Ausführliche Berichte


Qualifikation in der Kindertagespflege - Vorbereitungskurs

August 2017 

Gronau- Die Familienbildungsstätte Gronau bietet in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Kindertagespflege Gronau (angehenden) Tageseltern die Möglichkeit, sich in verschiedenen Fortbildungskursen für ihre pädagogische Tätigkeit zu qualifizieren und weiterzubilden.

Der nächste Vorbereitungskurs beginnt am 06. September (Mittwoch) von 08:30 bis 11:45 Uhr.

Ziel dieser Qualifikation ist es, den Teilnehmer/innen eine Orientierung über den rechtlichen Rahmen ihrer Tätigkeit zu bieten und sie durch fachliche Informationen, Erfahrungsaustausch und Übungsangebote für pädagogische Situationen zu sensibilisieren und ihre Kompetenzen im Umgang mit den Tageskindern und ihren Eltern zu gewinnen. Um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können, suchen viele Eltern eine gute Tagesbetreuung für ihre Kinder. Tagesmütter und Tagesväter bieten ihnen eine familiäre und sehr flexible Betreuungsmöglichkeit. Gewachsene Anforderungen an dieses Betreuungsangebot machen eine gute Vorbereitung auf diese Tätigkeit notwendig.

Interessierte Personen können sich beim Fachdienst Kindertagespflege unter Telefon 02562 70111-22 melden, um zu klären, ob eine Tätigkeit als Tagespflegeperson das Richtige für sie ist. Danach ist eine Anmeldung zum Kurs in der Familienbildungsstätte möglich.

[Fachbereich Kindertagespflege]


Neues Projekt bewilligt

Neues Projekt bewilligt

Juni 2017

"Gemeinsam statt einsam"

Ahaus- Ein weiteres Projekt der Region AHL hat nun den Bewilligungsbescheid erhalten: Das vom SkF initiierte Vorhaben „Gemeinsam statt einsam“. Martin Mehring (Bild, links), Geschäftsführer des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) freut sich zusammen mit (v.l.) Angelika Litmeier, Hilke Bramkamp und Marlies Feldmann über die Förderzusage für das Projekt in Höhe von rund 112.000 €, die in die Stärkung des Ehrenamtes und die Teilhabe älterer Menschen in der Region fließen.

Mit dem angedachten Projekt soll eine Anlauf- und Kontaktstelle für Bürgerinnen und Bürger zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur Erhaltung von Gesundheit und Selbständigkeit im Alter aufgebaut werden. Damit verbunden ist die Entwicklung von Rahmenbedingungen und Strukturen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Das Projekt entwickelt zukunftsorientiert unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Konzepte und Methoden, die Modellcharakter haben und auf andere Kommunen übertragbar sind.
Zur Gewährleistung dieser Aufgaben wird eine hauptamtliche Personalstelle eingerichtet und an die Freiwilligenagentur handfest in Ahaus angegliedert. Aus Kapazitätsgründen soll der Regionsbereich Ahaus im Mittelpunkt der Projektumsetzung stehen – eine umfassende Dokumentation der Projektergebnisse gewährleistet jedoch eine Übertragbarkeit der Erkenntnisse aus der Projektumsetzung auf die gesamte Region und andere Regionen.
Die Projektkonzeption umfasst im Kern vier Module:
1.    Beratung
Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für ältere Menschen zur Information und Beratung über Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe (regelmäßige Sprechstunde) sowie optional Angebote zur aufsuchenden Beratung in Form von Hausbesuchen zur Erleichterung des Zugangs zu den Angeboten und Unterstützungsleistungen.
Die Fachkraft informiert über Möglichkeiten der sozialen Teilhabe und über Möglichkeiten, aktiv das Gemeinwohl zu unterstützen. Sie berät je nach Bedarf ältere Menschen über Angebote und Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden.
2.    Koordination und Vermittlung von Ehrenämtlern
Schaffung einer Koordinierungsstelle durch Aufbau und Pflege eines Netzwerkes sowie eine vielfältige Öffentlichkeitsarbeit zur Akquise von Ehrenamtlichen, die ältere Menschen regelmäßig zuhause besuchen und in ihrem sozialräumlichen Umfeld begleiten.
Die Fachkraft informiert über Tätigkeitsschwerpunkte im Aufgabenbereich und über allgemeine Rahmenbedingungen im Besuchsdienst. Kernaufgabe der hauptamtlichen Koordination ist die bedarfsgerechte Gewinnung von Ehrenamtlichen und die Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs der älteren Menschen bei einem Hausbesuch. Die anschließende passgenaue Vermittlung soll einen Beziehungsaufbau zwischen älteren Menschen und den Ehrenamtlichen ermöglichen.
Zur Vorbereitung der Ehrenamtlichen auf die Tätigkeit entwickelt die Fachkraft ein Schulungs-konzept und führt diese Schulungsreihe einmal jährlich für interessierte Ehrenämtler durch. Zur weiteren Qualifizierung werden themenbezogene Einzelveranstaltungen angeboten.
Die fachliche Begleitung der Ehrenamtlichen erfolgt bei konkreten Fragestellungen durch die Fachkraftwird. Darüber hinaus lädt die Fachkraft regelmäßig zum Ehrenamtstreff zwecks Praxisreflexion ein. Nicht zuletzt erfolgen Aktivitäten zur Anerkennung und Würdigung der Ehrenamtlichen.
3.    Kommunikations- und Marketingpaket
Die neu entstehende Beratungs- und Koordinationsstelle legt als Netzwerker den Fokus auf die Verknüpfung von bereits bestehenden, gesundheitsfördernden Angeboten und neue Möglichkeiten der Begegnung und Bildung für ältere Menschen. Dies funktioniert nur dann, wenn die Angebote (und die Stelle an sich) entsprecht vermarktet und bekannt gemacht werden.In Kooperation mit der Seniorenbeauftragten der Stadt Ahaus und mit dem Redaktionsteam „Von Senioren für Senioren“ wird daher ein entsprechendes Informationsangebot mit Broschüren, Flyern, Postern etc. (in Print sowie in digitaler Form) erstellt. Die Anlauf- und Kontaktstelle und das damit verbundene ehrenamtliche Unterstützungsangebot werden zusätzlich kontinuierlich auf verschiedenen Kommunikationswegen (Presse, Fachmedien, social media etc.) bei allen relevanten Akteuren bekannt gemacht.
4.    Innovative Weiterentwicklung von niedrigschwelligen Angeboten
v.a. in den Bereichen Bewegung/Ernährung, Kultur, Sinnstiftung und neue digitale Medien. Stärkung und Ausbau der bestehenden Infrastruktur (z.B. Treff 55+) und Entwicklung neuer Netzwerke unter Beteiligung und Mitwirkung interessierter Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere sollen weitere Unterstützungsangebote im Umgang mit den neuen Medien entwickelt werden (z.B. in Form von generationsübergreifendem Lernen bei Computer- und Smartphone-Kursen in städtischen Schulen).
In Kooperation mit der Seniorenbeauftragten der Stadt Ahaus soll außerdem einmal jährlich ein Bürgerforum durchgeführt werden mit dem Ziel, Ressourcen zu mobilisieren und Perspektiven für die individuelle und gemeinsame Zukunft zu entwickeln.
Das Projekt läuft bis Mitte 2021.


