Ahauser Tafel


Besuch der Ahauser Tafel

  • Besuch der Ahauser Tafel

Juli 2017

Wir, die beiden Kurse „Wirtschaft und Gesellschaft“ der Klassen 9 von Frau Ostendarp und Herrn Vieten, besuchten am letzten Freitag die Ahauser Tafel im Rahmen der Unterrichtsreihe „Armut in Deutschland“. Wenn man an Armut denkt, stellen sich viele Menschen ein Entwicklungsland vor, aber Armut beginnt schon direkt vor unserer Haustür.
Bei der Ahauser Tafel angekommen, wurden wir sehr freundlich von Frau Perl begrüßt und wir konnten uns vor Ort ein Bild machen. Wir erfuhren, dass die ca. 85 ehrenamtlichen Helfer in unterschiedlichen Teams arbeiten, zum Beispiel als Fahrer, Sortierer oder im Ausgabeteam. Die Lebensmittel, die lokale Unternehmen spenden, können hilfesuchende Menschen gegen einen geringen Geldbetrag kaufen. Aber dadurch alleine kann sich die Tafel nicht finanzieren, sie ist angewiesen auf viel Unterstützung durch die Unternehmen, Sponsoren und besonders die Ehrenamtlichen.
Die Kunden der Tafel sind unter anderem Alleinerziehende mit ihren Kindern, aber zunehmend auch alte Menschen, deren geringe Rente nicht ausreicht.
Interessant war es auch zu erfahren, dass die Tafel zurzeit Osterprodukte von den großen Lagern der Supermärkte erhält, während die Weihnachtsartikel dann im Frühjahr ankommen. Da die Ausgabe der Lebensmittel an ihre Kunden keine nachhaltige Problemlösung bietet, ist der Ahauser Tafel eine Beratungsstelle des SkF angeschlossen, die im Rahmen verschiedener Fachbereiche versucht, die Tafelkunden bei der Verbesserung ihrer Lebensumstände zu unterstützen.
Der Besuch der Ahauser Tafel war sehr informativ und anschaulich und wir bedanken uns nochmals herzlich bei Frau Perl und ihrem Team!
(Annika Honermann, Katharina Hüls und Jule Junk)





Hilfe lässt sich stapeln

Gesamtschule Ahaus
Gesamtschule Ahaus

Juli 2017

Schülerinnen der Gesamtschule Ahaus unterstützen die Ahauser Tafel
Die Schülerinnen des Kurses „sozial genial“ organisierten gemeinsam mit Birgit Kleinfeld vom Jugendwerk und ihrer Lehrerin Laura Nienhaus das Projekt „Hilfe lässt sich stapeln“, um die Ahauser Tafel mit Lebensmittelspenden zu unterstützen. Auf die Idee zum Projekt kamen die Schülerinnen nach einem Besuch der Tafel. Das Engagement der Tafelmitarbeiter beeindruckte die Mädchen so sehr, dass sie selbst den Wunsch verspürten, helfen zu wollen. Um auch ihre Mitschüler für ihr Vorhaben zu gewinnen, besuchten sie alle Klassen, informierten über die Arbeit der Tafel und sammelten unter dem Motto „Jeder gibt was er kann“ eine Vielzahl von Lebensmittelspenden.
Für ihr großes soziales Engagement wurden die Schülerinnen vom Rotary Club Stadtlohn Hamaland mit einer Geldspende in Höhe von 300,- € geehrt. Diese Spende nutzten sie zur Finanzierung ihres Babysitterkurses im Rahmen der Ergänzungsstunden.





Ein Dank an das Tafelteam

Tafelteam
Tafelteam

Juli 2017

Einen rundum gelungenen Abend verbrachten die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Ahauser Tafel im Garten des Karl-Leisner-Hauses. Dorthin lud der SkF das Tafelteam ein, um sich für den unermüdlichen Einsatz zu Gunsten hilfesuchender Menschen aus Ahaus und Umgebung zu bedanken. Insgesamt 85 Menschen arbeiten als Freiwillige in der Ahauser Tafel vor und hinter den Kulissen. 50 von ihnen nutzten die Gelegenheit bei schönstem Wetter und Leckerem vom Grill zusammenzukommen, sich auszutauschen und nett zu plaudern.
Mathilde Fischer vom SkF Vorstand bedankte sich für das beständige ehrenamtliche Engagement aller Anwesenden. Sie resümierte die Herausforderungen des vergangenen Jahres und blickte auf das bevorstehende 10-jährige Jubiläum der Ahauser Tafel im Dezember, welches im nächsten Jahr gefeiert werden soll.
Aktuell werden 366 Menschen von der Ahauser Tafel mit Lebensmitteln unterstützt, davon sind 175 Kinder. Einmal in der Woche können die Kunden montags oder donnerstags am Nachmittag im Tafelladen für einen symbolischen Betrag einkaufen.
Für die Tafelarbeit im Büro- und Fahrerteam benötigen die Ehrenamtlichen weitere Mitstreiter. Wer als Fahrer mithelfen möchte, morgens die Lebensmittel in den Märkten abzuholen oder im Rahmen  der Warenausgabe das Büroteam zu unterstützen, meldet sich gern telefonisch bei den Ansprechpartnerinnen der Tafel Alexandra Perl unter 02561-952327 oder Manuela Uschok unter 02561-95230.




Sammelaktion der Pfarrcaritas

Wüllen
Wüllen
Wessum
Wessum

April 2017

Die Mitglieder der Pfarrcaritas St. Andreas Wüllen und St. Martinus Wessum haben am Samstag im Rahmen ihrer Frühjahrsaktion „Eins mehr für die Tafel“ Lebensmittel für die Ahauser Tafel gesammelt. Die Kunden von Kaufland in Wüllen und K+K in Wessum wurden darum gebeten ein haltbares Lebensmittel ihres Einkaufs zu spenden. Die reibungslose Organisation der Aktion übernahmen Agnes Kernebeck in Wüllen und Maria Dues-Vöcking in Wessum. Über die positive Resonanz der Kunden freute sich das Sammlerteam. So häuften sich am Ausgang nach und nach viele haltbare Lebensmittel an. Am Ende des Tages waren 79 Kartons mit Nahrungsmitteln gefüllt und warten nun in der Tafel darauf an die Kunden weiter gegeben zu werden.

Bild 1: Wüllen
Die Vorstandsmitglieder des SkF Ahaus-Vreden Mathilde Fischer (l.) und Marlies Feldmann (2. v.r.) bedankten sich persönlich bei den Aktiven der Pfarrcaritas Maria Hassels, Maria Böcker, Schwester Waldemara, Gertrud Elskamp, Agnes Kernebeck (Vorsitzende der Pfarrcaritas Wüllen) und Jutta Hemling.
Bild 2: Wessum
Auch den Freiwilligen der Pfarrcaritas in Wessum, die bei K+K für die Tafel sammelten, wurde von den Vorstandsmitgliedern des SkF ein persönlicher Dank übermittelt. V.l.:Mathilde Fischer (SkF), Mechtild Gerling, Bianca Hart, Maria Dues-Vöcking und Marlies Feldmann (SkF)



Sternsinger spenden an die Ahauser Tafel


April 2017

Anton, Luis, Max und Lukas aus Büren haben sich auf den Weg gemacht, um die zusammengetragenen Süßigkeiten aus der Sternsingeraktion an die Ahauser Tafel zu spenden. Über die Spende und das Interesse an der Tafelarbeit freute sich Alexandra Perl, Koordinatorin der Ahauser Tafel.




Schülerinnen zu Besuch in der Tafel

Schülerinnen zu Besuch in der Tafel

März 2017

Im Rahmen des Projekts „Sozial genial“, das die Gesamtschule in Kooperation mit dem Jugendwerk Ahaus gestaltet, besuchten 13 Schülerinnen die Ahauser Tafel. Ziel des Angebotes ist die Förderung gesellschaftlichen Engagements der Jugendlichen. Begleitet wurden sie durch die Sozialpädagogin Birgit Kleinfeld (5. v.l.)
Während eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten der Ahauser Tafel konnten viele Fragen zum Thema Armut und Tafelarbeit durch Alexandra Perl (2. v.l., Tafelkoordinatorin), Marlies Feldmann (3. v.l., Vorstandsmitglied des SkF Ahaus) und Ilona Lück (l.) als langjährige Ehrenamtliche in der Tafelausgabe anschaulich beantwortet werden.
Die Schülerinnen gewinnen im Laufe des Projekts Einblicke in verschiedene Arbeitsfelder im Sozial- und Gesundheitsbereich, um sich beruflich zu orientieren und Einsatzstätten sozialen Engagements kennenzulernen.


Vielen Dank

Januar 2017

Ich glaube, dass wir alle etwas in uns tragen,
das sich entzündet, wenn wir andere sehen
und kennen lernen, und dass wir alle ein
Licht sind für die andern.
Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht,
dass durch irgendeine Kleinigkeit,
die jemand tut, andere angetrieben werden.
(Albert Schweitzer)

Vielen Dank allen Spendern, Ehrenamtlichen und Unterstützern der Ahauser Tafel   
für die vertrauensvolle Zusammenarbeit,
für bewegende Momente,
für das gemeinsame Meistern von immer neuen Herausforderungen und das stete Miteinander.


Alles Gute für das neue Jahr wünschen
Alexandra Perl und Manuela Uschok



Firmlinge sammeln für die Tafel

Foto 2
Foto 2
Foto 1
Foto 1

Dezember2016

Neun Firmlinge aus Alstätte haben ihren ersten Ferientag genutzt, um sich sozial zu engagieren. Statt auszuschlafen standen die Jungs von 8 bis 18 Uhr vor den zwei Supermärkten Edeka und Aldi in Alstätte, sprachen die Kunden an und machten auf die Arbeit der Ahauser Tafel aufmerksam. Jeder Kunde wurde darum gebeten ein Teil zusätzlich zu kaufen und für die gute Sache zu spenden. Am Tag vor Heiligabend war Hochbetrieb in den Supermärkten und so füllten sich 35 Kartons mit Lebensmitteln, die von den ehrenamtlichen Tafelfahrern abgeholt werden konnten.
Bei einem Besuch in Alstätte lud Alexandra Perl (Tafelkoordinatorin) die Tafelunterstützer ein, sich die Tafel mal aus der Nähe anzuschauen und sich über die Hintergründe der Tafelarbeit zu informieren. Der Einladung folgten die Jugendlichen direkt nach Weihnachten. Alexandra Perl erklärte im Rahmen eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten der Tafel die Arbeit der Ehrenamtlichen. Die Anwesenden waren beeindruckt von der Bereitschaft so vieler Freiwilliger in der Tafel zu arbeiten und ließen sich einige Fragen zum Thema Armut und den Unterstützungsmöglichkeiten des SkF beantworten.

Foto 1, von links:
Alexandra Perl (Ansprechpartnerin der Ahauser Tafel), die Firmlinge Hendrik Franke, Tobias Terstriep,
Hannes Olbring, Tim Gerwing, Henning Holters, Marco Ellerkamp, Hannes Terhalle, Marc Damhuis,
Lukas Franke und die Firmgruppenleiter und Organisatoren der Sammelaktion Elke Terhalle und
Matthias Terstriep

Foto 2:
Die Firmlinge besuchen die Tafel


Weihnachten in der Ahauser Tafel

Weihnachten in der Ahauser Tafel

Dezember2016

Am Freitag war es endlich so weit. Nach zweiwöchiger Annahme von fast 200 Päckchen und deren Zuordnung zu den passenden Empfängern, wurden die Geschenke an die Tafelkunden weitergegeben.
Viele Bürger/innen, Vereine, Kindergärten und Firmen haben sich auch in diesem Jahr an der Weihnachtspäckchenaktion der Ahauser Tafel beteiligt, indem sie liebevoll verpackte und dekorierte Geschenke für die Tafelkunden gespendet haben. Die Pakete wurden wohlüberlegt gepackt: von Lebensmitteln über Drogerieartikel bis hin zu Spiel-und Malutensilien und Gutscheinen für Kinder war alles dabei. So stapelten sich die weihnachtlichen Päckchen, die von den Ehrenamtlichen angenommen wurden, in den letzten Wochen im Café der Ahauser Tafel. Im Anschluss wurden alle Päckchen den Kunden der Ahauser Tafel zugeordnet. Tagelang trafen sich die ehrenamtlichen „Weihnachtsfeen“, um diese Aufgabe zu meistern. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass jeder Kunde, jede Familie und jedes Kind etwas Passendes überreicht bekommt“, so Lucie Kustos, Ehrenamtliche der Ahauser Tafel. Dieses Ziel ist rundum gelungen. Im weihnachtlich geschmückten Tafelcafé wurden am Freitagmorgen die Päckchen an die Kunden überreicht.
Wie bereits im letzten Jahr wurde die Aktion vom Lise-Meitner-Berufskolleg unterstützt. Der Lehrer Philipp Lenzen und der Schulsozialarbeiter Oliver Feld verteilten mit zwei Schülerinnen der „Internationalen Klasse“ Kuchen und Plätzchen an die Tafelkunden und unterstützten das Tafelteam. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten. Ohne die engagierten Päckchenspender und die Ehrenamtlichen, die so viel Herz und Zeit in die Aktion stecken, wäre die Idee nicht umzusetzen“, so Alexandra Perl, Ansprechpartnerin der Ahauser Tafel im SkF.

Foto:
Schülerinnen des Lise-Meitner-Berufskollegs, Lehrer Philipp Lenzen, Schulsozialarbeiter Oliver Feld; Helga Worbs und Lucie Kustos (Ehrenamtliche der Tafel), Franziska Hackenfort (Praktikantin des SkF), Marlies Krafeld und Ilona Lück (Ehrenamtliche der Tafel), Alexandra Perl (Ansprechpartnerin der Ahauser Tafel)


Bücherspende für Kinder

Bücherspende für Kinder

Dezember2016

Britta Gausling (Mitte) überreichte in der letzten Woche, als Vertreterin des Dienstleistungsunternehmens Safetyfirst-Arbeitssicherheit, 70 Bücher für Erstleser mit leicht verständlichen Geschichten, die in Text und Gestaltung optimal auf die Möglichkeiten von Erst- und Zweitklässlern abgestimmt sind. „Der Spaß am Lernen sollte im Vordergrund stehen und das geht nur, wenn auch die nötigen Mittel zur Verfügung stehen“, so Gausling.
Elfi Trauerlicht (r.), Ehrenamtliche in der Tafel und Alexandra Perl (l.), Koordinatorin der Ahauser Tafel im SkF e.V., freuten sich sehr über die Erstlesebücher für die Kinder der Tafelkunden. Diese wurden am Freitag im Rahmen der Weihnachtspäckchenaktion an Erst- und Zweitklässler weitergegeben.


