Bilder sah man auch bei den Vredener, Legdener und Stadtlohner Tagesmüttern. Die bundesweite Aktionswoche dient dazu, die Kindertagespflege als ein qualitatives Betreuungsangebot für Kinder von 0 bis 14 Jahren weiter bekannt zu machen. Darüber hinaus ist diese Aktion ebenfalls dazu gedacht, interessierte neue Tagespflegepersonen zu gewinnen.

Ein schönes Bild auf dem Marktplatz

Foto: stroetmann MLZ
Foto: stroetmann MLZ

Vreden- Ein schönes Bild bot sich am Dienstag auf dem Markt: Innerhalb der bundesweiten Aktionswoche hatten sich Tagesmütter mit ihren Tagespflegekindern auf dem Markt versammelt und ließen bunte Luftballons in den Himmel steigen. Damit wollten sie auf diese Art der Betreuungsmöglichkeit aufmerksam machen und standen für Informationen zur Verfügung.

[Fachbereich Kindertagespflege]


SkF stellt sich auf dem Katholikentag in Münster vor

SkF stellt sich auf dem Katholikentag in Münster vor

Mai 2018

Foto: Heike Lukas (li) und Claudia Mersmann.

Münster/Ahaus- Auf dem Katholikentag 2018 in Münster wurden verschiedene Aufgabenbereiche vom SkF vorgestellt und einzelne Fachbereiche präsentierten den vielen Besuchern ihre Arbeit. Der Fachbereich „Frühe Hilfen“ war dort mit unterschiedlichen Ortsverbänden vertreten. Claudia Mersmann (Fachbereichsleitung „Frühe Hilfen“) und Heike Lukas (Familienkinderkrankenschwester) vom SkF e.V. Dekanate Ahaus und Vreden waren bei bestem Wetter in Münster und konnten ihre Arbeit den Besuchern mit praktischen Beispielen näher bringen.

[Fachbereich Frühe Hilfen]


Digitalisierung bei den Tagesmüttern

Die geehrten Tagesmütter
Die geehrten Tagesmütter

08. Mai 2018

Die geehrten Tagesmütter: Angelika Gewers, Tanja Schüring , Britta Schüring, Nadine Waning, Claudia Albersmann, Bärbel Richter, Marita Sues, Kerstin Esseling, Pia Waschk, Melanie Winking, Edith Levers- Kropp, Doris Huning, Anja Gesing. Foto: privat

Tageseltern-Verein traf sich zur Mitgliederversammlung

Vreden-Der Tageseltern-Verein hat bei seiner Mitgliederversammlung auf die Erfolge des vergangenen Jahres zurückgeblickt. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Verein „Bündnis für Familien“ konnte in Vreden zum Beispiel im Stadtpark eine Rutsche für kleine Kinder unter drei Jahren errichtet werden. In allen Orten bestehen Kontakte zu den Pfarreien, den Kindergärten und anderen Institutionen. So können zum Beispiel die Räumlichkeiten der Institutionen von den Tagesmüttern für gemeinsame Treffen genutzt werden.
Ruth Franzbach vom Kreis Borken schlug den Bogen zu einer Veranstaltung des Kreises Anfang März, bei der die neuen Richtlinien der Kindertagespflege für die Tagespflegepersonen erläutert wurden. Die Umsetzung der Richtlinien erfolgt zum 1. August 2018. Stefanie Horst von der VHS informierte über die Digitalisierung in der Kursarbeit der VHS. Einzelne Kursinhalte sollen künftig als Ergänzung online vermittelt werden. 17 Tagesmütter, die zehn Jahre oder länger Kinder in der Tagespflege betreuen, wurden geehrt: zwei aus Stadtlohn, fünf aus Südlohn und zehn aus Vreden.

Wahlen und Verabschiedungen
Neues Leitungsteam: Anette Rosing, Kerstin Esseling, Ruth Lansing (alle Vreden), Sabine van Almsick, Miriam Fischer, Stefanie Wilde (beide Stadtlohn), Tanja Karkutsch, Doris Huning (beide Südlohn)
Verabschiedet: Sabrina Stowermann, Claudia Müller-Brunzlow, Edith Levers-Kropp (alle Vreden), Melanie Winking, Anne Schlüter (beide Stadtlohn), Mechthild Busch, Anja Hartog, Katrin Wansing (alle Südlohn)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Gefühle ändern sich, Familien auch

Foto: Susanne Menzel WN
Foto: Susanne Menzel WN

11. April 2018

Die Alltagsorganisation gestaltet sich für Alleinerziehende nicht immer einfach.