Hilfe beim Kampf mit Formularen

Foto: privat
Foto: privat

29. Juni 2017

Trafen sich jetzt, um Bilanz zu ziehen: (v.l.) Margret Keck-Brüning (SkF), Klaus-Peter Beck, Edith Eickhoff, Bozena Reimann, Christa Gerritsen und Dieter Homann (Caritas). Es fehlt Kenan Demir. Foto: privat

Unterstützung wird gebraucht

Gronau- Viele Menschen sind durch das Ausfüllen von Formularen überfordert, das erleben Margret Keck-Brüning vom SkF und Dieter Homann vom Caritasverband nur zu häufig. Gut, dass es ein Team von Ehrenamtlern gibt, die beim Ausfüllen Hilfestellung geben.
„Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare“ – diesen Spruch hat der Volksmund geprägt. Wohl aufgrund der Quälerei mit der Flut unverständlicher Vordrucke, die Menschen im Laufe eines Lebens begegnen. In welches Feld gehört das Kreuz? Was wollen die Behörden bei bestimmten Fragen wissen?
Viele Menschen sind durch das Ausfüllen von Formularen überfordert, das erleben Margret Keck-Brüning vom SkF und Dieter Homann vom Caritasverband nur zu häufig. Und es ist keine Frage von Schulabschluss oder Bildung – Menschen aller Generationen, gleich, ob mit Hauptschulabschluss oder Universitätsstudium, haben immer wieder Probleme, die Felder eines Formulars so auszufüllen, dass keine Rückfragen entstehen, ein Antrag zurückgeschickt wird oder langwierige Verzögerungen entstehen. Häufig bleibt ein Antrag auch erst einmal liegen, gerät in Vergessenheit und so entstehen für viele Menschen oft erhebliche Schwierigkeiten im Alltag.
Schon vor über zwölf Jahren hat diese Tatsache den Caritasverband und den Sozialdienst Katholischer Frauen auf den Plan gerufen: Sie haben eine ehrenamtliche Sprechstunde im Haus der Beratung „St. Elisabeth“ eingerichtet.
Hunderten von – teilweise sehr verzweifelten – Menschen konnte in den wöchentlichen Sprechstunden auf dem Weg durch die Formulare geholfen werden. Ganz gleich, ob es ein Antrag auf Leistungen der Sozialhilfe oder Berufsausbildungsbeihilfe, auf Kinder- oder Elterngeld war, der gestellt werden musste. Oder ob es um das Versicherungsschreiben ging: die Ehrenamtlichen haben mit viel Kompetenz, Engagement und Geduld geholfen.
Im Haus der Beratung „St. Elisabeth“ in Gronau traf sich jetzt das Team der Ehrenamtlichen, das Woche für Woche hilft, mit Homann und Keck-Brüning, um Bilanz zu ziehen. Auch im ersten Halbjahr 2017 hat die Ehrenamtlichen-Sprechstunde von Caritas und SkF wieder sehr große Resonanz gefunden.
In zwei Wochen geht das Team in die verdiente Sommerpause, aber mit Beginn der Schulzeit Ende August kann dieses besondere Angebot wieder jede Woche, jeweils am Mittwoch und Donnerstag, nach telefonischer Anmeldung Tel.: (02562) 8173-0 genutzt werden. Hier können sich auch gerne Interessierte melden, die sich in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren wollen, da die Nachfrage in der Vergangenheit stark gestiegen ist, so die Organisatoren.


Jahresbericht der Schwangerschaftsberatung 2016

Mai 2017 

Ahaus- Mit diesem Jahresbericht 2016 gibt die Schwangerschaftsberatung des Sozialdiensts katholischer Frauen Ahaus-Vreden e.V. einen zusammengefassten Überblick über die Arbeit des Jahres 2016.
Das ortsnahe Angebot der Schwangerschaftsberatung des SkF ist zu finden an den vier Standorten Ahaus, Gronau, Vreden und Stadtlohn. Ebenfalls gehören zum Einzugsgebiet die Gemeinden Schöppingen, Eggerode, Heek und Südlohn, einschließlich Oeding.
In diesem Zusammenhang bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit mit den zahlreichen ortsansässigen beratenden Diensten und bei all denen, die diesen Jahresbericht lesen und somit Interesse an unserer Arbeit bekunden...