„Bitte helfen Sie mit!"

  • „Bitte helfen Sie mit!"

Dezember2016

Dem Aufruf von Dietmar Brüning (SPD) „Bitte helfen Sie mit!" sind viele Freunde, Kollegen, Parteifreunde, Familie und Nachbarn gefolgt. Nun konnte er die gesammelten Pakete Alexandra Perl und Marlies Feldmann von der Ahauser Tafel (SkF) übergeben.


Kita Siebenstein

  • Kita Siebenstein

Dezember2016

Einige Kinder der Kita Siebenstein in Wessum haben sich auf den Weg zur Ahauser Tafel gemacht, um stellvertretend für alle Kinder, Eltern, Familien und Erzieherinnen, die Weihnachtsgeschenke für die Päckchenaktion in der Ahauser Tafel gepackt haben, vor Ort zu überreichen.


Ottensteiner Firmlinge

Ottensteiner Firmlinge
Ottensteiner Firmlinge

Dezember2016

Im Rahmen der Firmvorbereitung hat sich eine Gruppe der Ottensteiner Firmlinge, unter der Anleitung von Birgit Gerling, auf den Weg gemacht, um im Verwandten- und Freundeskreis und Nachbarschaften Süßigkeiten zu sammeln. Diese haben sie im Anschluss am Nikolaustag in der Ahauser Tafel an die Kinder verteilt.


Die Tafel füllt sich mit gespendeten Lebensmitteln

Foto Wessum
Foto Wessum
Foto Wüllen
Foto Wüllen

Dezember2016

Am Samstagmorgen machten sich in Wüllen und Wessum die Helfer/innen der Pfarrcaritasgruppen auf den Weg, um die jährliche Adventaktion „Eins mehr für die Tafel“ zu starten. „Die Resonanz ist großartig“, freut sich Agnes Kernebeck, Vorsitzende der Pfarrcaritas St. Andreas in Wüllen. Bereits um 10 Uhr am Morgen, als Marlies Feldmann vom SkF-Vorstand die engagierte Gruppe besuchte, stapelten sich die Lebensmittelkisten bei Kaufland. Unterstützt wurde das Team der Pfarrcaritas den ganzen Tag von den Firmlingen der Gemeinde. Sie erklärten den Kunden die Aktion und standen für Fragen zur Verfügung. Am Ende des Tages konnte Werner Wigger, ehrenamtlicher Fahrer der Ahauser Tafel, 66 Bananenkartons mit Lebensmitteln im Tafellager abliefern.Auch beim K+K Markt in Wessum wurde die Sammlung zum zweiten Mal gestartet. Das Sammlerteam um Maria Dues-Vöcking, Vorsitzende der Pfarrcaritas St. Martinus in Wessum, freute sich am Ende des Aktionstages 25 Lebensmittelkisten an Tafelfahrer Klaus Köhn übergeben zu können.Sage und schreibe 91 Bananenkartons voller haltbarer Lebensmittel stapeln sich nun im Lager der Ahauser Tafel und warten darauf nach und nach an die Tafelkunden weitergegeben zu werden. „Jetzt können wir die Zeiten überbrücken, in denen wir zu wenige frische Lebensmittel für die Kunden zur Verfügung haben“, freut sich Marlies Feldmann vom SkF über den Erfolg der Sammelaktion.Fotos:Wüllen, von links:    Marlies Feldmann (SkF-Vorstand), Maria Leveling, Agnes Kernebeck (Vorsitzende der Pfarrcaritas St. Andreas in Wüllen), Firmlinge der Gemeinde, Pastor Michael BerningWessum, von links:    Maria Dues-Vöcking (Vorsitzende der Pfarrcaritas St. Martinus in Wessum) mit dem Sammlerteam und Marlies Feldmann (SkF-Vorstand)


Spendenübergabe im Fitnessstudio

Spendenübergabe im Fitnessstudio

Dezember2016

„Sportlich Gutes tun“-das ist die Leitidee des jährlich stattfindenden Tages der Fitness der Sportstudiokette Clever Fit. Im Ahauser Studio an der Von-Braun-Straße wurde am 13.11.2016 zu Gunsten der Ahauser Tafel eine Spende in Höhe von 200 Euro „erlaufen“. „Pro Kilometer auf den Laufbändern wurde 1 Euro für die Tafel zur Verfügung gestellt“, erklärt Studioleiter Marvin Herwegh (2. v.l.). bei der Spendenübergabe. Marlies Feldmann (l.) und Mathilde Fischer vom Vorstand des SkF in Ahaus und Alexandra Perl (r.) als Ansprechpartnerin der Tafel freuten sich sehr über die Spende.

 


Einkaufswagen voll mit Spenden für die Tafel

Susanne Menzel
Susanne Menzel
Schöppingen/Ahaus
Schöppingen/Ahaus

Dezember2016

Elf Stunden lang  standen Marita Homann und Theo Everding von der Gemeindecaritas am Samstag im Schöppinger Markt und sammelten Lebensmittel für die Ahauser Tafel.

„Haben die Kinder denn gar nichts zu essen?“ Der kleine Junge im Eingangsbereich des Schöppinger Lebensmittelmarktes schaut Marita Homann mit großen Augen fragend an. „Doch, haben sie. Aber halt nicht immer alles, was sie gerne hätten. Und nicht immer das, was ihnen am besten schmeckt“, erklärt ihm die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Gemeindecaritas geduldig. Der Bub nickt und zieht mit seiner Mutter in den Markt und kehrt einige Minuten später mit einem Glas Nutella in der Hand zurück. „Die mag ich am allerliebsten“, lacht er. „Die sollen deshalb auch andere Kinder bekommen, die kein Geld haben, um sie zu kaufen.“
Von Susanne Menzel
So wie der Knirps dachten am Samstag viele Schöppinger. Elf Stunden lang harrten Marita Homann und Theo Everding in dem Markt aus, stundenweise unterstützt von Pastor Thomas Diedershagen, um für Spenden für die Ahauser Tafel zu sammeln. Die Bilanz: 16 prall gefüllte Einkaufswagen. „Ein tolles Ergebnis“, freuten sich die beiden Sammler. „Es war zwar anstrengend, aber der Zuspruch aus der Bevölkerung hat uns immer wieder motiviert“, meint Everding.
Besonders ein Erlebnis hat Marita Homann tief beeindruckt: „Eine Frau kam zu mir und erzählte mit Tränen in den Augen, dass sie selbst eine Zeit lang die Tafel in Anspruch nehmen musste. Diese Möglichkeit habe ihr in der Notsituation sehr weitergeholfen. Sie könne inzwischen wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Sie habe aber die Zeit nicht vergessen und wolle deshalb mit einer Spende ihren Dank ausdrücken.“ Überhaupt habe es nur wenige Menschen gegeben, die nicht angesprochen werden wollten, meint Marita Homann: „Es ist aber auch in Ordnung, wenn jemand nicht will. Ansonsten haben wir doch sehr von dem persönlichen Moment bei dieser Aktion profitiert.“
Die Pfarrcaritas hatte das „Jahr der Barmherzigkeit“ zum Anlass genommen, sich erstmalig an der Sammlung für die Ahauser Tafel zu beteiligen. Homann: „Wir haben unser Engagement unter das Motto ‚Eins mehr – ich teile mit dir‘ gestellt. Und auch gleich allen Helfern erklärt, dass die Lebensmittel nicht irgendwo in der Anonymität versickern.“
Drei Pkw – bis unters Dach beladen – starteten am Montagmorgen in die Nachbarstadt. Dort wurde der Transport mit lautstarkem „Dankeschön“ angenommen. Alexandra Perl, hauptamtliche Koordinatorin der Ahauser Tafel, und Marlies Feldmann vom SKF-Vorstand waren begeistert: „Durch diese Unterstützung können unsere Kunden heute aus vollen Regalen aussuchen.“ 414 Personen, darunter 202 Kinder, sind bei der Tafel aktuell registriert, einige kommen auch aus der Vechtegemeinde. Montags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr hat die Tafel geöffnet. Für einen Obolus von 1,50 Euro (Familien drei Euro) können die Menschen ihren Bedarf aus dem Angebot decken. Perl: „Das Warenkontingent ist natürlich immer unterschiedlich. Unsere Ehrenamtlichen – 88 haben wir zurzeit – haben in der Regel aber ein gutes Gespür dafür, wer was benötigt.“ Und manchmal müssten die Tafel-Mitarbeiter/innen auch „für schlechte Zeiten etwas zurücklegen, da der Lebensmittelfluss nicht immer gleichmäßig kommt.“ So sei im Februar das Spendenaufkommen an Obst und Gemüse stets knapp. Perl: „Da gibt es stets eine Durststrecke. Dafür sorgen wir dann vor, indem wir entsprechende haltbare Lebensmittel für diese Zeit zurückstellen.“ Positiv ausgewirkt habe sich, dass seit eineinhalb Jahren auch die Aldi-Märkte ihre Waren an die Tafel weitergeben. Perl: „Wir sind mit den Tafeln in Gronau, Vreden und Borken vernetzt und können uns da auch logistisch gegenseitig aushelfen.“

Quelle: Westfälische Nachrichten, 29.11.2016

 


Eins mehr für die Tafel

November 2016

Am 3. Dezember ist es wieder soweit. Die Pfarrcaritas St. Andreas Wüllen sammelt bei Kaufland gespendete Lebensmittel von den Kunden, um diese an die Tafel weiterzugeben. Unterstützt wird die Gruppe von den Firmlingen der Gemeinde. In der Zeit von 8.30 Uhr bis 19 Uhr können haltbare Lebensmittel gespendet werden.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder Verstärkung aus Wessum. Hier nimmt die Pfarrcaritas beim K+K Markt in der Zeit von 9 bis 18 Uhr gespendete Lebensmittel entgegen.
Alle Kunden werden gebeten ein zusätzliches Lebensmittel zu kaufen und es im Anschluss zu spenden. Die Tafel unterstützt momentan 414 Menschen aus Ahaus und Umgebung.

 


Weihnachtspäckchen-Aktion in der Ahauser Tafel

Kindergarten St. Martinus Wessum
Kindergarten St. Martinus Wessum

November 2016

Es ist wieder soweit: Die Vorbereitungen für die jährlich stattfindende Päckchenaktion in der Tafel laufen auf Hochtouren. Die Ehrenamtlichen stehen in den Startlöchern, um vom 1. bis 9.12.2016 gespendete Weihnachtspäckchen aus der Bevölkerung anzunehmen und diese am 16.12.2016 an die Kunden der Ahauser Tafel weiterzugeben. Viele Ahauser Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kindergärten, Schulen und Firmen nehmen seit Jahren an dieser Aktion teil, indem sie Lebensmittelpakete packen und an die Tafelkunden spenden, oftmals besonders liebevoll dekoriert und beschriftet.
Das Team der Tafel würde sich freuen, wenn sich auch in diesem Jahr viele Menschen daran beteiligen, den hilfesuchenden Kunden und deren Familien eine Freude zu bereiten. Bleibt die Frage worüber sich die Kunden freuen. Dazu gehören haltbare Lebensmittel wie Kaffee, Kakao, Gebäck, Süßigkeiten, Konserven, aber auch Drogerieartikel oder Spiel- und Malutensilien für die Kleinen. Die Spenden sollten in Päckchen oder Kartons verpackt werden und dürfen gern auch mit weihnachtlichen Grüßen versehen werden (jedoch bitte ohne Absender). Wegen der geringen Haltbarkeit sollten keinesfalls frische Lebensmittel wie Obst, Butter, Gemüse, Eier oder Frischfleisch eingepackt werden. Außerdem sollte auf gebrauchte Plüschtiere, Alkohol, Zigaretten und Medikamente verzichtet werden. Der Phantasie sind beim Packen also nur wenige Grenzen gesetzt.
Die Lebensmittelpakete können von Donnerstag, 1. Dezember bis Freitag, 9. Dezember werktäglich von 9 bis 12 Uhr sowie am Montag und am Donnerstag im angegebenen Zeitraum zusätzlich in der Zeit von 14 bis 17 Uhr beim SkF in Ahaus an der Schloßstraße 16 abgegeben werden. Sie werden vom Ehrenamtlichenteam der Ahauser Tafel entgegen genommen und anschließend passend für die Tafelkunden und ihre Familien sortiert. Schließlich soll jedes Päckchen bei dem passenden Empfänger ankommen. Am 16. Dezember werden diese vormittags an die Tafelkunden weiter gegeben.

Aktuelle Informationen zur Tafel:
Momentan profitieren 414 Menschen aus Ahaus und Umgebung von der Nutzung der Tafel. Davon sind 202 Kinder unter 18 Jahren. 88 Ehrenamtliche, die für die Arbeit der Ahauser Tafel aktiv sind, ermöglichen den Kunden durch ihr Engagement den wöchentlichen Einkauf im Tafelladen.
Für weitere Informationen zur Päckchenaktion, zum ehrenamtlichen Engagement und allen anderen Fragen rund um das Thema Tafel steht Ihnen Alexandra Perl im SkF als Ansprechpartnerin zur Verfügung, Tel.: 02561-952327.