Gronau- „Alleinerziehend zu sein, hat negative, aber durchaus auch positive Seiten“, gibt Eileen (Name von der Redaktion geändert) nach kurzem Nachdenken zu. „Es ist mitunter schwierig, den Alltag zu strukturieren und zu organisieren, so dass alles reibungslos läuft. Auf der anderen Seite kann man sein Kind so erziehen, wie man es selbst für richtig hält und muss nicht ständig über alles mögliche diskutieren. Vor allem, wenn man wie ich gebürtig aus einer anderen Kultur kommt“, sagt die 36-jährige Mutter einer vierjährigen Tochter.
Wenn Mama oder Papa entgegen der Absprache bei einem Besuchstermin auf sich warten lassen, leiden im Falle einer Trennung besonders die gemeinsamen Kinder.
Eileen lebt seit 15 Jahren in Deutschland, ist geschieden und hat die Tochter zusammen mit einem neuen Partner, von dem sie getrennt lebt. Während der Schwangerschaft ist sie nach Gronau gezogen und „musste hier nicht nur eine andere Umgebung, sondern auch neue Menschen kennenlernen.“
Familiäre Strukturen fehlen ihr, aber „das hat auch den Effekt, dass meine Tochter unbelastet aufwachsen kann. Ich möchte den Erziehungshintergrund von mir und meinen Eltern für mein Kind nicht übernehmen. Ich möchte, dass es mit deutschen Werten aufwächst“, so ihre bewusste Entscheidung. Ihr Ex-Partner ist beruflich viel unterwegs „und sieht die Tochter deshalb nur unregelmäßig.“
Was ihr besonders fehlt, „ist mal ein Austausch über alltägliche Schwierigkeiten. Oder das Gespräch mit einer Freundin. Auch abends mal raus zu gehen, ist kaum möglich.“ Mit dem Vater ihrer Tochter „versteht sie sich mal mehr, mal weniger gut. Wenn es zwischen uns kriselt, dann macht sich das oft auch für das Kind bemerkbar. Es ist nicht immer leicht, hier die Emotionen in die richtigen Bahnen zu lenken, damit unsere Tochter nicht auch unter den Konflikten leidet.“
Und genau an diesem Punkt liegt der Ansatz, den die Beratungsstelle für Alleinerziehende sowie die Familienbildungsstätte Gronau mit ihrem zweiteiligen Angebot „Gefühle ändern sich, Familien auch“ bezwecken will: „Wir möchten Paare darin unterstützen, eine geplante Trennung möglichst für alle Beteiligten erträglich zu gestalten“, sagen Diana Ricker (FBS) und Ulrike Terhaar (SKF-Beratungsstelle für Alleinerziehende).
„Aus der täglichen Praxis weiß ich, dass sich oft eine Vielzahl von Problemen entwickelt“, schildert Ulrike Terhaar. „Und besonders die Kinder leiden dann, wenn sich die Erwachsenen nicht einig sind. Das Aufgeben einer Partnerschaft ist ja nicht gleichbedeutend mit dem Aufgeben der Elternschaft. Vater oder Mutter bleibt man ein Leben lang.“
Die klassische Familienstruktur – Vater, Mutter, Kind – gebe es schon lange nicht mehr, so die Fachfrauen. „Um die Menschen da nicht alleine zu lassen, müssen auch wir mit Beratungs- ebenso wie mit Unterstützungs- oder Freizeitangeboten reagieren.“ Ulrike Terhaar: „Mitunter reicht den Frauen und Männern manchmal auch eine neutrale Person, die von außen auf die Situation schaut und Anregungen zur Konfliktlösung gibt.“ Speziell, wenn es um Streitigkeiten in Erziehungs- oder Geldfragen geht, wird automatisch den Kindern oft ein zusätzliches Päckchen aufgebürdet. „Sei es, dass Absprachen über das Abholen zu Besuchen oder zur Betreuung des Nachwuchses nicht eingehalten werden, oder dass kein finanzieller Spielraum mehr für Freizeitaktivitäten der Kids bleibt“, nennen Ricker und Terhaar nur zwei von zahlreichen Beispielen.
Sie haben sich deshalb für die geplanten Infoveranstaltungen neben Rechtsanwältin Silke Bartels auch Jugendamts-Mitarbeiterin Silke Herbrand mit ins Boot geholt.
„Silke Bartels kennt als Familienanwältin zahlreiche Facetten einer Trennung aus ihrer Praxis“, sagt Diana Ricker. Sie wird sicherlich auf die ein oder andere Einzelfrage an dem Abend eingehen können – sofern sie auch für andere von Interesse ist.
Silke Herbrand wird dagegen ihr Augenmerk auf die Situation der Kinder legen. Das Jugendamt wird vom Amtsgericht im Falle einer eingereichten Scheidung automatisch in Kenntnis gesetzt und bietet den Betroffenen dann auf freiwilliger Basis Beratung an. „Dass das Jugendamt eingeschaltet wird, hat nichts damit zu tun, dass es darauf aus ist, der Familie oder der erziehenden Person das Kind bzw. die Kinder wegzunehmen. Das ist bei vielen immer noch die große Sorge. Einzig und allein das Kindeswohl steht im Mittelpunkt.“ Auch das will Silke Herbrand am 23. April noch einmal ausdrücklich betonen.
Zurück zu Eileen: Sie „bedauert zwar manchmal, keine Zeit mehr für mich selbst zu haben. Andererseits bin ich auch niemandem mehr über mein Leben Rechenschaft schuldig“.