[Jahresbericht 2016]   [Fachbereich Schwangerschaftsberatung]


Turmvilla öffnete ihre Türen

Samstag 06. Mai 2017

Tag der offenen Tür

Stadtlohn- Die Großtagespflegestelle „Turmvilla“ stellte sich am Samstag, 6. Mai, der Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür vor. „Willkommen sind nicht nur Eltern, sondern alle Stadtlohner, die sich für uns, für die Turmvilla und das, was uns ausmacht, interessieren“, betonten die beiden Tagesmütter Katharina Dobbrunz und Pia Waschk, die das Projekt auf die Beine gestellt haben. Die Türen im ehemaligen Pfarrhaus an der Vredener Straße 65 im Schatten des Kirchturms von St. Joseph – daher der Name „Turmvilla“ – waren am Samstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg und ein buntes Programm. Besucher konnten sich auch mit Kaffee, Kuchen und Bratwürstchen stärken.

[Großtagespflegestelle "Turmvilla" in Stadtlohn]

[Fachbereich Kindertagespflege]


Das Team der "Turmvilla"

Das Team der "Turmvilla"

Mai 2017

Die Tagesmütter Pia Waschk und Katharina Dobbrunz (von links) FOTO: MLZ- Grothues

Pia Waschk (48)

hat zunächst als Bürokauffrau gearbeitet. „Heute bin ich Mutter von drei Mädchen und Tagesmutter von zwei Mädchen und einem Jungen“, sagt sie. Als Tagesmutter ist Pia Waschk seit 2008 tätig: „Ich habe seit dieser Zeit viele Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht Wochen und zwölf Jahren betreut.“ Die Turmvilla lässt sich gut mit ihrem Familienleben vereinbaren. Ihre Kinder und ihr Mann Winfried sind hier gern gesehene Gäste.

Katharina Dobbrunz (31)

hat eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten absolviert. Sie ist Mutter von zwei Kindern. Seit 2012 betreut Katharina Dobbrunz Tageskinder im Alter von sechs Wochen bis zwölf Jahre, auch im Haushalt der Eltern über Nacht. Die Arbeit in der Turmvilla lasse sich mit den Aufgaben in der eigenen Familie gut verbinden. Ihr Mann Tobias bestätigt das. „Wenn mal was ist – die Wege von zuhause bis hierher zur Turmvilla sind ja kurz.“

(Bericht: Stefan Grothues MLZ)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Keine Frage der Uhrzeit

Mai 2017

Tagesmütter betreuen Kinder über Nacht in der Turmvilla

Stadtlohn- Joos lässt die Reifen seiner Matchbox-Autos auf dem langen Esstisch quietschen. Paul genießt in der gemütlichen Wohnküche die geschälten Apfelstückchen. Jetzt gesellt sich Jonah dazu. Er hat sich gerade künstlerisch betätigt. Darauf deutet der Farbklecks auf der Backe hin. Im alten Pfarrhaus von St. Joseph geht es heute sehr viel lebendiger zu als früher. Vor einem halben Jahr ist hier die „Turmvilla“ eingezogen – die erste „Übernacht-Kita“ weit und breit.

Eine „Kita“ im engeren Sinn ist die Turmvilla eigentlich nicht. Es handelt sich vielmehr um eine Großtagespflegestelle, die die beiden Tagesmütter Katharina Dobbrunz und Pia Waschk ins Leben gerufen haben. Maximal neun Kinder werden dort von 16.30 bis 8 Uhr am nächsten Morgen betreut. Die jüngsten sind anderthalb, die ältesten gehen schon zur Schule. Eines haben sie alle gemeinsam: Ihre Mütter und Väter haben Arbeitszeiten, die sich mit den gewöhnlichen Kindergartenzeiten nicht vereinbaren lassen. Für Katharina Dobbrunz und Pia Waschk aber gilt der Grundsatz: „Gute Betreuung ist keine Frage der Uhrzeit.“
Und wie gefällt es Joos in der Turmvilla? Ohne zu zögern reckt der Fünfjährige seine beide Daumen in die Höhe. Dann tuschelt er mit seiner Tagesmutter Pia. Beide lachen. Die beiden sind ganz offensichtlich ein Herz und eine Seele. Joos’ Mutter Ute Dönnebrink freut das. Sie sieht, dass es ihrem Sohn hier gut geht, wenn sie ihn morgens nach dem Frühstück abholt.
Kein Betten-Sharing
Joos hat dort, wie die anderen Kinder, ein eigenes Bett. „Betten-Sharing gibt es bei uns nicht“, sagt Pia Waschk. Schließlich sollen die Kinder dort nicht das Gefühl haben, zu Gast zu sein. „Ich kenne mein Zuhause, die Turmvilla und die Welt“, sagt Jonah und strahlt zufrieden. Genau das wünschen sich die Tagesmütter: dass die Turmvilla von den Kindern als ein zweites Zuhause angesehen wird.
„Das gelingt auch“, freut sich Katharina Dobbrunz. „Es geht hier zu wie in einer großen Familie.“ Vor dem Abendessen um 18.30 Uhr helfen die Kinder beim Tischdecken. Beim Spielen kümmern sich die Älteren wie große Brüder und Schwestern um die kleineren. „Und keiner geht zu Bett, ohne allen anderen Gute Nacht zu sagen. Das gehört für alle immer dazu.“
Zehn Nächte im Monat
Das bestätigt als neutrale Beobachterin auch Waltraud Ostendarp-Deggerich. Die Fachberaterin des SKF betreut 28 Tagesmütter in Stadtlohn. Sie hatte auch die Idee, zusätzliche Nachtangebot zu schaffen. „Ich habe schon häufiger abends in der Turmvilla hospitiert. Wenn die großen Jungs vom Fußball hierher kommen, wenn die Kleinen malen, basteln oder gemeinsam am Tisch sitzen, dann spürt man, dass sie sich hier wohlfühlen.“
Waltraud Ostendarp-Deggerich betont aber auch: „Die Mütter und Väter geben hier nicht ihre Erziehungsverantwortung ab. Die Kinder sind maximal zehn Nächte in der Woche in der Turmvilla. Sie hilft auf diese Weise, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren.“