Foto: Auch die Kleinsten beteiligen sich an der Päckchenaktion

 


Kilometer machen für die Tafel

Kilometer machen für die Tafel

November 2016

Am Sonntag, den 13.11.2016 findet bei Clever fit Ahaus, Von-Braun-Straße in Ahaus ab 09:00 Uhr der „Tag der Fitness 2016" statt , zu welchem alle Interessierten eingeladen sind.
Im Vordergrund steht an diesem Tag ein Charity-Lauf zu Gunsten der Ahauser Tafel im SkF.
Pro gelaufenen Kilometer auf den zur Verfügung gestellten Laufbändern spenden die Inhaber des Studios 1 EUR an die Ahauser Tafel! Also, Sportschuhe raus und laufen, was das Zeug hält!

 


Tombola für guten Zweck

Tombola für guten Zweck

Oktober 2016

Im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums der Gaststätte „Zur Barriere“ veranstaltete das Inhaberpaar Enning eine Tombola. Doris (2. v.r.) und Thomas Enning (l.), welche die Gaststätte in dritter Generation betreiben, stellten ein Fahrrad im Wert von 500 Euro als Hauptgewinn zur Verfügung.

Der Erlös in Höhe von 1250,- Euro wurde in dieser Woche an die Ahauser Tafel gespendet. Das Paar hat sich bewusst für eine Lebensmittelspende mit regionalen Produkten entschieden. Dementsprechend wählten Sie die Kooperationspartner aus. Eier und Obst für die Tafelkunden kommen vom Hofladen Terwei, Milchprodukte von Wiesehoff (Sascha Kölking, r.) und Fleischwaren von der Metzgerei Laschke. Alexandra Perl, Koordinatorin der Tafel und Franziska Hackfort (2. v.l.), Praktikantin beim SkF,  freuten sich über die großzügige Spende.

 


Perspektiven in kleinen Schritten

Alexandra Perl
Alexandra Perl

19. Juli 2016

Alexandra Perl ist für die Sozialberatung und Tafel zuständig

Alexandra Perl ist seit drei Jahren bei der SKF (Sozialdienst katholischer Frauen) für die allgemeine Sozialberatung und die Tafel zuständig. Trotz halber Stelle ist ihre Jahresbilanz beachtlich: 2015 waren es 142 Menschen, denen sie bei Fragen rund um die soziale Sicherung zur Seite stand – in 278 Beratungsgesprächen. Armut habe sich verlagert, habe ein anderes Gesicht bekommen, sagt sie. „Man sieht es den Menschen nicht mehr an, sie laufen nicht in zerrissenen Kleidern herum.“
Abbild der Gesellschaft
Die Tafel ist für sie so etwas wie das Abbild der Gesellschaft. Heute seien vielfach Alleinerziehende und Flüchtlinge die Kunden, in Zukunft, so vermutet sie, werde man es verstärkt mit Altersarmut zu tun haben. „Ältere, die ihr Leben lang gearbeitet haben, aber deren Rente nicht ausreicht.“ Darunter häufig ältere Frauen. Solange aber die Politik das als großes Thema nicht ernsthaft in den Blick nehme, werde sich daran wohl wenig ändern. Alexandra Perl kennt die Realitäten, dass häufig schon die zweite und dritte Generation auf öffentliche Hilfe angewiesen ist. Ihre Aufgabe sieht sie darin, den Menschen eine Perspektive – nicht nur finanziell – zu ermöglichen. Und das unter der Überschrift „fördern und fordern“. Heißt: Die Betroffenen müssen sich auch ein Stück weit selbst kümmern. „Wenn zu merken ist, da tut sich gar nichts, dann gibt es eine Einladung zum Beratungsgespräch.“ Am Ende drohe sogar das Löschen aus der Tafel-Kartei. Denn auch das gehört zu Perls Erfahrung: „Je länger man arm ist, desto stärker steigt das Gefühl für Ungerechtigkeit.“ Desto ausgeprägter ist die Gefahr, in Passivität zu verharren.
Oft müsse man die Situationen in kleinen Schritten „knacken“, den Klienten wieder eine Tagesstruktur nahe bringen, sie in Arbeit zum Beispiel bei der Tafel einbinden. Die Konsequenz: ein Gefühl von Bestätigung und Verantwortung. Besonderes Augenmerk richten Alexandra Perl und der SKF auf die Förderung von Kindern.
Hilfsangebote
Der Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) hat eine umfangreiche Agenda. Dazu gehören: Sozialberatung, Hilfen für Familien, Anlaufstelle für häusliche Gewalt, Freiwilligen-Agentur „Handfest“, Schwangerschaftsberatung, Familienpaten, Kindertagespflege, Tafel mit Tafel-Café und Migrationsdienst zusammen mit der Caritas.
Dabei setzt man auch auf eine intensive Netzwerkarbeit mit anderen Institutionen in der Stadt wie Sozialamt, Schuldnerberatung, Familienbüro, psychologischen Beratungsstellen und anderen.
Großes Anliegen ist es, das Thema Armut zu enttabuisieren und es in den öffentlichen Blick bereits in den Schulen zu rücken.
Quelle: Münsterland Zeitung

 


Arm heißt nicht arm

19. Juli 2016

Wie eine kleine Familie trotz knapper Kasse positiv ihr Leben gestaltet

Colin hat den passenden Zeitpunkt für seinen Mittagsschlaf verpasst. Jetzt hat Mutter Christiane Bovenius mit ihm andere Pläne. Donnerstag ist Tafel-Tag. Ein fester Termin im Lebens-Kalender der 29-Jährigen und ihres zweieinhalbjährigen Sohnes.
Ein Freund, ebenfalls alleinerziehend, holt die kleine Familie mit dem Auto zuhause ab, um gemeinsam den Wochen-Einkauf in der Tafel an der Schloßstraße zu erledigen. Das Zuhause, das sind gemütliche drei Zimmer auf 80 Quadratmetern, die sich Mutter und Sohn mit Oma Angelika (54) teilen. Und Hund Milo gehört auch dazu. Enkel und Oma haben ein eigenes Zimmer, Christiane schläft auf der Couch im Wohnzimmer. Seit rund eineinhalb Jahren ist Christiane Bovenius Tafel-Kundin und bezieht Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II, kurz Hartz IV. Von den rund 1000 Euro (Leistungsbezug, Unterhalt, Wohn- und Kindergeld), die sie und Colin monatlich erhalten, bleibt am Monatsende nichts mehr übrig. Mutter Angelika Iking geht es nicht anders: Sie ist Aufstockerin, bezieht Sozialhilfe. Die 513 Euro Rente reichen bei weitem nicht. „Manchmal“, so sagt sie, „habe ich nicht mal mehr Geld für ein Duschgel.“
Unglücklich sind die beiden Frauen dennoch nicht: „Es gab Zeiten, da ging es uns deutlich besser, aber auch solche, in denen es uns wesentlich schlechter ging.“
Und beide gehen sehr selbstbewusst mit ihrer Situation um, wollen sich nicht verstecken, nichts vertuschen. Christiane Bovenius: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen, habe immer gearbeitet und will es auch wieder tun, sobald Colin im Kindergarten ist.“
Bei Christiane Bovenius war es das plötzliche Aus einer Beziehung noch während der Schwangerschaft, bei Angelika Iking eine schwere Krankheit, die beider Lebenspläne beendete.
Als Produktionsassistentin hatte die junge Frau nach wegen Allergie abgebrochener Ausbildung zur Friseurin „gutes Geld“ verdient, wie sie sagt. Sieben Jahre im DHL-Logistikzentrum in Greven-Reckenfeld und dann über eine Zeitarbeitsfirma in ähnlicher Position bei einem Unternehmen in Ammeloe. Doch dann kündigte sich unerwartet Sohn Colin an. Der Zeitvertrag lief aus, und nach einem Jahr Elternzeit habe sich dann „die Rolltreppe plötzlich rückwärts bewegt“.
Arm fühlen sich Mutter und Tochter aber nicht: „Arm ist doch der Mensch, der keine Liebe hat. Wir haben genug zu essen, eine schöne Wohnung, gehen jeden Tag im Park spazieren, fahren mal nach Holland.“ Dass das möglich ist, dafür sind sie dankbar. So dankbar, dass sich Christiane noch für andere Menschen engagiert und in der Flüchtlingshilfe aktiv ist.
Nur an der Tafel hat sie an diesem Tag etwas Pech. Sie gehört zwar zu den ersten Kunden vor Ort, zieht aber eine der jedes Mal neu gemischten Zugangs-Karten mit einem der letzten Plätze.
Für Colin ist die Wartezeit vor der Tür dann die Gelegenheit, den Mittagsschlaf nachzuholen...


Christiane Hildebrand-Stubbe

 

Quelle: Münsterland Zeitung


Schule meets Tafel

  • Schule meets Tafel

Juni 2016

Kurse „Wirtschaft und Gesellschaft“

Wir, die beiden Kurse „Wirtschaft und Gesellschaft“ der Klassen 9 von Frau Ostendarp und Frau Schultewolter, besuchten am 25. Mai die Ahauser Tafel im Rahmen der Unterrichtsreihe „Armut in Deutschland“. Dort konnten wir uns vor Ort ein Bild machen, wie die Ahauser Tafel funktioniert. Frau Perl und Frau Horst berichteten sehr interessant und offen von ihrer Arbeit und beantworteten unsere zahlreichen Fragen, z.B.: Wie viele Kunden bedient die Ahauser Tafel? Wie hat sich die Tafel in den letzten Jahren verändert? Warum müssen in einem reichen Land wie Deutschland 20 Prozent der Kinder in relativ armen Verhältnissen leben? Wie wird sich die Tafel in Zukunft entwickeln? Wir lernten, dass in Ahaus ca. 400 Kunden von der Tafel mit Lebensmitteln versorgt werden. Darüber hinaus stehen ihnen eine Sozialberatung und der soziale Austausch im Tafelcafé zur Verfügung. 85 Ehrenamtliche halten die Ahauser Tafel am Laufen. Um ihre Unabhängigkeit zu bewahren, ist die Tafel auf die Lebensmittelspenden der lokalen Supermärkte und auf Spenden von Unternehmen und Privatpersonen angewiesen. Die Kunden der Tafel zahlen pro Familie 3 Euro. Die Mitarbeiterinnen erklärten uns, dass die Tafel immer ein Spiegelbild der Gesellschaft ist, deswegen besuchen zurzeit viele Flüchtlingsfamilien die Tafel. In Zukunft könnte sich die steigende Altersarmut auf die Ahauser Tafel auswirken.
Wir bedanken uns bei Frau Perl und Frau Horst für ihren sehr eindrucksvollen und engagierten Einsatz.

(Maximilian Helmich, Lea Heuing, Robert Hinkelmann, Clemens Link, Justus Rehring, Nils Terstriep)


40 Jahre laufend aktiv

Spendenübergabe
Spendenübergabe
Startschuss
Startschuss
Carola Voss, besucht Streckenposten
Carola Voss, besucht Streckenposten
Läufer VfL
Läufer VfL
Danksagung, Mathilde Fischer
Danksagung, Mathilde Fischer

Mai 2016

Der Lauftreff des VfL Ahaus begeht Jubiläum mit Spendenlauf und Feier

Nicht nur der Wettergott war den Mitgliedern des VfL-Lauftreffs hold, als sie am letzten Samstag im April das 40jährige Jubiläum mit dem 1. Walpurgislauf einläuteten. Auch über 120 Läufer/innen aus Ahaus und der Region waren der Einladung gefolgt und liefen Runde um Runde um den Rodelberg. Mit jedem absolvierten Kilometer spendeten sie einen vorab festgelegten Betrag für die Ahauser Tafel im SkF. Auch Karola Voß ließ es sich nicht nehmen, beim Start dabei zu sein, stattete den Streckenposten einen Besuch ab und feuerte die Läufer auf der Strecke an. Mit einer rauschenden Party am Abend im VfL-Heim endeten die Jubiläumsfeierlichkeiten.
Den Gesamterlös des Walpurgis-Spendenlaufs in Höhe von 2724 Euro konnten die Verantwortlichen des Lauftreffs, Bärbel Hemker (2. v.l) und Hermann-Josef Büter (2. v.r.), jetzt an die Verantwortlichen des Sozialdienst Katholischer Frauen überreichen. Alexandra Perl (links), Ansprechpartnerin der Tafel und Vorstandsmitglied Marlies Feldmann (rechts) bedankten sich bei den Organisatoren, Helfern, Läufern und Sponsoren für ihr soziales Engagement. Der Spendenbetrag wird für die Betriebskosten der Tafel verwendet, z.B. für die beiden Tafelfahrzeuge, die jeden Tag auf Tour gehen, um überschüssige Lebensmittel in den Supermärkten abzuholen

Bilder vom Lauf:

https://www.flickr.com/photos/140860447@N06/sets/72157667685873472

 


Tafel in der Schule

Berufsvorbereitungsklasse
Berufsvorbereitungsklasse

April 2016

Berufsvorbereitungsklasse im Berufskolleg Lise-Meitner

In der vergangenen Woche besuchten die Ehrenamtlichen der Ahauser Tafel die interkulturelle Klasse sowie die Berufsvorbereitungsklasse im Berufskolleg Lise-Meitner. Sie folgten der Einladung beider Klassen zu einem Frühstück in ihrer Wirkungsstätte.
Die Kooperation zwischen Schule und Tafel läuft seit zwei Jahren. „Wir geben beispielsweise Beerenobst an die beiden Klassen weiter und bekommen diese als Marmelade zurück. Diese geben wir dann an die Tafelkunden weiter“, erläutert Alexandra Perl (7. v.l.), Ansprechpartnerin der Tafel im SkF. Auch die Lieferung überschüssiger Ware zur Weiterverarbeitung, eine Beteiligung an der Weihnachtspäckchenaktion mit gebackenen Plätzchen und weitere gemeinsame Projekte seien Teil der Zusammenarbeit.
Philipp Lenzen (Lehrender) und Oliver Feld (Schulsozialarbeiter) vom Berufskolleg begrüßten die Ehrenamtlichen der Tafel, die sich von den Schülern und Schülerinnen rundum verwöhnen lassen konnten. „Es ist schön, dass unsere Arbeit so anerkannt wird. Wir freuen uns sehr über diese Einladung. Wir fühlen uns wie im Hotel“, resümiert Walburga Lefering aus dem Sortierteam der Tafel.