(Bericht: Susanne Menzel WN)

[Flyer zur Infoveranstaltung]

[Fachbereich Arbeit mit Alleinerziehenden]


Eine wichtige Säule der Kinderbetreuung

04. April 2018

Infoabend für Tagespflegepersonen

Kreis Borken- Seit mehr als zehn Jahren ist die Kindertagespflege eine wichtige Säule in der Betreuung von Kindern im Kreis Borken. Darauf hat Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster bei einer Infoveranstaltung im Kreishaus hingewiesen. Auf dieser stellte der Kreis Borken rund 150 Interessierten die neuen Richtlinien zur Förderung von Kindern in Tagespflege vor. Neben Tagesmüttern und –vätern waren Vertreter von Berufskollegs, Familienzentren, Unternehmen mit betrieblicher Großtagespflege und von Weiterbildungsträgern gekommen.
Aktuell, so Hörster, würden etwa 700 Kinder von 220 Tagespflegepersonen betreut. Rund 65 Prozent der Kinder seien jünger als drei Jahre. Der Kreisdirektor, zugleich Jugenddezernent des Kreises, skizzierte Eckpunkte der Richtlinien, die sein Haus gemeinsam mit den Stadtjugendämtern Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau sowie den politischen Entscheidungsträgern im Kreisgebiet abgestimmt hatte. Er lobte die Tagesmütter und –väter: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder im Kreis Borken“: Auch Christel Wegmann, Vorsitzende des Kreisjugendhilfeausschusses, machte deutlich: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Kindertagespflege auch künftig weiter auszubauen und zu stärken.“
Ruth Franzbach, Koordinatorin der Kindertagespflege im Kreis Borken, berichtete über die regionalen Zahlen und Daten zur Kindertagespflege und ging näher auf die geänderten Richtlinien ein. Sie sagte, dass die kurzzeitige Betreuung außerhalb der gewöhnlichen Betreuungszeiten (Randzeiten und Wochenendbetreuung) und Großtagespflegestellen stärker gefördert werden solle. Außerdem sei die Regelung von Vertretungssituationen weiterentwickelt worden. Für Vor- und Nachbereitungszeiten des pädagogischen Alltags werde künftig eine Verfügungszeit vergütet. Hingewiesen wurde darauf, dass das Kreisjugendamt seinen Tagespflegepersonen die Möglichkeit geben will, an einer Fortbildung zur alltagsintegrierten Sprachbildung teilzunehmen. Zudem ist ein Fachtag auf Kreisebene am 18. Oktober in Ahaus geplant.
Wer sich für die Arbeit als Tagespfleger interessiert, kann sich bei Ruth Franzbach, Tel.: 02861 / 822242 oder Email: r.franzbach@kreis-borken.de melden.