(Bericht: Stefan Grothues MLZ)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Betreuungsangebot lockt nach Stadtlohn zurück

Betreuungsangebot lockt nach Stadtlohn zurück

Mai 2017

Franziska Eikam mit ihren Zwillingen Leni und Paul FOTO: MLZ- Grothues

"Das gab es im Ruhrgebiet nicht"

Franziska Eikam ist wie ihr Mann im 24-Stunden-Rettungsdienst in Wesel tätig. Die gebürtige Stadtlohnerin hat mit ihrem Mann und den anderthalb Jahre alten Zwillingen Leni und Paul bislang im Ruhrgebiet gewohnt. Als sich die Betreuungsfrage stellte, erzählte Franziska Eikams Mutter: „Selbst hier in Stadtlohn gibt es eine Übernachtbetreuung. Das gibt es bei euch im Ruhrgebiet doch sicher auch.“ Aber: Ein solches Angebot ließ sich nicht finden. „Kein Wunder“, sagt SKF-Fachberaterin Waltraud  Ostendarp-Deggerich. „Das Projekt ist weit und breit das einzige.“ Familie Eikam zog die Konsequenz: „Das war für uns ein Grund nach Stadtlohn zu ziehen.“ Die Zwillinge Leni und Paul sind jetzt in der Eingewöhnungsphase. Franziska Eikam ist überzeugt, den richtigen Schritt getan zu haben. Sie schätzt besonders die familiäre Atmosphäre. Und sie sagt lachend: „Neuer Nachwuchs ist unterwegs. Und der wird auch in die Turmvilla gehen.“

(Bericht: Stefan Grothues MLZ)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Karrieresprung dank Betreuung

Karrieresprung dank Betreuung

Mai 2017

Ute Dönnebrink mit Sohn Joos FOTO: MLZ- Grothues

Ute Dönnebrink ist nun flexibler

Ute Dönnebrink und ihr Sohn Joos finden die Turmvilla „richtig gut“. Seit Dezember übernachtet Joos ein bis zwei Mal die Woche in der Großtagespflegestelle an der Vredener Straße. Eingewöhungsprobleme gab es nicht. „Ich bin im Einzelhandel tätig“, erzählt Ute Dönnebrink. Mal beginnt ihr Arbeitstag mit der Frühschicht um 6 Uhr, mal endet er mit der Spätschicht erst nach 20 Uhr. „Ohne die Übernachtbetreuung könnte ich meinen Beruf nicht ausüben“, sagt sie. „Eine Zeitlang habe ich die Verwandtschaft eingebunden: Meine Schwestern haben Joos vom Kindergarten abgeholt und mir bei der Betreuung geholfen. Aber das konnte keine Dauerlösung sein.“
Auch ihr Arbeitgeber sei immer sehr entgegenkommend gewesen. „Aber ich hätte mich beruflich nicht weiterentwickeln können, wenn ich bei den Arbeitszeiten nicht flexibel bin.“ Dank der Turmvilla kann Ute Dönnebrink nur als stellvertretende Filialleiterin arbeiten.

(Bericht: Stefan Grothues MLZ)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Über Nacht in der Turmvilla

Über Nacht in der Turmvilla

Mai 2017

Besonderes Betreuungsangebot in Stadtlohn

Stadtlohn- Was ist, wenn Eltern nachts arbeiten müssen? In manchen Berufen ist das nötig. Wer passt dann auf die Kinder auf? Eine Antwort auf diese Frage gibt es seit einiger Zeit in Stadtlohn. Dort haben die beiden Tagesmütter Katharina Dobbrunz und Pia Waschk ein Haus eingerichtet, in dem sie Kinder von 16.30 Uhr am Nachmittag bis um 8 Uhr am nächsten Morgen betreuen. Die Jungen und Mädchen können dort übernachten, wenn es nötig ist, höchstens aber bis zu zehn Mal im Monat. In der Turmvilla – diesen Namen hat das Haus direkt neben der St.-Joseph-Kirche – haben die Übernachtungs-Kinder auch eigene Betten. Richtig gemütlich geht es zu, wenn sich alle abends auf das Zubettgehen vorbereiten. Die beiden Tagesmütter möchten, dass sich die Kinder bei ihnen fühlen wie in einem zweiten Zuhause. Die Eltern sind sehr froh, dass sie diese neue Möglichkeit nutzen können. Denn für manche von ihnen ist es nur dank der Turmvilla möglich, ihrem Beruf richtig nachgehen zu können. Ein Elternpaar ist sogar extra aus dem Ruhrgebiet nach Stadtlohn gezogen, weil es nur dort ein solches Angebot gefunden hat. Das Haus bietet Platz für neun Kinder. Das jüngste Kind ist anderthalb Jahre alt, die ältesten besuchen schon die Schule.