Foto:
Philipp Lenzen (o.l.) und Oliver Feld (o.r.) mit den Schülern der Berufsvorbereitungsklasse und den Ehrenamtlichen der Tafel 


Kappenbergschüler stapeln Hilfe

Kappenbergschüler
Kappenbergschüler
Schüler im Kühlhaus
Schüler im Kühlhaus

April 2016

Sammelaktion für die Tafel

Einmal im Jahr organisieren Schüler, Eltern und Lehrer der Gottfried-von-Kappenberg-Schule in Wessum die Aktion „Hilfe lässt sich stapeln“ zu Gunsten der Ahauser Tafel. Während der Fastenzeit werden in der Schule haltbare Lebensmittel wie Kaffee und Kakao zusammengetragen, um sie dann, kurz vor Ostern, an die Ahauser Tafel im SkF weiterzugeben.
Doch was passiert mit den Lebensmitteln? Wer bekommt sie wann und von wem? Wie viele Menschen kommen zur Tafel und wie sieht die überhaupt aus? Um diese und noch viele weitere Fragen zu klären, machten sich 22 Kinder der Kappenbergschule mit der Schulleiterin Christiane Wilhelmus und ihrer Lehrerin Anne Lausmann auf den Weg zum Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in die Schloßstraße. Allesamt sind Sprecher der Schulklassen zwei bis vier und Mitglieder im Schülerparlament.
Vor Ort beantwortete Alexandra Perl, Ansprechpartnerin rund um das Thema Tafel, alle Fragen der Kinder. „Es ist erstaunlich wie intensiv sich Kinder im Grundschulalter mit Themen wie Armut und Tafel befassen“, freut sie sich. So wurde schnell klar, dass mehr als 80 Ehrenamtliche in der Tafel 5 Tonnen Lebensmittel pro Monat verarbeiten, so viel wie ein afrikanischer Elefantenbulle wiegt. „Es geht darum die Tafelarbeit für die Kinder greifbar zu machen“, so Perl. Genau das nutzten die Kinder bei ihrem Besuch, inspizierten die Räumlichkeiten und maßen sogar das Kühlhaus aus. Das Fazit der Kinder lautete am Ende – die gespendeten Lebensmittel sind in der Tafel genau richtig, das Tafelcafé ist gemütlich und in das Kühlhaus passen 22 Schüler.
Am vergangenen Freitag wurden die gestapelten, haltbaren Lebensmittel von den ehrenamtlichen Tafelfahrern in Wessum abgeholt. Die Schüler ließen es sich nicht nehmen die Spenden eigenhändig ins Fahrzeug zu laden. „Die Kinder waren uns eine große Hilfe. Ohne sie hätten wir das nicht geschafft“, sind sich die Fahrer einig.

Aktuelle Infos zur Ahauser Tafel:
-    Mehr als 80 Ehrenamtliche machen die Tafelarbeit möglich
-    Zwei Fahrzeuge fahren vier Mal in der Woche Supermärkte und Einzelhändler in und um Ahaus an
-    384 Kunden hat die Tafel aktuell, die Hälfte davon sind Kinder
-    die Berechtigung zum Einkauf in der Tafel wird im Rahmen der Allgemeinen Sozialberatung geprüft
-    die Ausgabe findet montags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr statt, das Tafelcafé im wöchentlichen Wechsel
-    Spenden, ob in Form von Lebensmitteln oder als finanzielle Unterstützung, sind immer willkommen
-    Fragen, Anmerkungen und Terminabsprachen für Tafelbesuche bei Alexandra Perl, Sozialarbeiterin beim SkF, Tel. 02561-952327

Fotos:
1)    Schulleiterin Christiane Wilhelmus und Lehrerin Anne Lausmann mit dem  Schülerparlament im Verkaufsraum der Tafel
2)    Wie groß ist das Kühlhaus? Auf jeden Fall groß genug für 22 Kinder
3)    Die Kinder verstauen die gesammelten Lebensmittel für den Transport zur Tafel


1. Walpurgis Spendenlauf

März 2016

Anläßlich des 40-jährigen Jubiläums des Lauftreffs veranstaltet der VfL Ahaus den 1. Walpurgis Spendenlauf. Auf einem reizvollen Rundkurs durch die Ork kann jeder Teilnehmer in eigenem Tempo seine Runden drehen, egal ob Läufer oder Walker (ohne Stöcker), ob 8 oder 88.
Kein Wettkampf, keine Zeitnahme, keine feste Kilometerzahl, kein Startgeld, ein lockerer, geselliger Lauf für einen guten Zweck. Jeder sucht sich Sponsoren, die am Ende pro gelaufenen Kilometer ihren Obulus geben oder pauschal einen Betrag zahlen. Die gesammelten Spenden gehen zu 100% direkt an die Ahauser Tafel.
Der 1. Walpurgis Spendenlauf findet am 30. April am VfL-Heim statt. Um 14 Uhr wird der Lauf von unserer Bürgermeisterin Karola Voß gestartet. Je nach Kondition kann dann um 16 Uhr die letzte Runde begonnen werden. Ein vorzeitiger Ausstieg ist jederzeit möglich. Nach dem Duschen gibt es Kaffee und Kuchen für alle Teilnehmer, solange vorrätig.




Sammelaktion der Pfarrcaritas

Sammelaktion der Pfarrcaritas

März 2016

Die Mitglieder der Pfarrcaritas St. Andreas Wüllen und St. Martinus Wessum haben am Samstag im Rahmen ihrer Frühjahrsaktion „Eins mehr für die Tafel“ Lebensmittel für die Ahauser Tafel gesammelt. Die Kunden von Kaufland in Wüllen und K+K in Wessum wurden darum gebeten ein haltbares Lebensmittel ihres Einkaufs zu spenden. Die reibungslose Organisation der Aktion übernahmen Maria Leveling in Wüllen und Maria Dues-Vöcking in Wessum. Über die positive Resonanz der Kunden freute sich das Sammlerteam. So häuften sich am Ausgang nach und nach viele haltbare Lebensmittel an. Am Ende des Tages waren 82 Kartons mit Nahrungsmitteln gefüllt und warten nun in der Tafel darauf an die Kunden weiter gegeben zu werden.

Bild:
v.l.: Die Vorstandsmitglieder des SkF Ahaus-Vreden Mathilde Fischer und Marlies Feldmann bedankten sich persönlich bei den Aktiven der Pfarrcaritas Annette Terhan, Gisela Kortboyer und Christa Düllmann. Werner Wigger (3. v.r.), ehrenamtlicher Tafelfahrer, hatte alle Hände voll zu tun. Er fuhr alle Spenden zur Ahauser Tafel.



Spende Firmlinge Ottenstein

Spende Firmlinge Ottenstein

Dezember 2015

Die Firmlinge der Gemeinde St. Georg haben am Wochenende im Rahmen der Firmvorbereitung die Kunden bei Edeka und Netto in Ottenstein gebeten ein Lebensmittel mehr zu kaufen, um es an die Ahauser Tafel zu spenden. Edeka spendete zusätzliche Lebensmittel im Wert von 40 Euro. So kamen zwei Wagenladungen Lebensmittel zusammen, welche die Firmlinge gemeinsam mit ihren Betreuerinnen zur Tafel brachten. Sie nutzten die Gelegenheit für einen Rundgang durch die Räumlichkeiten an der Schloßstraße und informierten sich bei den Ehrenamtlichen der Ausgabe über ihre Arbeit.
Foto:
Bärbel Diehlmann (3. v.l.), Ehrenamtliche in der Tafelausgabe und Marlies Feldmann vom Vorstand des SkF Ahaus-Vreden (r. im Bild) freuten sich über die Spende, die Hedwig Busch, Saskia Wesseler, Dominik Wolfering, Karin Lepping und Lena Gesing in der Tafel überreichten. Es fehlte Leon Mustafa.


Spende statt Weihnachtspost

Spende statt Weihnachtspost

Dezember 2015

Monika Haltermann (2. v.l.), Mitarbeiterin bei Uppenkamp und Partner GmbH in Ahaus, überreichte eine Tafelspende in Höhe von 1000 Euro an die Vorstandsmitglieder Mathilde Fischer (l.) und Marlies Feldmann (2. v.r.) sowie Alexandra Perl (r.), Koordinatorin der Tafel im SkF. Das Firmenteam verzichtete auf Weihnachtspost und spendete stattdessen den Betrag an verschiedene soziale Einrichtungen.


Ahauser Tafel stößt an ihre Grenzen

Ahauser Tafel stößt an ihre Grenzen

Dezember 2015

Freude über Spendenbereitschaft

AHAUS. Die Tafel in Ahaus versorgt im Moment rund 400 Menschen jede Woche zweimal mit günstigen Lebensmitteln. Etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder. Viele sind als Flüchtlinge nach Ahaus gekommen.
„Nur durch die Lebensmittelspenden der Supermärkte können wir im Moment unseren Betrieb nicht aufrecht erhalten“, sagt Alexandra Perl, vom Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF). Sie koordiniert die ehrenamtlichen Helfer.
Die Tafel greift deswegen auf zusätzliche Spenden und haltbare Lebensmittel aus Sammelaktionen zurück, um die frischen Lebensmittel zu ergänzen. „Unser Angebot ist nicht planbar. Wir müssen jeden Tag aufs Neue sehen, was wir bekommen und was wir ausgeben können“, so Perl.
Sowohl was die Arbeit der Ehrenamtlichen als auch schlicht die Raumkapazitäten an der Schlossstraße angeht, stoße die Tafel in Ahaus so langsam an ihre Grenzen. Deswegen werden aktuell zum Beispiel keine Alleinstehenden mehr in den Kundenkreis aufgenommen. „Mehr können wir als Ehrenamtliche einfach nicht leisten“, sagt Marlies Feldmann vom SKF-Vorstand, dem Träger der Tafel in Ahaus.
Inzwischen versorgt die Tafel auch viele Flüchtlingsfamilien, die in Ahaus untergekommen sind. „Das wird schnell übersehen“, sagt Mathilde Fischer. Eine Konkurrenz zwischen bedürftigen Flüchtlingen und Ahausern sieht sie indes noch nicht.
Unruhig aber friedlich
Die Stimmung bei der Ausgabe der Lebensmittel beschreiben die Ehrenamtlichen weiterhin als entspannt. „Auch wenn es natürlich unruhiger zugeht, als wenn weniger Menschen auf uns angewiesen wären“, sagt Perl. Um dem Andrang gerecht zu werden, stehen mittlerweile zum Beispiel mehr Ehrenamtliche vor der Tür, um den Einlass und die Tafelausweise der Kunden zu kontrollieren. Auch die Hinweise auf Öffnungszeiten hängen inzwischen mehrsprachig an der Tür: auf deutsch, englisch und arabisch. Aber noch etwas hat sich durch die vielen Flüchtlinge in der Stadt geändert: „Das Spendenverhalten ist anders geworden“, erklärt sie. Spenden würden sich inzwischen an eine größere Menge von Institutionen verteilen.
Ahaus hilft
Insgesamt sei die Spenden- und Hilfsbereitschaft der Ahauser allerdings ungebrochen. Das Unternehmen Polywest aus Ahaus etwa hat der Tafel jetzt einen Scheck von 1500 Euro überreicht. „Wir wollten etwas für eine lokale Einrichtung tun. Mit der Spende an die Tafel helfen wir dabei sowohl Bedürftigen aus Ahaus als auch den vielen Flüchtlingen“, erklärte Jörg Saueressig von der Firma Polywest. Geldspenden werden bei der Tafel für die fixen Kosten verwendet. Zum Beispiel für die Fahrzeuge, für Versicherungen oder Treibstoff. 85 Ehrenamtliche sind bei der Tafel engagiert. In einzelnen Teams bei der Sammlung von Spenden, beim Einsortieren oder der Ausgabe sowie im Büro. „Hinter der Arbeit der Tafel steckt ja auch eine Menge Verwaltung“, sagt Mathilde Fischer vom SKF. Aktuell stapeln sich im Erdgeschoss der Tafel an der Schlossstraße die Weihnachtspakete. „Jede Familie soll wenigstens eine Kleinigkeit zu Weihnachten bekommen“, sagt Fischer. Auch das scheint in diesem Jahr wieder zu funktionieren. Stephan.Teine@mdhl.de    

Quelle: Münsterland Zeitung vom 16.12.2015


Foto:
Jörg Saueressig (M.) und Michael Kockentiedt (r.) von der Firma Polywest haben Mathilde Fischer, Alexandra Perl und Marlies Feldmann (vorne v.l.) die Spende von 1500 Euro für die Ahauser Tafel überreicht.
 Quelle: Teine, MZ vom 16.12.2015


Spende KAB

Spende KAB

Dezember 2015 

Die KAB St. Paulus Ahaus spendete in der vergangenen Woche einen Betrag in Höhe von 300 Euro für die Arbeit der Ahauser Tafel. Manuela Uschok (l.) vom hauptamtlichen Tafelteam nahm den Scheck, den Lucie Kustos (Mitte) im Namen der KAB überreichte, gemeinsam mit den Ehrenamtlichen Ingrid Horst (2. v.l.) und Ilona Lück (2. v.r.) entgegen. Heinrich Plaßmann (r. im Bild) erhielt ebenfalls eine Spende in Höhe von 300 Euro für das Haus Abraham.