(Bericht MLZ)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Die ersten Jahre in der Erziehung sind entscheidend

Foto: vhs
Foto: vhs
Foto: vhs
Foto: vhs

27. März 2018

Foto: Angelika Wennemar gav den Tagesmüttern hilfreiche Tipps für den Alltag.

Tagesmütter und -väter tauschten sich über Kindesentwicklung aus.

Heek/Legden- Was ist wichtig für die Entwicklung eines Kindes in den ersten drei Lebensjahren? Das Wissen darüber vertieften die Tagesmütter und -väter aus Heek, Legden und Schöppingen bei einem Fortbildungsabend im Haus Hugenroth in Nienborg. Durch den von der VHS und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) organisierten Abend führte Angelika Wennemar, Diplom-Heilpädagogin, Kinderkrankenschwester und Beraterin für Emotionelle Erste Hilfe.
Der Themenabend richtete sich an die 28 Tagesmütter und zwei Tagesväter, die derzeit in Heek, Schöppingen und Legden tätig sind. Sie betreuen 106 Kinder, koordiniert durch die Fachberaterinnen Jutta Büning, Anne Hoff und Diane Langel des SKF. Es wurde deutlich, dass die Grundsteine für das gesunde Aufwachsen als „kleiner Mensch“ in den ersten Monaten und Jahren eines Kindes gelegt werden. Es wurde aus entwicklungspsychologischer Sicht gezeigt, wie wichtig eine sichere Bindung der Kinder zu den Eltern und Tagesmüttern und -vätern ist. In den ersten Jahren, in denen sich das Urvertrauen entwickelt, werden demnach wichtige Grundlagen für die spätere Entwicklung des Kindes geschaffen. „Diese Bindung ist die Voraussetzung dafür, dass die Kinder Vertrauen zu sich selbst und zu anderen entwickeln. Das befähigt sie, ihre Umwelt neugierig zu erkunden, soziale Beziehungen einzugehen und Neues zu lernen“, sagte die Referentin.
Bedürfnisse beachten: Die Tagesmütter und -väter bestätigen: Jedes Kind zeigt auf seine Weise, welche Bedürfnisse es hat. Dabei sei es wichtig, aufmerksam und einfühlend darauf zu reagieren und regelmäßig mit den Eltern darüber im Austausch zu bleiben, wie das Kind sich entwickelt.
Die Erkenntnisse aus diesem Abend sollen an einem weiteren Termin im Mai durch konkrete Erfahrungen und mitgebrachte Beispiele der Teilnehmer aus der Praxis vertieft werden.

(Bericht: MLZ)

[Fachbereich Kindertagespfle]


1200 neue Taschen für Projekt

Foto: Stadtwerke Gronau
Foto: Stadtwerke Gronau

Ende März 2018

Foto: 1200 Willkommenstaschen übergab Sylvia Rasokat-Poll (rechts) von den Stadtwerken Gronau nun an Ulrike Terhaar.

"Hallo kleiner Mensch" erhält 1200 neue Taschen von den Stadtwerken Gronau

Gronau- 1200 weitere Willkommenstaschen mit der passenden Aufschrift „Neue Energie-Quelle“ übergab Sylvia Rasokat-Poll, Teamleiterin Marketing bei den Stadtwerken Gronau, nun an Ulrike Terhaar vom Sozialdienst katholischer Frauen Ahaus-Vreden (SkF) in Gronau. Im Rahmen des Projektes „Hallo, kleiner Mensch“ besuchen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen vom SkF alle Mütter von Neugeborenen im Gronauer St. Antonius Hospital. Die Mütter erhalten dann die so genannte „Willkommens-Tasche“, gefüllt mit vielen Informationen, Beratungsadressen und Begrüßungsgeschenken, allesamt gespendet von verschiedenen Gronauer Firmen und Institutionen (die WN berichteten).

Die Stadtwerke Gronau unterstützen das Projekt schon von Beginn an. „Mit den weiteren 1200 Taschen sind wir für die nächsten beiden Jahre wieder gut versorgt,“ so Ulrike Terhaar. „Das Projekt läuft nach wie vor sehr gut und die Taschen sind bei den Familien äußerst beliebt. Natürlich würden wir uns auch über weitere Projekt-Partner sehr freuen."