(Bericht: Stefan Grothues MLZ)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Elternbeitrag wie im Kindergarten

Waltraud Ostendarp-Deggerich
Waltraud Ostendarp-Deggerich

Mai 2017

Öffentlich gefördert

Stadtlohn- Gefördert wird die Turmvilla aus Bundesmitteln und aus Mitteln des Kreises Borken. Wie bei den Elternbeiträgen für die Kindertagesstätten zahlen Eltern je nach Einkommen, Alter des Kindes und Buchungszeiten einen gestaffelten Elternbeitrag.
Besuchen Kinder einer Familie bereits eine Kindertageseinrichtung, ist die Betreuung des Geschwisterkindes kostenlos. Es wird nur ein Elternbeitrag erhoben, jeweils der höhere.
Fachlich begleitet wird die Turmvilla von der Fachberaterin des SKF, Waltraud Ostendarp-Deggerich (Foto), die auch unter Tel. (02563) 400  00  02  60 Fragen zu dem Projekt beantwortet.

(Bericht: Stefan Grothues MLZ)

[Fachbereich Kindertagespflege]


Tageseltern beweisen ihr Engagement

Leitungsteam und Beraterinnen
Leitungsteam und Beraterinnen

06. Mai 2017

(v.l.) Sabine van Almsick, Melanie Winking, Edith Levers-Kropp (hinten), Sabrina Stovermann, Claudia Müller-Brunzlow, Ada Schwack (hinten, Fachberatung), Mechtild Busch, Anja Hartog, Eva Schweers (Fachberatung), Waltraud Ostendarp-Deggerich (Fachberatung) und Raphaela Südfeld (Fachberatung). FOTO PRIVAT

Mitglieder des Vereins trafen sich jetzt zur Jahreshauptversammlung

Vreden- Was tut sich sozialpolitisch gerade in puncto Kindertagesbetreuung? Auch diese Frage stand im Mittelpunkt, als sich jetzt der Tageseltern-Verein Vreden – Stadtlohn – Südlohn im Pfarrheim St. Georg traf. Dazu begrüßte die Leitungssprecherin des vergangenen Geschäftsjahres, Lisa Geisler, viele Mitglieder aus Vreden, Stadtlohn und Südlohn, ebenso Agnes Schültingkemper vom Vorstand des Sozialdienstes katholischer Frauen sowie Ruth Franzbach als Koordinatorin für Kindertagespflege im Familienbüro des Kreises Borken.
Neben der Vorstellung des Jahresberichtes über die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr sowie der Verabschiedung des alten sowie Ernennung der neuen Ortsgruppensprecherinnen spiegelte der Abend aktuelle sozialpolitische Fragen im Bereich der Kindertagesbetreuung. So ging auch Ruth Franzbach auf interessierte Nachfragen seitens der Tagespflegepersonen engagiert ein. Die Themenpalette reichte dabei von der Sicherung und dem Ausbau qualitativer Betreuungsangebote gerade für die Kinder unter drei über den Besuch beim Jugendhilfeausschuss des Kreises Borken bis hin zum Fachkräftemangel im Vorschulbereich. Mit einem Präsent der besonders praktischen Art wurden die Tagespflegepersonen schließlich nach einem lebendigen und informativen Austausch nach Hause verabschiedet. So bezuschusste der Tageselternverein für jedes Mitglied den Erwerb einer Erste-Hilfe-Tasche für unterwegs, genau passend für den Frühling. Drei verschiedene Modelle stellte Edith Levers-Kropp vom scheidenden Leitungsteam zur Auswahl vor, so dass jede Tagespflegeperson frei wählen konnte.
Personalia
Zum neuen Leitungsteam gehören: Claudia Müller-Brunzlow, Edith Levers-Kropp, Sabrina Stovermann (alle Vreden), Anne Schlüter, Sabine van Almsick, Melanie Winking (alle Stadtlohn), Mechtild Busch, Anja Hartog und Katrin Wansing (alle Südlohn)
Verabschiedet wurden: Claudia Albersmann (Vreden), Lisa Geisler, Julia Tecker, Alexandra Bone (alle Südlohn), Sabine Räker, Astrid Majert und Birgit Kerkeling (alle Stadtlohn).

[Fachbereich Kindertagespflege]


Neu: Sonntagstreff für Alleinerziehende in Gronau

Margret Keck-Brüning
Margret Keck-Brüning

02. Mai 2017

Gronau- Der Sonntag wird oft verbunden mit Familie und gemeinsamen Ausflügen. Wie kann man als Alleinerziehende  in Gronau die Sonntage bewusst gemeinsam mit den Kindern oder auch mal alleine gestalten? Welche Unterstützung möchte/ brauche ich im Alltag?
Beim Sonntagstreff kann Austausch stattfinden, Kontakte können entstehen und Netzwerke geknüpft werden.
Ab April startete  in Gronau erstmalig dieser Treff.

Jeden 1. Sonntag im Monat von 14:30 Uhr findet das Angebot im Haus der Beratung  - St. Elisabeth, Laubstiege 13a statt.
Zum nächsten Treff am Sonntag, 7. Mai laden wir herzlich ein.
Es handelt sich um einen offenen Treffpunkt, eine  Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Sonntagstreff wird angeboten von der Beratungsstelle für Alleinerziehende des SkF Ahaus-Vreden e.V.
Nähere Informationen zum Treff gibt es bei Frau Keck-Brüning,  Tel.: 02562/817355, E-Mail: bruening@skf-ahaus-vreden.de 

[Fachbereich Alleinerziehende]