St. Nikolaus in der Tafel

Nikolaus
Nikolaus
Nikolaus
Nikolaus
Nikolaus
Nikolaus

Dezember 2015 

Alle Kinder, die am Montag ins Tafelcafé kamen, staunten nicht schlecht. Dort wartete St. Nikolaus mit einem kleinen Geschenk für jedes von ihnen. Einige kannten den Nikolaus noch nicht, freuten sich aber sehr über die schöne Stimmung mit adventlicher Musik und den bärtigen Mann mit seinem Helfer. Unterstützt wurden der Nikolaus und Knecht Ruprecht von Firmlingen der Gemeinde Graes, deren Aktion im Rahmen des Firmunterrichts von Frau Sander organisiert wurde. Es war ein rundum gelungener Nachmittag. Der Nikolaus freute sich über die vielen leuchtenden Kinderaugen.
Zeitgleich begann am Montag die Annahme der gespendeten Weihnachtspäckchen. Wer noch ein Paket spenden möchte, kann dies bis einschließlich Freitag beim SkF abgegeben



Sammelaktion war großer Erfolg

Frischemarkt Grotholt
Frischemarkt Grotholt
Sammlung bei Kaufland
Sammlung bei Kaufland

Dezember 2015 

Es herrscht keine Ebbe mehr im Lagerraum der Ahauser Tafel. Die Flut von haltbaren Lebensmitteln verdankt die Ahauser Tafel den Pfarrcaritas-Gruppen aus Wüllen und Wessum. Diese haben am Nikolauswochenende gemeinsam mit den Firmlingen der Gemeinde Lebensmittelspenden für die Tafel gesammelt. Die Organisatorinnen Maria Leveling und Maria Dues-Vöcking freuten sich gemeinsam mit Marlies Feldmann (SkF-Vorstand), welche die fleißigen Sammler bei ihrem Einsatz besuchte, über die große Spendenbereitschaft der Supermarktkunden. 91  mit Lebensmitteln gefüllte Bananenkisten stapelten sich am Abend im Tafellager. Diese werden nach und nach an die Kunden der Tafel weiter gegeben.

Sammlung Wessum bei Frischemarkt Grotholt, von links:
Anni Terhaar, Birgit Öllerich, Maria Dues-Vöcking, Helga Lefering, Sandra Vöcker, Beate Grotenhoff

 
Sammlung Wüllen bei Kaufland, von links:
Frau van Ledden, Pfarrer Berning, Frau Maria Leveling



So macht Lernen Spaß

Spendenübergabe
Spendenübergabe

Dezember 2015 

„Manchmal fehlt es an den einfachsten Sachen“, weiß Angelika Litmeier (rechts im Bild), Leiterin der Freiwilligen-Agentur handfest. Bei den regelmäßigen Förderstunden der Lese- und Lernpaten der Agentur fiel auf, dass einige der Grundschüler unzureichend mit Arbeitsmitteln ausgestattet sind. Gemeinsam mit der Ahauser Tafel im SkF e. V. (vertreten durch Alexandra Perl, links) sollen diese von nun an auch mit Lernmaterialien unterstützt werden. Das freute auch Rudolf Gausling (Mitte) vom Dienstleistungsunternehmen Safetyfirst-Arbeitssicherheit, der sogleich jede Menge Schreib- und Malutensilien für die jungen Schüler spendete. „Der Spaß am Lernen sollte im Vordergrund stehen und das geht nur, wenn auch die nötigen Mittel zur Verfügung stehen“, so Gausling. „Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Sie sind die Fachkräfte von morgen.“
 
Alexandra Perl (l.), Koordinatorin der Ahauser Tafel im SkF e. V. und Angelika Litmeier (r.), Leiterin der Freiwilligen-Agentur handfest, freuten sich sehr über die Schreib- und Malutensilien für die Kinder der Tafel  und der Lernpaten, die ihnen Rudolf Gausling, Inhaber von Safetyfirst-Arbeitssicherheit, mitbrachte.


Spendenlauf zu Gunsten der Ahauser Tafel

Jutta Kullik (2. v.l.)
Jutta Kullik (2. v.l.)

24. November 2015 

Inhaberin des Fitnessstudios „Clever Fit“, das vor einem Jahr seine Pforten in Ahaus öffnete, hat einen Spendenlauf zu Gunsten der Ahauser Tafel im SkF veranstaltet. „Da wurden einige Kilometer auf den Laufbändern absolviert“, so Kullik. Auf die Idee, die erlaufenen 200 Euro der Tafel zu Spenden brachte sie eine Mitarbeiterin, welche die Tafel kannte. Ingrid Horst (Ehrenamtliche, rechts im Bild) und Alexandra Perl (Koordinatorin, links im Bild) von der Ahauser Tafel nahmen den Scheck entgegen.


Weihnachtspäckchenaktion

24. November 2015 

Auch in diesem Jahr wird die Ahauser Tafel wieder ihre Weihnachtspäckchenaktion starten. Wie in den vergangenen Jahren werden Päckchen, die Bürger aus Ahaus und Umgebung, Kindergärten, Schulen und Firmen liebevoll verpacken, an die Kunden der Ahauser Tafel überreicht. Die 80 ehrenamtlichen Helfer/innen hoffen, dass die Resonanz aus der Bevölkerung wieder so groß sein wird wie in der Vergangenheit. Es sind viele Päckchen zu schnüren, denn 369 Menschen werden momentan von der Ahauser Tafel unterstützt. Die Hälfte davon sind Kinder, die sich besonders auf die tollen Weihnachtspäckchen freuen. „Wir haben schon jetzt Nachfragen von Kindergärten und Schulen, wann wir wieder Päckchen annehmen.“, freut sich Alexandra Perl, Ansprechpartnerin für die Tafel im SkF. „Auf der anderen Seite unterstützen wir zurzeit sehr viele Familien. Jeder, der Kinder hat und seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Kräften sichern kann sowie Alleinstehende mit niedrigen Renten können das Tafelangebot nutzen. Wir versorgen Arbeitslosengeldbezieher ebenso wie Asylbewerber oder Geringverdiener“, erläutert sie.
Eingepackt werden kann alles, was Groß und Klein Freude bereitet. Dazu gehören haltbare Lebensmittel wie Kaffee, Kakao, Gebäck, Schokolade, Konserven, aber auch Drogerieartikel oder Spiel- und Malutensilien. Wegen der geringen Haltbarkeit sollte allerdings auf frische Lebensmittel verzichtet werden. Diese würden während der Lagerung verderben. Auch Zigaretten, Alkohol und Medikamente sollten, ebenso wie gebrauchte Plüschtiere, nicht verpackt werden. „Ansonsten sind der Fantasie der Spender keine Grenzen gesetzt“, betont Alexandra Perl. Die Spenden können in Päckchen oder Kartons verpackt abgegeben werden und dürfen gern mit einem weihnachtlichen Gruß versehen sein (jedoch bitte ohne Absenderangaben).
Die Päckchen können von Montag, 7. Dezember bis Freitag, 11. Dezember täglich von 9 bis 12 Uhr sowie am Montag und Donnerstag der angegebenen Woche zusätzlich in der Zeit von 14 bis 17 Uhr beim SkF in Ahaus an der Schloßstraße 16 abgegeben werden. Sie werden von den Ehrenamtlichen des Tafelteams entgegengenommen und anschließend sortiert und zugeordnet, damit jedes Päckchen bei dem passenden Empfänger ankommt. Am 18. Dezember werden die Päckchen morgens an die Tafelkunden weiter gegeben.
Das Tafelteam freut sich schon jetzt auf die diesjährige Weihnachtspäckchenaktion. Alle Informationen rund um die Aktion und zum Thema Tafel gibt es bei Alexandra Perl (SkF Ahaus), Tel. 02561/952327


Eins mehr für die Tafel

24. November 2015 

Am 5. Dezember ist es wieder soweit. Die Pfarrcaritas St. Andreas Wüllen sammelt bei Kaufland gespendete Lebensmittel von den Kunden, um diese an die Tafel weiterzugeben. Unterstützt wird die Gruppe von den Firmlingen der Gemeinde. In der Zeit von 9 bis 19 Uhr können haltbare Lebensmittel gespendet werden.
In diesem Jahr gibt es außerdem Verstärkung aus Wessum. Hier nimmt die Pfarrcaritas beim Frischemarkt Grotholt in der Zeit von 9 bis 16 Uhr gespendete Lebensmittel entgegen.
Alle Kunden werden gebeten ein zusätzliches Lebensmittel zu kaufen und es im Anschluss zu spenden. Die Tafel unterstützt momentan 369 Menschen aus Ahaus und Umgebung.


Brotverkauf für die Tafel

v.l. Hedwig Busch, Annette Thesing, Henrike Laurich, Heike Baumeister, Alexandra Perl, Sabine Voß
v.l. Hedwig Busch, Annette Thesing, Henrike Laurich, Heike Baumeister, Alexandra Perl, Sabine Voß

Oktober 2015 

Die Landfrauen aus Ottenstein waren zu Gast in der Tafel um Lebensmittel im Wert von 300 Euro zu spenden. „Jedes Jahr verkaufen wir nach den Messen zum Erntedankfest selbst gebackenes Brot und spenden den Erlös. In diesem Jahr möchten wir die Tafelarbeit in Ahaus unterstützen“, erklärte Hedwig Busch (1. v.l.) von den Landfrauen. Alexandra Perl, Koordinatorin der Ahauser Tafel im SkF, freute sich über die Lebensmittel, die nun an die Tafelkunden ausgegeben werden können. Milch- und Wurstprodukte sowie haltbare Lebensmittel seien stets Mangelware in der Tafel. Die Spenderinnen haben sich vorab sogar informiert, was für die Ausgabe besonders benötigt wird. Im Rahmen eines Rundgangs durch die Räume der Tafel fand ein reger Austausch zum Thema Armut und Tafelarbeit statt. Dabei entstand die Idee, überschüssiges Obst aus eigenem Anbau ebenfalls an die Tafel zu spenden.
Momentan werden mit Hilfe von 80 Ehrenamtlichen, die sich in der Tafel engagieren, 392 Menschen aus Ahaus und Umgebung mit Lebensmitteln unterstützt. Die Hälfte aller Tafelkunden sind Kinder.


Dankeschön-Feier der Ahauser Tafel

Ehrenamtliche
Ehrenamtliche

August 2015 

Tafelteam sucht Mitstreiter
Am Freitagabend trafen sich rund 50 Ehrenamtliche der Ahauser Tafel zum diesjährigen Sommerfest. Die Stimmung bei schönstem Sonnenschein war ausgelassen. Bei dem ein oder anderen Bier und Leckerem vom Grill nutzten alle Anwesenden die Gelegenheit, sich außerhalb ihrer Tätigkeit in aller Ruhe auszutauschen. Mathilde Fischer aus dem SkF-Vorstand und Alexandra Perl, Ansprechpartnerin der Tafel, nutzten die Gelegenheit, sich bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und ihr Engagement zu bedanken. Ohne die Zeit, welche jeder Einzelne in die Arbeit der Tafel investiere, sei die Versorgung der vielen Menschen, die Lebensmittel erhalten, nicht möglich. Davon lebe die Tafelarbeit.
Natürlich wurde auch über das letzte „Tafeljahr“ resümiert. Ein zusätzlicher Lebensmittelsponsor und die Spende eines zweiten Fahrzeugs waren die Highlights in den letzten Monaten. Die Ehrenamtlichen sind froh über die Zunahme an Frischwaren. Auf der anderen Seite ist der Arbeitsaufwand auch gewachsen. Aus diesem Grund würde sich das Team über tatkräftige Unterstützung in den verschiedenen Arbeitsbereichen freuen. Aktuell suchen folgende Teams in den angegebenen Zeiträumen ehrenamtliche Mitstreiter.
Sortierteam:    montags 14-tägig in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr
Fahrer:     wöchentlich donnerstags in der Zeit von 08.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr
sowie freitags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Büroteam:    montags und donnerstags in der Zeit von 14.00 – 17.30 Uhr
Wer Interesse hat, ehrenamtlich mit „anzupacken“ oder sich über freiwilliges Engagement in der Tafel zu informieren, kann sich an die folgenden Ansprechpartnerinnen wenden:
Angelika Litmeier (Freiwilligenagentur Handfest), Tel. 02561/9523-33
Alexandra Perl (Ahauser Tafel im SkF), Tel.02561/9523-27


Flohmarkterlös für die Tafel

Infostand
Infostand
Flohmarkt
Flohmarkt
Spendenübergabe
Spendenübergabe

August 2015 

Bereits zum dritten Mal organisierte Andrea Hessel, gemeinsam mit weiteren Mitstreitern, den Flohmarkt am Rathaus. 1511,73 Euro konnten durch Verlosung, Kuchenverkauf, Standgebühren und den Verkauf gespendeter Waren erzielt werden. Hessel: „Wir haben die Leute bei Facebook entscheiden lassen, für welchen Zweck gespendet werden soll.“ Darüber, dass die Wahl auf die Tafel fiel und ein so hoher Betrag zusammen gekommen ist, freut sich Alexandra Perl, Koordinatorin der Ahauser Tafel im SkF, besonders. Das zeige doch, dass die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Bevölkerung positiv wahrgenommen wird. Sonnhild Schwabe, Ehrenamtliche des Ausgabeteams, war an dem Aktionstag mit einem Infostand vor Ort (siehe Foto). Sie war überrascht von dem Engagement so vieler Helfer und Sponsoren: „Sogar Tafelkunden haben mitgemacht.“
Mathilde Fischer aus dem Vorstand des SkF Ahaus-Vreden nahm die Spende im Namen des Tafelteams entgegen. Im Rahmen eines Rundgangs durch die Tafelräumlichkeiten wurden viele Fragen zur Arbeit vor Ort beantwortet. Daraus entstand beim Organisationsteam um Andrea Hessel die Idee, auf der Facebookseite Informationen zur Tafelarbeit und einen Aufruf für ehrenamtliche Unterstützung in der Tafel zu starten. Ein Teil der Spende soll für die Erweiterung der Spielecke im Tafelcafé verwendet werden.
Weitere Informationen im SkF bei Alexandra Perl, Tel. 952327 oder unter Facebook „Ahaus hilft Flutopfern“


BOZ Hauswirtschaftshelfer

Hauswirtschaftshelfer
Hauswirtschaftshelfer

Juni 2015 

Ilona Lück (im Bild links) begrüßte die angehenden Hauswirtschaftshelfer/innen des Berufsorientierungszentrums bei ihrem Besuch in der Tafel. Die Schüler aus dem zweiten Ausbildungsjahr informierten sich gemeinsam mit Kassandra Franke (im Bild rechts), Sozialpädagogin im BOZ, über die Tafelarbeit. Nach einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Tafel tauschten sich die Jugendlichen mit Ilona Lück und Alexandra Perl, Ansprechpartnerin der Tafel, zum Thema Armut und deren Folgen aus.