[Hallo kleiner Mensch...]


Tag "Rund um die Geburt"

Tag "Rund um die Geburt"

04. März 2018

Internet-Recherche sorgt oft nicht für erhoffte Klarheit

Gronau- Ängste vor der Schwangerschaft und der Geburt nehmen. Das war das Ziel der Organisatoren des Infotags Rund um die Geburt. Viele werdende Eltern nutzten am Sonntag im Pfarrzentrum St. Antonius die Gelegenheit, sich zu verschiedenen Themen Tipps aus erster Hand zu holen.
„Die Geburt ist eine unvertraute Situation“, sagte Hebamme Judith Tasche. Viele werdende Mütter informierten sich im Internet. Doch das verwirre manchmal mehr, als es Klarheit schaffe. So gerieten die Frauen in Stresssituationen, meinte Judith Tasche.
Die Hebamme hat außerdem festgestellt, dass die Schwangeren sich heute viel früher um eine Hebamme bemühten als früher. Tasche: „Früher hat sich bis zur zwölften Woche niemand gemeldet.“ Das sei heute ganz anders. Oft hätten die Frauen Angst, keine Hebamme mehr zur Betreuung zu bekommen. Auch in Gronau komme das aufgrund der zeitlichen Überlastung der Hebammen schon vor, so Judith Tasche. Auch Geburtsvorbereitungskurse seien zuweilen knapp.
Dr. Senait Berhane, Oberärztin am St.-Antonius-Hospital, erläuterte den Ablauf und die Möglichkeiten rund um die Geburt.
Mary Strestik gab Tipps zum Stillen. Sie sprach den Frauen Mut zu, dass sie mit Problemen nicht alleine gelassen würden. Ein ebenfalls oft nachgefragtes Thema ist Elterngeld. Hier gab Renate Krandick von der Elterngeldstelle des Kreises Borken fundierte Auskünfte.
Des Weiteren beantworteten Frauen der Schwangerschaftsberatung und der Kindertagespflege Gronau Fragen. Zudem stellte der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) das Prinzip der Familienpaten vor. Im Foyer gab es auch noch Infos rund um die Taufe.

(Bericht Westfälische Zeitung)

[Fachbereich Schwangerschaftsberatung]


"Anwalt der Kinder und Eltern sein"

Foto: privat
Foto: privat

27. Februar 2018

Auf dem Foto v.l.: Waltraud Ostendarp-Deggerich (Sozialdienst katholischer Frauen), Ursula Schulte, Ruth Franzbach (Kreis Borken – Kindertagespflege) mit Katharina Dobbrunz und Pia Waschk (Leiterinnen der Turmvilla)

Stadtlohn- Die Großtagespflege „Turmvilla“ nimmt am Bundesprogramm „Kita Plus“ teil. Ursula Schulte hat sich bei einem Besuch ein Bild von der Einrichtung gemacht. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte hat sich ein Bild von der Großtagespflege „Turmvilla“ gemacht. Diese ist im alten Pfarrgebäude von St. Joseph gegenüber dem Krankenhaus untergebracht. Hier werden zurzeit neun Kinder im Alter von vier Monaten bis zwölf Jahren betreut. Bei ihrem Besuch fiel Ursula Schulte die familiäre Atmosphäre auf. Den Kindern stehen ausreichend Räume für Schlaf- und Spielmöglichkeiten sowie ein großer Garten zur Verfügung. Die Tageskinder werden zu flexiblen Öffnungszeiten betreut. Wichtige Rahmenbedingungen, denn Kinder brauchen Rückzugsmöglichkeiten, Platz zum Toben und etwas Freiheit.
Die Turmvilla nimmt am Programm des Bundesfamilienministeriums „Kita Plus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“ teil. „Noch in der letzten Woche war ein Team im Auftrag des Bundesfamilienministeriums in Stadtlohn , die sich für eine Evaluation einen Überblick verschafft haben“, sagen die Tagesmütter Katharina Dobbrunz und Pia Waschk. Der Bedarf von Betreuung in den Randzeiten steigt. Viele Arbeitgeber sind nicht flexibel genug auf junge Familien eingestellt. Durch das Bundesprogramm wurde das Betreuungsangebot in der Turmvilla möglich.
Besonders Alleinerziehende stellen ungünstige Arbeitszeiten oft vor Betreuungsprobleme. Ursula Schulte ärgert das. „Auch Arbeitgeber sind bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pflicht. Es darf nicht nur darum gehen, Familien kompatibel für den Arbeitsmarkt zu machen, sondern die Arbeitswelt muss sich auch an den Bedürfnissen der Familien orientieren. Man muss hier Anwalt der Kinder und Eltern sein“, fordert Schulte.