Hohe Ansprüche an Qualität in der Kindertagespflege

Hohe Ansprüche an Qualität in der Kindertagespflege

April 2017

Fachvortrag im Haus Weßling

Legden/Heek- Die Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr hat im Kreis Borken eine Dimension erreicht, die vor einigen Jahren noch niemand vorhergesagt hätte. Die Zahl der Geburten ist gestiegen, die Ortschaften wachsen durch Zugezogene und die Eltern buchen längere Betreuungszeiten. Die Ansprüche an die Qualität der Kinderbetreuung sind hoch.
Vor diesem Hintergrund luden die Fachberaterinnen Jutta Büning, Anne Hoff und Diane Langel vom Sozialdienst katholischer Frauen Ahaus-Vreden in Kooperation mit der VHS Ahaus die Tagesmütter und -väter aus Heek, Legden und Schöppingen zu einem Vortrag ins Haus Weßling in Legden ein. Auch einige Tagesmütter aus Ahaus nahmen mit ihrer Fachberatung Brigitte Lammers teil. Geleitet wurde der Abend von Silke Herbrand, die zur pädagogischen Qualität in der Kindertagespflege referierte.
Dabei wurde deutlich, dass Qualitätsmerkmale wie das Angebot einer sicheren Bindung, Einfühlungsvermögen, flexibles und individuelles Eingehen auf jedes einzelne Kind in familiärer Umgebung wie selbstverständlich in den Arbeitsalltag der Tagesmütter und -väter mit einfließen. Daneben wurden auch schwierige Situationen und der Umgang mit Konflikten thematisiert. Die Tagespflegepersonen zeigten ein großes Interesse und die Bereitschaft, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Konkrete Fortbildungswünsche wurden an die Fachberaterinnen herangetragen, deren Umsetzung dabei helfen wird, auf die künftigen Herausforderungen im frühkindlichen Bereich angemessen zu reagieren.

[Fachbereich Kindertagespflege]


Sonntagstreff für Alleinerziehende

Ulrike Terhaar und Margret Keck-Brüning (v.l.)
Ulrike Terhaar und Margret Keck-Brüning (v.l.)

April 2017

Neues Angebot des SkF startete am 02. April

Gronau- Der Sonntag wird oft verbunden mit Familie und gemeinsamen Ausflügen. Wie aber kann man als Alleinerziehende in Gronau die Sonntage bewusst gemeinsam mit den Kindern oder auch mal alleine gestalten? Welche Unterstützung möchte und brauchen sie im Alltag? Diese und andere Fragen werden bei einem neuen Angebot des Sozialdiensts katholischer Frauen erörtert.
Der Sonntagstreff fand erstmals am 2. April statt.

Er soll künftig an jedem ersten Sonntag im Monat ab 14.30 Uhr durchgeführt werden. Treffpunkt ist das St.-Elisabeth-Haus der Beratung, Laubstiege 13a.
Dort können sich Alleinerziehende austauschen, es können Kontakte entstehen und Netzwerke geknüpft werden. Es handelt sich um einen offenen Treffpunkt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Sonntagstreff wird von der Beratungsstelle für Alleinerziehende des SkF Ahaus-Vreden angeboten. Nähere Informationen zum Treff gibt es bei Margret Keck-Brüning, Tel. 02562 817355, E-Mail: bruening@skf-ahaus-vreden.de .

[Arbeit mit Alleinerziehenden]


Die Kunst des Märchenerzählens

März 2017

Doris Mattrisch weist Tagesmütter ein

Gronau- Wie man ein Märchen so spannend erzählt, dass die Zuhörer gebannt lauschen, konnten jetzt Tagesmütter aus Gronau lernen. Der Trägerverbund der Kindertagespflege Gronau hatte nämlich die Geschichten-Märchenerzählerin Doris Mattrisch in den Tageseltern-Treff eingeladen.
„Mattrisch zog die teilnehmenden Kindertageseltern mit ihrer Stimme, Gestik und Mimik bei der Märchenerzählung in ihren Bann. Es war mucksmäuschenstill im Raum“, berichten die Veranstalterinnen.
Anhand ihrer Erzählung sowohl von Märchen für Erwachsene als auch für Kinder erläuterte Mattrisch, worauf es beim Märchenerzählen ankommt. Der Aufbau von Blickkontakt, eine Erzählweise, die nicht am Wort hängt, und der Einsatz von Stimme, Gestik und Mimik seien von entscheidender Bedeutung, erklärte sie den Tagesmüttern und den Mitarbeiterinnen der Fachberatung.
„Es war für alle Beteiligten ein gelungener Abend, der gerne wiederholt werden sollte“, heißt es aus der Fachberatung.

Trägerverbund Kindertagespflege Gronau (Diakonie und SkF), Hörster Straße.

Offene Sprechstunde: mittwochs von 9 bis 12 Uhr; weitere Termine nach Vereinbarung,Tel. 02562 70111-22, -23 oder -12.

[Kindertagespflege]


Alleinerziehende mit ihren Kindern auf Tour

  • Alleinerziehende mit ihren Kindern auf Tour

25. März 2017

Rund 50 große und kleine Personen starteten zum Ausflug

Gronau- Die Beratungsstelle für Alleinerziehende des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Ahaus-Vreden hatte eingeladen – und rund 50 große und kleine Personen starteten zum Ausflug. Geld für Freizeitangebote fehlt den Alleinerziehenden oft, das können die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle, Ulrike Terhaar und Margret Keck-Brüning, aufgrund einer Fragebogenaktion nur bestätigen. Dieses haben die beiden zum Anlass genommen, mit Gronauer Alleinerziehenden und deren Kindern einen Ausflug zu unternehmen. Der Ausflug konnte nur dank Unterstützung durch den Lionsclub Nordwest-Münsterland starten. Ziel war das Charivari-Puppentheater in Münster. Kasperle und seine Freunde brachten alle Gäste zu einem herzlichen Lachen. Es war allen anzusehen, wie gut es ihnen tat, einmal vom Alltag abschalten zu können, berichtet der SkF.

[Arbeit mit Alleinerziehenden]


"Insel der Ruhe" für die Turmvilla

(Foto: privat)
(Foto: privat)

21. März 2017

Jörg Doods vom Unternehmen Hardy Schmitz überreichte einen symbolischen 1000-Euro-Spendenscheck an die Mitarbeiterinnen des SKF und der Turmvilla.