Fasten – Teilen – Helfen

  • Fasten – Teilen – Helfen

April 2015 

Fastenaktion am Berufskolleg Lise Meitner AHAUS. Die Schüler der Klasse GHR 11 des Ahauser Lise-Meitner-Berufskollegs hatten eine gute Idee: Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Nina Voßkamp haben sie für die Ahauser Tafel Lebensmittel gesammelt. Die Schule hat auch Standorte in Stadtlohn und Gronau. Dort haben ebenfalls Schüler bei der Spendensammelaktion mitgemacht. Außerdem haben die Jugendlichen Kuchen für das Sozialcafé gebacken. Bei der Tafel können arme Menschen günstig Lebensmittel einkaufen. Das Sozialcafé gehört zur Tafel dazu. Hier gibt es für wenig Geld Kaffee, Kuchen und die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Lebensmittelspenden haben die Schüler zusammen mit ihren Lehrern Nina Voßkamp und Thomas Leuker an die Mitarbeiter der Tafel übergeben. Weil das Berufskolleg Lise Meitner eine Fairtrade-Schule ist, bekam jeder, der etwas für die Aktion gespendet hat, eine kleine Tafel Osterschokolade aus fairem Handel geschenkt. Mit der Aktion sollten aber nicht nur bedürftige Menschen vor Ort unterstützt werden. Die Schüler wollten durch die faire Schokolade auch ein Zeichen gegen die Kindersklaven auf Kakaoplantagen setzen..     22.04.2015, MZ, S. 16


Frische für den guten Zweck

Frische für den guten Zweck

April 2015

Ahauser Tafel freut sich über neuen Kühltransporter

AHAUS. Ein neuer Kühltransporter der Tafel wird in Zukunft in Ahaus unterwegs sein. Dadurch wird die lückenlose Kühlkette beim Lebensmittel-Transport sichergestellt und Lebensmittelspenden erreichen ihr Ziel ohne vermeidbare Qualitätsverluste.
Möglich wurde die wichtige Anschaffung durch die finanzielle Unterstützung zahlreicher Sponsoren. „Das neue Fahrzeug war lang ersehnt und wird unsere Arbeit wesentlich erleichtern. Wir bedanken uns ganz herzlich“, sagte Mathilde Fischer, Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen, die die Ahauser Tafel betreibt. Vor allem die Fahrer, die sich ehrenamtlich engagieren, sind hoch erfreut: „Wir haben jetzt ein sehr zuverlässiges Fahrzeug im Einsatz. Unsere Arbeit wird in Zukunft noch mehr Freude machen“, bedankte sich Mathilde Fischer im Namen aller 23 Fahrer. Insgesamt sind 85 Ehrenamtliche für die Tafel tätig.
Sinnvolle Unterstützung
Die Sponsoren sehen das Fahrzeug keineswegs als besonderen Luxus, sondern als unentbehrliches Arbeitsgerät: „Wir freuen uns, dass der Lions Club Nordwest Münsterland dazu beitragen kann, das soziale Engagement der Tafel zu stärken“, betonte Präsident Paul Rottmann. „Dieses wirklich sinnvolle Projekt, das der ehrenamtlichen Arbeit zugute kommt, unterstützt die Sparkasse Westmünsterland gern“, schlossen sich auch Vorstandsmitglied Jürgen Büngeler, Gerd Krämer, Sparkassendirektor in Rente, und Direktor Helmut Terhörst an.
Um den Einsatz der Mitarbeiter effektiv zu gestalten, müssten organisatorische Voraussetzungen geschaffen werden, dazu gehöre auch ein Kühltransporter. Nur so könnten Lebensmittelspenden ihr Ziel erreichen, ohne zu verderben. Die Frische der Lebensmittel sei ein wichtiger Aspekt für die Empfänger und auch für die vielen Spender. Die Anschaffung solcher Kühltransporter aber stellt die Tafeln bundesweit vor finanzielle Probleme. Vor diesem Hintergrund haben die Lions Clubs in Deutschland 2003 gemeinsam mit der „Stiftung Life“ das Kühltransporter-Projekt gestartet. Ein Modell, von dem auch die Ahauser Tafel nun profitiert. pd/dau
Finanzierung: Die Stiftung Life steuerte 11  000 Euro, die Sparkasse 5000 Euro, der Lions Club 7250 Euro, die Krankenhausstiftung 2500 Euro und Familie in Not 1500 Euro bei. Im Westmünsterland ist der Ahauser Kühltransporter das elfte auf diese Weise angeschaffte Fahrzeug.    
17.04.2015, MZ, S. 18
Foto:
Die Verantwortlichen des Sozialdienstes katholischer Frauen und der Allgemeinen Sozialberatung freuen sich zusammen mit Vertretern der Sparkasse Westmünsterland, des Lions Clubs Nordwestmünsterland, des Krankenhauses und der Krankenhausstiftung über das neue Kühlfahrzeug, das nun seinen Dienst antreten kann.


Hilfe lässt sich auch stapeln

Hilfe lässt sich auch stapeln

April 2015

Eine große Pyramide aus Kaffee- und Kakaopaketen wuchs in den vergangenen Wochen im Foyer der Gottfried-von-Kappenberg-Grundschule in Wessum. Unter dem Motto „Hilfe lässt sich stapeln“ ging die Spendenaktion für die Tafel, die alljährlich in der Fastenzeit stattfindet, in diesem Jahr schon in die fünfte Runde. Jeden Tag brachten die Schüler neue Spenden von zuhause mit und bastelten bunte Osterkarten, die nun zusammen mit Kakao und Kaffee an Bedürftige verteilt werden. „Die Kinder konnten jeden Tag Pakete anbauen und beobachten, wie der Stapel wächst. Das ist ein schönes Bild zur Fastenzeit“, erklärt Schulleiterin Christiane Wilhelmus. Am Freitag wurde die Pyramide dann von den Klassensprechern wieder abgebaut und an Klaus Köhn und Bernhard Segbert von der Ahauser Tafel übergeben. Dies sei eine große Hilfe für die Bedürftigen in Ahaus, denn durch Einrichtungen wie die Tafel werde ihre finanzielle Situation erleichtert, erklärte Klaus Köhn den Kindern. Die freuen sich, dass sie mit ihrer Spende vielen Ahauser Kindern eine Freude machen, die nun beim Osterfrühstück einen leckeren Kakao trinken können.Daume30.03.2015, MZ, S.16


Spende für die Tafel

Spende für die Tafel
Spende für die Tafel

April 2015

Vincenzo Samele, Geschäftsführer der Firma En.Sa Pulverbeschichtung, stattete dem Team der Ahauser Tafel in dieser Woche einen Besuch ab. Und er kam nicht mit leeren Händen. Im Rahmen der Firmenpräsentation bei den Industrietagen nahm das En.Sa-Team 200 Euro für das Angebot von Kaffee und Kuchen ein. Diesen Betrag stockte der Unternehmer anschließend auf 300 Euro auf. Während eines Rundgangs durch die Tafelräumlichkeiten informierte sich Herr Samele über die Inhalte und Hintergründe der Tafelarbeit und überreichte einen symbolischen Scheck an die erfreuten ehrenamtlichen Helfer/innen des Sortierteams.

Foto:
Vincenzo Samele, Geschäftsführer der Firma En.Sa (4. v.l.) mit den Ehrenamtlichen des Tafelteams sowie Mathilde Fischer (2. v.r.) und Marlies Feldmann (3. v.r.), beide Vorstandsmitglieder des SkF Ahaus-Vreden.

 


Drei Euro für eine Tüte Lebensmittel

Münsterland Zeitung
Münsterland Zeitung
Münsterland Zeitung
Münsterland Zeitung

11. März 2015 

Uwe* ist 36 Jahre alt und Vater von zwei kleinen Kindern. An einem sonnigen Vormittag sitzt er im Vorraum der Ahauser Tafel. Er wartet darauf, aufgerufen zu werden. Uwe bekommt dort günstige Lebensmittel. Lebensmittel, die Supermärkte und private Spender bei der Tafel abgegeben haben. Regelmäßig kommt er dorthin. „Wenn ich donnerstags hier einkaufen kann, reicht es mit etwas Zauberei bis über das Wochenende“, sagt er. Seit zwei Jahren geht das schon so. „Dabei hätte ich noch ein Jahr früher zur Tafel gehen sollen“, sagt er mit einem leisen Seufzen. Inzwischen ist er froh, dass er diesen Schritt gemacht hat. Die Alternative: Hunger. „Naja, es würde etwas zu essen geben, aber frisches Gemüse könnte ich mir für meine Kinder und mich nicht regelmäßig leisten“, fügt er dann noch hinzu. Bei der Tafel zahlt er für Lebensmittel für seine Familie drei Euro pro Einkauf. Wieviel er dafür bekommt, hängt davon ab, wie viel vorher gespendet wurde und wie viele Kunden sich für die Ausgabe an dem jeweiligen Tag bei der Tafel angemeldet haben. Eine Begrenzung gibt es nicht: Wer einen Ausweis der Tafel hat, kann zweimal in der Woche zur Tafel kommen. Das Geld bei Uwe und seiner Familie reicht vorne und hinten nicht. Seit der KFZ-Mechaniker arbeitslos geworden ist, seit seine Frau erst schwer krank wurde und dann starb, ist er auf Hilfe angewiesen. „Als alleinerziehender Vater hat man es nicht leicht“, sagt er ohne Vorwurf in der Stimme. Dass er regelmäßig zur Tafel geht, weiß kaum jemand. „Nur mein engster Familienkreis“, sagt Uwe. Den Rest gehe das nichts an. Maria* sitzt neben ihm. Sie ist 37 Jahre alt und Mutter von drei Kindern. Während Uwe von seiner Geschichte erzählt, nickt sie immer wieder. Sie versteht seine Gefühle. Als ihr Mann, der selbstständig war, sein Unternehmen verloren hat, war plötzlich alles weg: Auto, Haus, das gewohnte Umfeld. Über eine Beratung wurde sie auf das Angebot der Tafel aufmerksam gemacht – und nahm es gerne an. Eine ihrer Töchter ist 13 Jahre alt. „Ihr ist es peinlich, dass ich herkomme“, sagt sie. Die Tochter habe Angst, dass in ihrer Klasse bekannt wird, dass ihre Mutter bei der Tafel einkauft. Doch Maria sieht im Moment keine andere Möglichkeit. „Auch wenn es hart klingt: Ich frage meine Tochter, ob sie etwas essen möchte, oder ob sie lieber mehr darauf achtet, was die Leute vielleicht denken“, sagt sie. Uwe nickt. Er kann das verstehen. Für ihn selbst war es schwer, den ersten Schritt zu tun. Erst die Hebamme, die sich um die Nachsorge bei seinem kleinen Sohn gekümmert hat, habe ihn dazu bewegt, das Angebot der Tafel anzunehmen. „Es war schwierig, diesen ersten Schritt zu tun“, sagt er. Seine Augen bekommen dabei einen feuchten Glanz. Er habe so lange gewartet, wie es nur ging. Was so schwer daran war, zur Tafel zu gehen? „Ganz einfach. Es ist ja schon mehr oder weniger eine Art von betteln. Man ist auf Fremde angewiesen“, sagt er. Das habe es ihm schwer gemacht. Die anfänglichen Skrupel hätten sich bei ihm inzwischen aber gelegt, erzählt Uwe. „Was soll ich machen? Im Moment geht es nicht anders. Aber ich will wieder auf die Beine kommen. Es sieht schon wieder besser aus“, sagt er. Und fügt dann leise, wie für sich selbst, hinzu: „Schlechter ging ja auch nicht mehr.“ Meine Tochter sagt mir immer, dass ich nicht hier her kommen soll“, erzählt Maria. „Doch ich habe manchmal keinen einzigen Euro zuhause. Es geht einfach nicht anders“, sagt sie. Wenn sie dann mit den Tüten nach Hause komme, freut sich ihre Tochter trotzdem, sagt sie mit trauriger Stimme. Uwe nippt an einer Tasse Kaffee. Diese Vorbehalte kennt er von seinen Kindern noch nicht. „Dafür sind sie wohl auch noch etwas zu jung“, sagt er. Allerdings sei in der Klasse seiner Tochter bekannt, dass ihr Vater zur Tafel geht. „Dort gibt es mehrere Kinder, deren Eltern zur Tafel gehen“, sagt er. Der Einkauf ist dabei immer eine kleine Überraschung. Es gibt, was die Spender und Supermärkte an dem Tag der Tafel gegeben haben. Dazu kommen noch einige haltbare Lebensmittel, die nach und nach verteilt werden. Sie stammen meist von den größeren Sammelaktionen – etwa vor Weihnachten. Nach und nach werden die Konserven zusammen mit den frischen Lebensmitteln verteilt. Insgesamt 85 Ehrenamtliche kümmern sich bei der Tafel darum, dass der Laden läuft. An vier Tagen in der Woche sammeln sie Lebensmittel von insgesamt 35 Stellen in der Umgebung ein. Überwiegend größere Supermärkte, die tagesaktuelle und leicht verderbliche Lebensmittel abgeben, die sonst im Müll landen würden: Obst, Gemüse, Kühlwaren, Brot. Lebensmittel, die zwar noch längst nicht schlecht sind, aber so im Supermarkt nicht mehr verkauft werden können. Was da vormittags bei der Tafel angeliefert werde, sei eine reine Lotterie. Uwe erzählt: „Meine Tochter sagt manchmal, dass wir auch alles durcheinanderessen können – egal, was ich mitbringe.“ Dann lächelt er ein wenig. Wir bieten hier nur eine Ergänzung zum normalen Einkauf an. Keine Grundversorgung“, sagt Alexandra Perl. Die Diplom-Sozialarbeiterin von der Allgemeinen Sozialberatung des Sozialdienstes Katholischer Frauen (SKF) hält die Fäden der Tafel in der Hand und kümmert sich auch um die Sozialberatung. Die Arbeit der Tafel sei natürlich nicht nachhaltig, sondern könne immer nur als akute Hilfe gesehen werden. So lange sich aber auf Bundesebene nichts an den Rahmenbedingungen und den Regelsätzen ändere, werde sich auch der Bedarf für die Tafelkunden nicht ändern. Seit 2007 die Sozialgesetzgebung geändert wurde, gibt es in Ahaus die Tafel. Seitdem ist die Zahl der Kunden stetig gestiegen. Zum Ende des vergangenen Jahres wurde der Kundenkreis neu zusammengesetzt. „Alleinerziehende und Familien mit Kindern haben jetzt Vorrang“, sagt Perl. Vor Weihnachten hatte die Ahauser Tafel sogar noch 100 Kunden mehr. „Da waren wir ganz eindeutig an der Grenze unserer Möglichkeiten“, sagt Perl. Die Hilfe der Tafel könne auch nur im Zusammenhang mit vielen weiteren Angeboten – etwa auch der Sozialberatung des SKF – gesehen werden. Perl sieht noch ein ganz anderes Problem: Die grundsätzliche Bereitschaft zu helfen sei in Ahaus auf jeden Fall weit verbreitet. „Aber es gibt eine große Unkenntnis darüber, dass es direkt vor der Haustür zum Teil so große Armut gibt“, sagt sie. Das Thema Armut sei in Ahaus einfach unbekannt. Obwohl die Tafel in Ahaus – sowohl was die Spendenbereitschaft, als auch was das Ehrenamt angeht – ganz gut dastehe. Klar, größer und mehr ginge immer und auch über ein paar zusätzliche Ehrenamtliche würde sie sich freuen. Aber selbst dann könnte die dauerhafte Versorgung aller Bedürftigen nicht gewährleistet werden. Ihre Arbeit finanziert die Tafel ausschließlich über Spenden und die Unterstützung der Stadt. „Die Räume hier am Kirmesplatz können wir kostenlos nutzen, das nimmt schon mal eine Menge Druck heraus“, sagt Perl. Aber auch der Treibstoff für die Autos der Tafel, der Strom für das eigene Kühlhaus, Versicherungen, Wartung und Reinigung verschlingen eine Menge Geld. Doch warum arbeiten die Ehrenamtlichen gerade bei der Tafel? „Weil wir hier helfen können“, sagt Gertrud Abbing. Sie ist mit einer ganzen Gruppe von Frauen aus Ottenstein seit den ersten Tagen der Tafel dabei. „Damals wurden wir gefragt, ob wir mitmachen wollen und sind dabei geblieben“, sagt sie. Auch weil es ihnen Spaß macht, in der Gruppe etwas zu tun. Uwe indes will nicht aufgeben. „Ich brauche jetzt nur noch einen Job“, sagt er und wendet sich mit seinem Korb zum Einkaufen. Mal sehen, was die Regale der Tafel an diesem Tag hergeben. Stephan.Teine@mdhl.de *) Namen verändert   