Informationen: Im Januar 2016 ist das Bundesprogramm „Kita Plus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“ gestartet. Damit fördert das Bundesfamilienministerium erweiterte Betreuungszeiten in der Kindertagespflege, um bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

[ Fachbereich Kindertagespflege ]


Mehr Geld für Tagesmütter

Foto: Münsterlandzeitung
Foto: Münsterlandzeitung

01. Februar 2018

Kreisjugendamt stellt künftig eine Million Euro mehr zur Verfügung

Kreis Borken- Am Ende fasste Alfred Wellers (FDP) die Meinung wohl aller Mitglieder des Jugendhilfeausschusses zusammen: „Das ist gut angelegtes Geld“. Gut angelegt, das sind nach Auffassung der Kreispolitiker die 1,057 Millionen Euro, die der Jugendhilfeausschusses am Dienstag für die Neuregelung der Kindertagespflege im Bezirk des Kreisjugendamtes ausgeben will. Ohne Gegenstimme wurde der Vorschlag der Verwaltung vom Gremium angenommen.
Die Neuregelung sieht unter anderem vor, dass die Kindertagesmütter und –väter mehr Geld bekommen. Je nach Qualifikation (87 Prozent sind in der höchsten Qualifikationsstufe ) bekommen sie bis zu 50 Cent mehr pro Stunde. Bislang bekam beispielsweise eine voll qualifizierte Tagesmutter, die ein Kind unter drei Jahren in ihrem eigenen Haushalt betreute, fünf Euro pro Stunde. Hinzu kommen im Einzelfall Beteiligungen an Versicherungen.
Weitere Neuregelungen: Künftig werden Aufgaben, die außerhalb der Betreuungszeit liegen (etwa die Vorbereitung der Stunden) vergütet. Summa Summarum zahlt das Jugendamt rund 630.000 Euro mehr pro Jahr. Weitere 230.000 Euro zahlt der Kreis, damit die Betreuung auch zu Randzeiten wie früh morgens und spät abends sowie am Wochenende besser bezahlt wird. Weitere Verbesserungen gibt es bei Vertretungen für Urlaubs- und Krankheitszeiten und für sogenannte Großtagespflegestellen. Das sind Einrichtungen, in denen bis zu neun Kinder betreut werden können. Davon gibt es sieben im Kreisjugendamtsbezirk, zu dem gesamte Kreis ohne Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau gehört. Sie bekommen künftig 516 Euro statt 436 Euro im Monat als Zuschuss zur Miete.
Nach Angaben der Kreisverwaltung werden aktuell 669 Kinder in Tagespflege betreut, davon 233 im Alter von drei Jahren und darüber, 436 im Alter von unter drei Jahren. Zum Vergleich: das sind fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren und mehr als zehn Mal so viele wie Ende 2005. Durchschnittlich 91 Stunden werden dabei Kinder aus Familien betreut, in denen beide Elternteile erwerbstätig sind oder in denen Alleinerziehende im Beruf stehen und mitunter auch auf Betreuungszeiten angewiesen sind, die von Kitas nicht abgedeckt werden.
Bei der Sitzung am Dienstag hat sich der Jugendhilfeausschuss in einen weiteren Tagesordnungspunkt ebenfalls einstimmig dafür ausgesprochen, dass der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Ahaus-Vreden für weitere zwei Jahre im Auftrag des Kreises das Thema Tagespflege im Norden des Jugendamtsbezirks besetzt. Das SkF berät dabei Eltern, vermittelt Tagesmüttertreffen an und bildet sie fort. „Ein verlässlicher Partner“, fasste Ausschussmitglied Barbara Seidensticker-Beining (SPD) ihren Eindruck von der Arbeit des SkF zusammen.