Stadtlohn- Für eine schöne Bescherung sorgte jetzt der Elektrogroßhandel und Systemdienstleister Hardy Schmitz aus Rheine, der auch in Stadtlohn einen Standort hat. An den Standorten wurden an soziale Einrichtungen jeweils ein Scheck über 1000 Euro übergeben. „Seit einigen Jahren verzichten wir darauf, unseren Kunden in der Weihnachtszeit Präsente zu übergeben. Stattdessen spenden wir das Geld lieber für einen guten Zweck. In diesem Jahr haben wir Frauenhäuser und Einrichtungen für Alleinerziehende unterstützt“, berichtet Robert Schmitz, Geschäftsführer der Hardy Schmitz Holding.
In Stadtlohn durfte sich der Sozialdienst katholischer Frauen über eine Spende von Hardy Schmitz freuen. Als Sachspende erhielt die Einrichtung eine „Insel der Ruhe“, einen aus heimischer Weide geflochtenen Ruhekorb für große und kleine Kinder. Jörg Doods, Mitarbeiter der Firma Hardy Schmitz und die Mitarbeiterinnen des SKF übergaben den Korb an die Großtagespflegestelle Turmvilla. Dort wurde er sofort von Benjamin, Luisa und ihren Freunden in Beschlag genommen.
Die Turmvilla unterstützt Eltern, insbesondere Alleinerziehende, die in Spät-, Früh- oder Nachtschicht arbeiten müssen.

[Fachbereich Kindertagespflege]


Spielende Kontaktaufnahme

(Foto: Sarholz - MLZ)
(Foto: Sarholz - MLZ)

14. März 2017 (aus Münsterlandzeitung)

Südlohn- Zwei mal im Monat geht es in die größere Runde: Bei Kindern und Tagesmüttern kommt das neue Angebot gut an, sich in einem anderen Rahmen begegnen zu können – zum Spiel für die Kinder wie zum Austausch der Tagesmütter untereinander.
Bei dem Treffen der Tagesmütter mit ihren Tageskindern geht es fröhlich zu.
„Unser müder Bär im Zoo, der schläft ganz tief und fest“ klingt es aus dem großen Saal im Haus Wilmers. Ein Spielteppich ist auf dem Boden ausgebreitet und weiche Bauklötze werden zu kuriosen Bauten formiert – und umgeschmissen. Hier ist mächtig was los im neuen Angebot der Tagesmütter von Südlohn. Seit dem Herbst 2016 wurde eine Spiel- und Sing-Gruppe ins Leben gerufen.
Immer 14-tägig donnerstags morgens von 9 bis 11 Uhr treffen sich die Tagesmütter mit ihren Tageskindern im Haus Wilmers, um gemeinsam zu singen und sich an Bewegungsspielen in der Gruppe zu erfreuen. Gerade für die älteren Tagespflegekinder sind diese gemeinsamen Vormittage eine schöne Gelegenheit, sich in vertrauter Runde an einer größer werdende Kindergruppe zu gewöhnen, wie es dann im Kindergarten der Fall ist.
Für die Tagesmütter bedeuten diese Treffen die Möglichkeit, sich zur vernetzen, insbesondere auch für Vertretungssituationen. Auch der fachliche Austausch über pädagogische Fragestellungen ist von besonderer Bedeutung. Oft werden diese Treffen von Raphaela Südfeld begleitet, Fachberaterin und Vermittlerin der Kindertagespflege Südlohn.
Schlusslied
Zum Schluss stehen noch einmal alle Kinder und Tagesmütter im Kreis und singen „Alle Leut’ gehen jetzt nach Haus.“ Mächtig stolz sind die Kleinen, die es schon alleine schaffen, sich die Jacke anzuziehen. Und wenn es vorher noch so wuselig war, an der Treppe krabbeln alle wieder rückwärts hinunter, immer unter dem wachsamen Blick ihrer Tagesmütter.

(Bericht: Katrin Sarholz MLZ)

Die Fachberaterinnen des SkF stehen als Ansprechpartnerinnen für Eltern zur Verfügung, die eine Tagesmutter suchen.
Für die Gemeinde Südlohn liegt diese Aufgabe in den Händen von Raphaela Südfeld. Zu erreichen ist sie beim SKF in Stadtlohn unter Tel. (02563) 400000-262 oder per Mail unter suedfeld@skf-ahaus-vreden.de.
Die Kindertagespflege ist eine familienähnliche Betreuungsform und wird vor allem für Kinder unter drei Jahren in Anspruch genommen. Bei Bedarf kann sie bei Kindern ab drei Jahren die Betreuung in der Kindertageseinrichtung oder in der Schule oder Ganztagsschule ergänzen.
Der zu leistende finanzielle Beitrag ist identisch mit dem Kindergartenbeitrag. Er ist abhängig vom Familieneinkommen und staffelt sich je nach Buchungszeit.

[Fachbereich Kindertagespflege] [Originalbericht aus MLZ]


Was Mamas und Papas erwartet / Infotag "Rund um die Geburt"

Was Mamas und Papas erwartet / Infotag "Rund um die Geburt"

05. März 2017 (aus Westfälischen Nachrichten)

Fragen zur anstehenden Elternschaft

Gronau- Zum 16. Infotag „Rund um die Geburt“ begrüßten die Kooperationspartner Familienbildungsstätte (FBS), Diakonie und Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) am Sonntag rund 40 werdende Eltern in den Räumen der FBS an der Laubstiege. Im Anschluss an einen Vortrag von Frauenärztin Simone Husmann, in dem sie auf Probleme während der Schwangerschaft sowie auf Ängste vor und während der Geburt einging, hatten die Besucher die Möglichkeit, zwei der fünf angebotenen Workshops zu besuchen.
Die Themenpalette reichte von „Die erste Zeit zu dritt – Eltern werden und Paar bleiben“ über „Geburtsvorbereitung – Tipps und Tricks von der Hebamme“, „Stillen – Glücksmomente und Stolpersteine“ über „Babymassage – Sanfte Berührung für mein Kind“ bis hin zu Wissenswertem rund ums Elterngeld. Zwischen den Workshops nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich an den Info-Ständen von Ulrike Terhaar (SkF) und Elke Wilck (Diakonisches Werk) über die Projekte „Wellcome“ und „Familienpaten“ zu informieren.