 Quelle: Münsterland Zeitung vom 04.03.2015, Lokale Reportage, S, 19

[Infos zum Ehrenamt]


Eins mehr für die Ahauser Tafel

  • Eins mehr für die Ahauser Tafel

11. März 2015 

Frühjahrsaktion der PfarrcaritasAuch in diesem Jahr sammelte die Pfarrcaritas St. Andreas Wüllen wieder Lebensmittelspenden für die Ahauser Tafel. Am Samstag nahmen die Ehrenamtlichen der Pfarrcaritas bei Kaufland in Wüllen unter dem Motto „Eins mehr für die Ahauser Tafel“ den ganzen Tag Spenden von hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern entgegen und gaben diese anschließend an die Ahauser Tafel weiter. Die reibungslose Organisation der Aktion übernahm Maria Leveling, die Vorsitzende der Pfarrcaritas. Über die positive Resonanz der Kunden freute sich das Sammlerteam. So häuften sich am Ausgang nach und nach viele haltbare Lebensmittel an, die von den ehrenamtlichen Fahrern der Tafel abgeholt werden konnten. „52 Kartons waren es am Ende des Tages“, freut sich Maria Leveling. Es war eine gelungene Aktion zugunsten der Tafelkunden. Darüber waren sich die freiwilligen Sammler, die Spender und das Tafelteam einig.

Bild 1:v.l. Pastor Michael Berning, Gisela Kortböyer, Maria Leveling, Franzis Erning

Bild 2:Mathilde Fischer (1. v.l.), Vorsitzende des SkF Ahaus-Vreden, besucht die Sammlerinnen.Maria Hassels, Gisela Kortböyer, Pastor Michael Berning, Gertrud Elskamp und eine Spenderin

Bild 3:Schwester M. Waldemara, Christiane Link, Julia Assing, Jutta Hemling

[Infos zum Ehrenamt]


Graeser Nachbarschaft

Graeser Nachbarschaft
Graeser Nachbarschaft

Februar 2015

Elisabeth Holtkamp, Ulrike Elkemann und Marlies Albers überreichten im Namen der Graeser Nachbarschaft „Up de Bree“ eine Spende in Höhe von 100 Euro an Lucie Kustos und Alexandra Perl von der Ahauser Tafel. Das Geld war beim Aufstellen des Nachbarschaftstannenbaums gesammelt worden und soll jetzt der Tafelarbeit zu Gute kommen.

 


Leserbrief

6. Januar 2015

Alexandra Perl, Ansprechpartnerin der Ahauser Tafel im SkF, und Mathilde Fischer, Vorsitzende des SkF, zum Leserbrief von Henry Paul „Keinesfalls die Tafelhelfer diffamiert“:

Dank erscheint polemisch

Einen Dank auszusprechen an die Helfer in der Ahauser Tafel, sie aber im gleichen Satz als systemangepasst und da rüber hinaus ihr Engagement als „nur bedingt ehrenwert“ zu bezeichnen, lässt den Dank polemisch erscheinen. Weder entbindet die Tafelarbeit den Staat von der Verantwortung, Armut zu verringern und zu verhindern, noch kann sie ihm diese Aufgabe abnehmen. Die Tafel in Ahaus versteht sich als eine Ergänzung der sozialen Arbeit aus den verschiedenen Fachbereichen des SkF, die durch bürgerschaftliches Engagement getragen wird. Sie ist kein politisches Instrument und möchte auch nicht als solches hingestellt werden. Sie ist offen für Fragen und Diskussionen und lädt interessierte Bürger ein, sich vor Ort zu informieren. Wir möchten sensibilisieren und informieren, statt zu verurteilen und vorgefertigte Meinungen zu verbreiten. Wir bedanken uns bei Herrn Paul für die kritische, wenn auch wenig konstruktive Auseinandersetzung mit der Tafelarbeit und werden die öffentliche Diskussion von unserer Seite beenden, um uns wieder dem Leitgedanken der Tafelarbeit zu widmen: „Jeder gibt, was er kann.“ 

6.1.2015 MZ


Leserbrief

3. Januar 2015

Unser Leser Henry Paul aus Ahaus zur „Tafel“:

Keinesfalls die Tafelhelfer diffamiert
Nichts liegt mir ferner, als die Tafelhelfer zu diffamieren. Meine Danksagung an die vielen fleißigen ehrenamtlich tätigen Menschen ist wohl von Frau Perl und Frau Fischer überlesen worden. Es erstaunt mich aber schon, wenn man nun versucht, meine sachlich fundierte Kritik mit der Behauptung, die Ahauser Tafelbetreiber sowie ihre Helfer würden soziale Missstände öffentlich machen, als „Reductio ad absurdum“ darzustellen. Ich habe von den Ahauser Verantwortlichen noch kein kritisches Wort zur Tafelthematik gehört oder gelesen. Aus meiner Sicht müsste aber neben der nötigen praktischen Hilfe Armut skandalisiert und sich perspektivisch für eine bedarfsgerechte Grundsicherung eingesetzt werden, sodass Tafeln nicht mehr nötig sind.
Das Engagement für die Verteilung überflüssiger Lebensmittel an Bedürftige ist durchaus anerkennenswert, doch auch ein Beleg für eine verfehlte staatliche Sozialpolitik, das zu ändern hat Priorität. Offensichtlich steht das aber nicht auf der Agenda von Frau Perl und Frau Fischer, denn meinen Ruf nach sozialer Gerechtigkeit als politische Utopie zu bezeichnen, bedeutet wohl, sich mit der beklagenswerten Situation abzufinden. Tafeln sind nur bedingt ein ehrenwertes zivilgesellschaftliches Engagement, in erster Linie sind sie ein Armutsphänomen, das es zu beseitigen gilt.

 3.1.2015 MZ


Leserbrief

31. Dezember 2014

Die Leserinnen Alexandra Perl, Dipl.-Sozialarbeiterin und Ansprechpartnerin der Ahauser Tafel im SkF, und Mathilde Fischer, Vorsitzende des SkF Ahaus-Vreden, zum Leserbrief von Henry Paul zur Arbeit der „Ahauser Tafel“:

Helfer der Tafel werden diffamiert
Die Ahauser Tafel agiert nicht als Armut manifestierende „Verharmlosungsagentur“, sondern trägt dazu bei, Armut punktuell zu lindern und das Umfeld für das Thema Armut zu sensibilisieren. Die 90 Helfer in der Tafel als „systemangepasst“ zu bezeichnen, ist eine abwertende Pauschalisierung, die wir schärfstens kritisieren. Sie haben sich bewusst dazu entschieden, sich mit den Problemlagen ihrer Mitmenschen zu befassen und unterstützen mehr als 300 Kinder, Frauen und Männer in Ahaus. Alle, die daran mitwirken, soziale Missstände öffentlich zu machen und auszugleichen, als gutgläubige Bewahrer eines Unrechtssystems zu diffamieren, ist absolut unangebracht. In der Realität sieht es leider so aus, dass zahlreiche Menschen hier und jetzt unter Armut leiden und nicht warten können, bis die politischen Utopien von Herrn Paul in die Tat umgesetzt werden.

 31.12.2014 MZ


Weihnachten in der Ahauser Tafel

Ehrenamtliche bei der Päckchenannahme (von links: Luzie Kustos, Ingrid Horst, GabrieleStöteler)
Ehrenamtliche bei der Päckchenannahme (von links: Luzie Kustos, Ingrid Horst, GabrieleStöteler)
Kita Löwenzahn
Kita Löwenzahn
Kita Siebenstein
Kita Siebenstein
Martinus Kindergarten
Martinus Kindergarten
Philipp Gerick (Inhaber der Fa. Herick) mit den Ehrenamtlichen des Sortierteams, Alexandra Perl, Ansprechpartnerin der Tafel (2. v.l.) und Mathilde Fischer, Vorsitzende des SkF (2. v.r.)
Philipp Gerick (Inhaber der Fa. Herick) mit den Ehrenamtlichen des Sortierteams, Alexandra Perl, Ansprechpartnerin der Tafel (2. v.l.) und Mathilde Fischer, Vorsitzende des SkF (2. v.r.)

24. Dezember 2014 

In der vergangenen Woche stapelten sich mehr und mehr Päckchen im Caféraum der Ahauser Tafel, allesamt liebevoll und weihnachtlich verpackt. Viele Bürger/innen, Firmen, Kindergärten und Schulen beteiligten sich an der Weihnachtspäckchenaktion. Die Ehrenamtlichen hatten alle Hände voll zu tun, um die Päckchen den Tafelkunden zuzuordnen. Schließlich sollte jeder das für ihn passende Geschenk erhalten. Das ist den Ehrenamtlichen auch in diesem Jahr geglückt und so konnten die „Weihnachtsfeen“ der Ahauser Tafel am Donnerstag allen Tafelkunden und deren Familien ein Weihnachtspäckchen überreichen. Hinzu kam für jeden Tafelkunden eine Weihnachtstüte mit Kosmetikartikeln, die Hermann Niemeier aus Ahaus zur Verfügung stellte. Die Freude war auf allen Seiten groß.Zu Weihnachten gab es aber nicht nur eine Päckchenflut, sondern ebenfalls Lebensmittel- und Geldspenden, welche die Tafelarbeit immens unterstützen. Die Inhaber der Tischlerei Herick verzichteten in diesem Jahr auf Weihnachtspräsente und –karten. Sie spendeten stattdessen haltbare Lebensmittel im Wert von 550 Euro an die Tafel. Clemens Gehling aus Ahaus spendete Kakao und Milch für die kleinen Tafelkunden im Wert von 1000 Euro. „Von diesen Spenden zehren wir in der Tafel monatelang. Die haltbaren Lebensmittel helfen uns über Engpässe bei den Frischwaren hinweg“, freut sich Mathilde Fischer, Vorsitzende des SkF. Außerdem überreichte Walter Hermann, Unternehmer aus Ahaus, 1000 Euro für die Tafelarbeit. Geldspenden wie diese sind für die Tafel von großer Bedeutung, da unter anderem die Betriebskosten, z.B. für das Kühlhaus und die Fahrzeuge, damit gedeckt werden müssen.Alexandra Perl, Ansprechpartnerin der Tafel im SkF, zieht Bilanz: „Die überwältigende Resonanz aus der Bevölkerung ist nicht nur für die Tafelkunden eine besondere Aufmerksamkeit. Auch für alle Mitarbeiter/innen des Tafelteams ist sie eine tolle Rückmeldung für die geleistete Arbeit.“ Ingrid Horst, Ehrenamtliche in der Tafel meint dazu: „Die Spendenbereitschaft zeigt doch, dass die Tafelidee von der Bevölkerung mitgetragen wird.“

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei allen Ehrenamtlichen, Spendern und Sponsorengeschäften für die vielseitige Unterstützung rund ums Jahr bedanken. Wir wünschen Euch/Ihnen schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr.