(Bericht: MLZ)

[Fachbereich Kindertagespflege...]


Ehrenamtliches Engagement macht glücklich

Ehrenamtliches Engagement macht glücklich

Januar 2018

Vereinsvorstand des SkF, Geschäftsführer und Ehrengast: v.l. Mathilde Fischer, Agnes Schültingkemper, Doris Niewöhner, Irmgard Segbert, Hilke Bramkamp, Marlies Feldmann und Martin Mehring.

Ahaus- Laut einer amerikanischen Studie sind Menschen, die ehrenamtlich tätig sind, glücklicher und zufriedener als Nichtengagierte. Dies konnte die 1. Vorsitzende des SkF, Mathilde Fischer, in ihrer Begrüßungsansprache bestätigen. Sie bedankte sich bei den engagierten Ehrenamtlichen, informierte über die Aufgabenbereiche und hielt Ausblick auf das Jahr 2018.

So habe der Babykorb mit den Räumlichkeiten an der Hindenburgallee im Sommer 2017 eine vorübergehende Bleibe gefunden. Zusammen mit der Kleiderstube der Pfarrgemeinde würde das Bekleidungsangebot von deutschen und ausländischen Familien gut angenommen. Insbesondere bedankte sich Mathilde Fischer bei der bisherigen Leitung Helga Kattmann, die nach 20- jähriger Tätigkeit im Babykorb mit Irmgard Hüsing eine Nachfolgerin gefunden habe.
Aufgrund der hohen Nachfrage in der Ahauser Tafel auch durch den Zustrom der Flüchtlinge sei die Ausgabe der Waren auf einmal wöchentlich umgestellt worden. Aktuell sind 85 Ehrenamtliche im Einsatz, davon halten 25 seit der ersten Stunde dem SkF die Treue.
Aber auch ein kurzzeitiges Engagement sei wertvoll und wichtig für Menschen, die nur begrenzt Zeit haben, so Fischer. Damit leitete sie zur Freiwilligen-Agentur handfest über, die bereits 10 Jahre als zentrale Anlaufstelle von der Stadt Ahaus gefördert wird. Verschiedenste Projekte seien in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht worden und damit viele Ehrenamtliche in ein Engagement, das hoffentlich glücklich macht, so die 1. Vorsitzende.
Nicht zuletzt beschrieb sie das Wirken der Ehrenamtlichen an den Standorten des Skf in Gronau, Vreden und Stadtlohn. Die ehrenamtlichen Familienpaten seien in allen Orten unterwegs, um dort Familien und Alleinerziehende zu unterstützen. Außerdem habe ein ehrenamtlicher Begrüßungsdienst in Gronau 700 Kindern und deren Eltern ein Willkommenspräsent überreicht.
Zum Schluss erwähnte sie das Haushaltslädchen mit dem originellen Namen „Dit und Dat“, welches von der Vredener Bevölkerung sowohl mit Spenden von Waren, aber auch als Einkaufsmöglichkeit gut genutzt wird.

In einem besinnlichen Impuls vertiefte Marlies Feldmann vom Vorstand den Glücksgedanken: Das Glück guter Freunde und Menschen, die versuchen zu helfen und für gläubige Menschen, das Glück, einen Gott zu haben, der uns nahe ist.
Der Vormittag klang bei einem gemütlichen Frühstück und guten Gesprächen aus.


Da kommt was in die Tüte

Foto: Guido Kratzke WN
Foto: Guido Kratzke WN

05. Januar 2018

Foto: Freuen sich auf ein erfolgreiches Aktionsjahr(v.l.): Schwester Claudia Andres, Ruth Hendriks, Oberärztin Senait Berhane, chefarzt Dr. Wilhelm Steinmann, Adelheid Schlardant und Ulrike Terhaar.