(Bericht Angelika Hoof WN)

[Originalbericht aus WN]


"Dit und Dat" wird zu einem Ort der Begegnung

Beifall gab es für Agnes Schültingkemper (Mitte). Martin Mehring (SKF) betonte, sie habe sich seitens des Bündnisses für Familie und des SKF maßgeblich für die Entstehung des Haushaltswarenlädchens eingesetzt. Foto ROL / MLZ
Beifall gab es für Agnes Schültingkemper (Mitte). Martin Mehring (SKF) betonte, sie habe sich seitens des Bündnisses für Familie und des SKF maßgeblich für die Entstehung des Haushaltswarenlädchens eingesetzt. Foto ROL / MLZ

Vreden- Im November 2016 wurde das Haushaltswarenlädchen „Dit und Dat“ am Windmühlentor eröffnet.: Dort standen die Handwerker draußen noch auf der Leiter, um den Schriftzug anzubringen. Pünktlich zu Beginn der Einweihungsfeier waren alle Arbeiten erledigt und Sandra Lentfort, die stellvertretende Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF), freute sich, dass neben den vielen ehrenamtlichen Helfern auch Vertreter des Rates und der Stadt Vreden, des SKF, des Bündnisses für Familie und der Kirchengemeinden gekommen waren.
„Die Entstehung des Lädchens war ein kreativer Prozess zwischen dem SKF und dem Bündnis für Familie“, betonte Sandra Lentfort. Vreden sei nun um eine soziale Einrichtung reicher, die für Jedermann geöffnet sei, hob Agnes Schültigkemper als Vorsitzende des SKF und des Bündnisses für Familie hervor. Als die Flüchtlinge nach Vreden kamen und viele Bürger Haushaltsgegenstände spendeten, sei der Wunsch nach einem Lädchen entstanden. „Anne Kayser, Silke Hessing und Silke Temming vom SKF, die ehrenamtlichen Helfer, unsere Sponsoren, die Stadt Vreden, die Bürgerstiftung Vreden und die Kirchengemeinde St. Georg haben großen Anteil an der Verwirklichung der Idee“, erklärte Agnes Schültingkemper. Martin Mehring vom SKF freut sich über die gute Zusammenarbeit: „Agnes Schültingkemper war der Motor“, lobte er.
Ehrenamtliche
20 Ehrenamtliche helfen nun beim Verkauf. „Es ist ein gemischtes Publikum“, erklärte Silke Hessing. Gleichzeitig sei der Laden auch ein Ort der Begegnung. Im Dezember soll dort das Buch „Blickwinkel – Vredener Frauen bei der Arbeit“ angeboten werden, damit noch mehr Kunden ihre Hemmschwellen überwinden. Die kirchliche Segnung nahmen Pfarrer Guido Wachtel und Pfarrer Klaus Noack vor.

Öffnungszeiten: Montag von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr sowie Donnerstag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr,   Windmühlentor 2

(Bericht ROL / MLZ vom 19. November 2016)


Neujahrsempfang beim Sozialdienst katholischer Frauen

Vorstand und Ehrengäste
Vorstand und Ehrengäste
Mitglieder und Ehrenamtliche Vreden
Mitglieder und Ehrenamtliche Vreden
Mitarbeiter Handfest
Mitarbeiter Handfest
Mitarbeiter Babykorb
Mitarbeiter Babykorb
Mitglieder und Ehrenamtliche Gronau
Mitglieder und Ehrenamtliche Gronau
Tafelfahrer
Tafelfahrer

24. Januar 2017

Im Ehrenamt Menschen begegnen

Ahaus- Zum traditionellen Neujahrsempfang des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) konnte die Vorstandsvorsitzende, Mathilde Fischer, aktuell wieder viele ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter und Gäste begrüßen. Sie freute sich über die gute Beteiligung von 160 Personen und insbesondere auch über den Besuch der Bürgermeisterin Karola Voss. Die Bürgermeisterin  bedankte sich für den umfangreichen Einsatz der Ehrenamtlichen zum Wohle der Menschen in der Stadt. Durch das ehrenamtliche Engagement seien die gesellschaftlichen Aufgaben und das Miteinander besser zu bewältigen. Aber auch in persönlicher Hinsicht trage das Ehrenamt zum Erfolg bei, wenn man eine sinnvolle Aufgabe gefunden habe, viel lache und dankbar ist für die Begegnungen mit anderen Menschen.
Auch in dem besinnlichen Impuls von Sandra Lentfort, Vorstandsmitglied aus Vreden, ging es darum nicht zu kritisch mit sich selbst zu sein, sondern Freundschaft mit sich selbst zu schließen. Diesen Gedanken vertiefte Hilke Bramkamp , Vorstandsmitglied aus Ahaus, mit der Botschaft, dass manche Menschen nicht wissen, dass sie ein Geschenk des Himmels sind und überreichte in diesem Sinne allen Anwesenden ein Präsent.
Nach einem wohlschmeckenden Sektfrühstück bei angeregten Gesprächen  verabschiedete Mathilde Fischer alle Gäste mit dem Wunsch, sie auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.