Aktion "Hallo kleiner Mensch" startet mit Rekord ins neue Jahr

Gronau- "Es ist einfach schön, von den Müttern angestrahlt zu werden." Adelheid Schlardant kommt richtig ins Schwärmen, wenn sie von ihren Besuchen auf der Geburtsstation im St.-Antonius-Hospital berichtet. „Wir sind ein gern gesehener Besuch."
Schlardant ist eine von sechs ehrenamtlichen Mitstreiterinnen der Aktion "Hallo, kleiner Mensch", die vor rund vier Jahren in Gronau ins Leben gerufen wurde. Die Frauen kommen nämlich nicht mehr leeren Händen als Besucherinnen. Sie bringen den Müttern einen Textilbeutel mit, in dem die Eltern zahlreiche Informationen vorfinden – und sogar kleine Geschenke.
"Das geht nur, weil wir von Sponsoren unterstützt werden", erklärt Ulrike Terhaar vom SkF Ahaus-Vreden, der gemeinsam mit dem Krankenhaus und der Stadt Gronau die Aktion trägt.
"Wichtig ist, dass die Eltern auch Ansprechpartner außerhalb des Krankenhauses genannt bekommen", erläutert der Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe, Dr. Wilhelm Steinmann. "Wir haben die Kooperation mit unserer Oberärztin Berhane als Ansprechpartnerin betont hoch angesiedelt." Zudem betont er die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt als Kooperationspartner.
"Wir erreichen eigentlich fast jede Mutter", verweist Ulrike Terhaar auf die Besuchstermine an zwei Tagen in der Woche. "Es ist auch schon vorgekommen, dass Mütter sich bei uns gemeldet haben, weil wir sie im Krankenhaus nicht angetroffen haben und diese gerne auf unser Info-Material zurückgreifen wollten." Der Kindergeldantrag befindet sich ebenso in der Stofftasche, die die Stadtwerke Gronau zur Verfügung stellt, wie beispielsweise eine Liste mit Adressen von Kinderärzten oder auch eine Checkliste, die als Orientierungshilfe dient.

Dass sich ebenfalls kleine Geschenke in der Tasche befinden, hat auch schon Tradition. Zu Anfang wurde ein Rauchmelder beigelegt. "Doch dazu gibt es ja mittlerweile rechtliche Regelungen", verweist Terhaar darauf, dass inzwischen Vermieter zur Anbringung in Wohnungen verpflichtet sind. "Statt dessen gibt es heute einen Schutz für die Steckdosen, den uns der DM-Markt sponsert." Der werde zwar nicht sofort benötigt, schütze die Kinder aber später, wenn das Entdeckerstadium erreicht wird. "Dazu gibt es kleine Söckchen, die von der Kongo-Hilfe in Epe gestrickt und von der Stadt Gronau gesponsert werden", freut sich Terhaar über den doppelten guten Zweck, der so erfüllt wird.

Angesichts des Geburten-Booms, den das Gronauer Hospital im vergangenen Jahr zu verzeichnen hatte, gab es eine ganze Menge Arbeit für die ehrenamtlichen Besucherinnen. "719 Geburten waren es im vergangenen Jahr", blickte Berhane zurück "und 720 Kinder." Einmal waren es nämlich Zwillinge, die in Gronau das Licht der Welt erblickten.

(Bericht: Guido Kratzke Westfälische Nachrichten)  [ Originalbericht WN ]

[Hallo kleiner Mensch...]


"Wir gehen in's Kino"

"Wir gehen in's Kino"

03. Dezember 2017

Gelungenes Angebot für Alleinerziehende in Gronau

Gronau- 41 glückliche Gesichter (große und kleine) waren am Sonntag der Einladung der Beratungsstelle für Alleinerziehende des SkF gefolgt und verbrachten schöne Stunden gemeinsam im Kino. Die Beraterinnen Frau Terhaar und Frau Keck-Brüning freuten sich mit für die Alleinerziehenden und deren Kinder. Ich war noch nie im Kino sagte ein kleines Mädchen und die Augen strahlten. Viele aufgeregte Gesichter waren zu sehen. Dieses Angebot war nur aufgrund einer Privatspende möglich geworden. Solche Freizeitangebote sind für viele aufgrund der finanziellen Lage kaum möglich und so war dieses Angebot gerade in der Vorweihnachtszeit eine  Gelegenheit für alle einmal schöne Stunden zu verleben. Für 2018 würden wir uns weitere Freizeitangebote für die Alleinerziehenden und deren Kinder wünschen und sind immer wieder auf Spenden angewiesen so die Beraterinnen des SkF.

[Arbeit mit Alleinerziehenden]