[Infos zum Ehrenamt]


Leserbrief

23. Dezember 2014

Leser Henry Paul aus Ahaus zum Artikel „Große Freude über Flut an Päckchen“:

Die Realität ist aber leider eine andere Freude, Friede, Weihnachtspäckchen? Das könnte man denken, wenn man den Bericht über die Päckchenaktion
der Ahauser Tafel liest, die Realität ist aber leider eine andere. 1993 wurde in Berlin die erste Tafel eröffnet inzwischen sind es über 900 mit mehr als 3000 Tafel-Läden und Ausgabestellen. Armut wird hierdurch nicht bekämpft, sondern nur weiter manifestiert. Diese privat organisierten „Verharmlosungsagenturen“, wie sie der Soziologe Stephan Selke nennt, tragen eher dazu bei, den Staat zu entlasten und sich so immer mehr aus seiner Versorgungspflicht gegenüber bedürftigen Bürgern zurückzuziehen. Ich ziehe aber den Hut vor den vielen (offenbar Systemangepassten) ehrenamtlichen Helfern und sage Danke den selbstlosen Spendern, frage mich aber gleichzeitig, ob es im reichen Deutschland Tafelläden, Kleiderstuben und Suppenküchen geben muss. In einem Land, in dem man reiche Erben und Steuerhinterzieher mit Samthandschuhe anfasst, Steuermilliarden in Leuchtturmprojekten verplempert und Reiche immer reicher werden lässt, da sollte auch für eine immer weiter steigende Zahl von armen Menschen eine armutsfeste Grundsicherung möglich sein.

 23.12.2014 MZ


Spontan gespendet

Spontan gespendet

23. Dezember 2014

Christian Brunow und seine Frau Simone Matus-Brunow (im Bild r.) kamen am Tag vor Heiligabend mit einem Kofferraum voller Lebensmittel zur Ahauser Tafel. Die Inhaber der Firma Matus Immobilien spendeten diese statt Weihnachtskarten zu verschicken. Manuela Uschok (l.) und Alexandra Perl (2 v.l.) nahmen die Spende entgegen und bedankten sich für die gespendeten Waren.

 


Alle Jahre wieder „Eins mehr für die Tafel“

Pfarrcaritas St. Andreas
Pfarrcaritas St. Andreas

17. Dezember 2014

Sammelaktion der Pfarrcaritas

Am Samstag sammelte die Pfarrcaritas St. Andreas Wüllen wieder gemeinsam mit ihren Firmlingen Lebensmittelspenden für die Ahauser Tafel. Im Rahmen der jährlich aufgelegten Adventsaktion nahmen die Ehrenamtlichen der Pfarrcaritas bei Kaufland in Wüllen unter dem Motto „Eins mehr für die Ahauser Tafel“ den ganzen Tag Spenden von hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern entgegen und gaben diese anschließend an die Ahauser Tafel weiter. Mathilde Fischer (im Bild links), Vorsitzende des SkF, freut sich über die große Spendenbereitschaft der Supermarktkunden: „Wiederkehrende Aktionen von Gruppen und Vereinen wie diese unterstützen die Arbeit der Tafel hier in Ahaus sehr.“ Die reibungslose Organisation der Aktion sowie die Vorbereitung der Firmlinge übernahm auch in diesem Jahr Maria Leveling, die Vorsitzende der Pfarrcaritas. Über die vorwiegend positiven Reaktionen der Kunden freuten sich auch Pfarrsekretärin Maria Hassels (3. v.l.) und Pastor Michael Berning (r.). So häuften sich am Ausgang nach und nach viele haltbare Lebensmittel an, die von den ehrenamtlichen Fahrern der Tafel abgeholt werden konnten. Insgesamt über 50 Kartons mit überwiegend haltbaren Nahrungsmitteln kamen bei der Sammlung zusammen. Es war eine gelungene Aktion zugunsten der Tafelkunden. So lautet das Fazit der Ehrenamtlichen, der Spender und der Tafelteams.

 


"Überraschungsbesuch in der Tafel"

Firmlinge von St. Marien
Firmlinge von St. Marien
Firmlinge von St. Marien
Firmlinge von St. Marien

10. Dezember 2014

Die Firmlinge von St. Marien haben sich gemeinsam mit ihren Anleiterinnen Gundi Witte und Rosi Haßing eine ganz besondere Aktion für die Kinder der Tafelkunden überlegt. Die Gruppe kam als Nikolaus mit himmlischen Helfern. Es wurden Süßigkeiten an die Kleinen verteilt und auch die Erwachsenen waren sichtlich erfreut. Außerdem hatten die Jugendlichen innerhalb ihrer Familien, Freundeskreise und Nachbarschaften Lebensmittel und Spenden für die Weihnachtspäckchenaktion gesammelt.


Lions Club nimmt Rekorderlös ein

MZ vom 22.11.2014
MZ vom 22.11.2014

24. November 2014

Am vergangenen Wochenende fand im Barockschloss Ahaus der 18. traditionelle Bücherbasar des Lions Clubs statt. Der Basar bot Interessierten und Lesebegeisterten die Möglichkeit, in dem großen Büchersortiment von rund 15.000 Büchern zu stöbern, das von Reiseführern über Kinderbücher bis hin zu fremdsprachlicher Literatur reichte. Darüber hinaus gab es CD's, Musikkassetten, Videos und für Nostalgiker auch LP's. Gegen einen kleinen Obolus konnten die Besucher auch das eine oder andere Medium mit nach Hause nehmen. Ein Literaten Café bot nebenbei die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen mit anderen Gästen auszutauschen. Der Erlös von rund 9000 Euro ist für die Ahauser Tafel bestimmt, die davon einen neuen Kühlwagen anschaffen möchte. Außerdem konnten die Besucher einen Adventskalender erwerben, der zugunsten von Familien in Not, für die Offene Weihnacht in Gronau und Ahaus und für weitere gemeinnützige Projekteverkauft wurde. Paul Rottmann, Präsident des Lions Clubs, zog ein positives Fazit:„Mit dem Rekorderlös können wir Menschen unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind.“

Quelle die MZ vom 22.11.2014

 


Firmlinge besuchen die Tafel

Firmlinge von St. Marien
Firmlinge von St. Marien

21. November 2014

Wie arbeitet die Tafel? Wer kommt zur Tafel? Wie kann man sich engagieren? Diese und viele weitere Fragen stellten die Firmlinge der Gemeinde St. Marien am Montag in der Ahauser Tafel. Im Rahmen eines Rundgangs wurden die Aufgaben und Inhalte der Tafelarbeit vorgestellt. Alexandra Perl, Ansprechpartnerin der Tafel im SkF: „90 freiwillige Helfer/innen sind momentan bei der Tafel im Einsatz. Wir unterstützen mit unserer Arbeit über 300 Menschen aus Ahaus und Umgebung.“ „Und fast die Hälfte der Tafelkunden sind Kinder“, betont Gerda Ohlsen, Ehrenamtliche im Ausgabeteam.
Gundi Witte, die den Firmunterricht anleitet, war es ein großes Anliegen, die Jugendlichen auf die Armut in Ahaus aufmerksam zu machen und gemeinsam eine Idee zu entwickeln, wie aktive Hilfe in der Tafel aussehen könnte. Im Laufe des Gesprächs kam die Firmgruppe zu der Entscheidung, sich unter anderem an der diesjährigen Weihnachtspäckchenaktion der Tafel zu beteiligen. Im Rahmen der Aktion spenden Ahauser Bürger/innen, soziale Institutionen und Firmen Päckchen mit Lebensmitteln, Drogerieartikeln und Kleinigkeiten für die Kinder an die Tafel. Diese werden zu Weihnachten an die Tafelkunden weiter gegeben. Die Annahme der Päckchen startet am 8.12.2014. Eine detaillierte Ankündigung folgt.
Fragen zum Thema Tafelarbeit und Spenden sowie Anfragen für einen Inforundgang durch die Tafel richten Sie gern telefonisch an Alexandra Perl im SkF, Tel. 02561-952327.
Foto: Die Firmlinge von St. Marien mit den Anleiterinnen Gundi Witte (l.) und Rosi Haßing (r.) sowie Gerda Ohlsen, Ehrenamtliche in der Tafelausgabe (3. v.r.).

 


Es weihnachtet in der Tafel

Helfer der Ahauser Tafel
Helfer der Ahauser Tafel

20. November 2014

Start der Päckchenaktion am 08.12.2014
Die Vorbereitungen in der Tafel laufen auf Hochtouren, denn die Weihnachtspäckchenaktion soll auch in diesem Jahr wieder ein schönes Ereignis werden. Ingrid Horst, Ehrenamtliche des Caféteams in der Tafel war auch schon in den letzten Jahren an der Aktion beteiligt und meint: "In den letzten Jahren war die Resonanz der Ahauser Bevölkerung, von Schulen, Firmen, Kindergärten und vielen anderen Institutionen riesengroß. Wir würden uns freuen, wenn sich auch in diesem Jahr viele Menschen angesprochen fühlen, ein Weihnachtspäckchen zu schnüren und in der Tafel abzugeben.“ Eingepackt werden kann alles, was den Tafelkunden Freude bereitet. Dazu gehören haltbare Lebensmittel wie Kaffee, Kakao, Gebäck, Schokolade, Konserven, aber auch Drogerieartikel oder Malutensilien wie Blöcke oder Stifte für die Kleinen. Die Spenden sollten in Päckchen oder Kartons verpackt werden und dürfen gern auch mit weihnachtlichen Grüßen versehen werden (jedoch bitte ohne Absender). Wegen der geringen Haltbarkeit sollten keinesfalls frische Lebensmittel wie Obst, Butter, Gemüse, Eier oder Frischfleisch eingepackt werden. Außerdem sollte auf gebrauchte Plüschtiere, Alkohol, Zigaretten und Medikamente verzichtet werden.
Die Lebensmittelpakete können von Montag, 8. Dezember bis Freitag, 12. Dezember täglich von 9 bis 12 Uhr sowie am Montag und am Donnerstag der angegebenen Woche zusätzlich in der Zeit von 14 bis 17 Uhr beim SkF in Ahaus an der Schloßstraße 16 abgegeben werden. Sie werden vom Ehrenamtlichenteam der Ahauser Tafel entgegen genommen und anschließend passend für die Tafelkunden und ihre Familien sortiert. Schließlich soll jedes Päckchen bei dem passenden Empfänger ankommen. Am 18. Dezember werden diese nachmittags an die Tafelkunden weiter gegeben.
Das gesamte Team der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Ahauser Tafel freut sich schon jetzt auf die diesjährige Weihnachtspäckchenaktion. Weitere Informationen zur Aktion und rund um die Tafelarbeit erhalten Sie von Alexandra Perl, Ansprechpartnerin für die Tafel im SkF, telefonisch unter 02561-952327.



Fleisch statt Geld

Ahauser Tafel
Ahauser Tafel

20. November 2014

Wie bereits im letzten Jahr spendet die Firma Brennstoffe Gehling Lebensmittel an die Ahauser Tafel im SkF. Nach den Bedürfnissen der Kunden zusammengestellt und verpackt werden die Fleisch- und Wurstwaren im Wert von 2000,- Euro von der Heeker Fleischerei Gausling. Ilona Lück, Ehrenamtliche in der Tafelausgabe freut sich: „Fleischspenden sind wirklich selten. Und die Tafelkunden sind dankbar für Lebensmittel, auf die sie ansonsten verzichten müssten. Ich finde es toll wenn sich ein Spender so viele Gedanken zur Tafelarbeit macht.“


"Kartoffeln für Klamotten"

Oktober 2014

Heute Tauschaktion

HEEK. „Kartoffeln für Klamotten“ heißt die Tausch- und Spendenaktion des Deutschen Roten Kreuzes und des Raiffeisenmarktes in Heek: Am heutigen Samstag können Bürger Altkleidung abgeben – und erhalten im Gegenzug nahrhafte Kartoffeln. Für ein Kilogramm Kleidung gibt es ein halbes Kilogramm der schmackhaften Erdäpfel; maximal können pro Familie bis zu 12,5 Kilogramm Kartoffeln eingetauscht werden.
Die Aktion wird gemeinsam vom örtlichen Raiffeisenmarkt und dem DRK-Ortsverein Nienborg-Heek durchgeführt. Die „Klamotten“ können heute in der Zeit von 9 bis 13 Uhr am Raiffeisenmarkt an der Benzstraße 2 abgegeben werden. Das DRK bittet die Bürger, die Altkleider möglichst gut verpackt in Sammeltüten abzugeben. Textile Abfälle oder stark verschmutzte Kleidung werden nicht angenommen. Kartoffeln, die die Spender nicht für den persönlichen Gebrauch benötigen, leitet der Raiffeisenmarkt an die Tafel weiter. 

Quelle: Münsterland Zeitung vom Samstag, 27. September 2014

Nachtrag: Das Team der Ahauser Tafel freut sich über 5 Säcke Kartoffeln, die im Rahmen der oben genannten Aktion gespendet wurden.


Das „Dream Team" der Ahauser Tafel

Quelle: Frank Beckert - Der Ahauser 07/2014
Quelle: Frank Beckert - Der Ahauser 07/2014
Quelle: Frank Beckert - Der Ahauser 07/2014
Quelle: Frank Beckert - Der Ahauser 07/2014
Quelle: Frank Beckert - Der Ahauser 07/2014
Quelle: Frank Beckert - Der Ahauser 07/2014

Juli 2014  

„Ahauser Tafel e.V." Ist dem Namen und Zweck nach schon vielen hier in Ahaus bekannt. Aber wer arbeitet bei der Tafel mit und warum?
Das haben wir uns gefragt und darauf folgende Antworten bekommen:

Sonnhild Schwabe ist von Anfang an dabei. Seit Dezember 2007 macht sie mit bei der Warenausgabe; „Ich bin nach der Kinderphase über die Agentur Handfest dazu gekommen. Es macht mir eine Riesenfreude und lässt sich durch gute Teamarbeit auch perfekt in meinen Alltag integrieren! Die Notwendigkeit für die Tafel wird immer größer, da die Altersarmut wächst oder z.B. Alleinerziehende häufig mit ganz geringen Einkünften auskommen müssen."

Lucie Kustos ist verwitwet und hat auch noch eine Teilzeitstelle im Ahauser Krankenhaus. Auch sie ist seit der Gründung der Tafel mit dabei. Sie ist neben der Ausgabe auch noch donnerstags ab 13:30 Uhr bei der Betreuung des Cafés tätig. „Es läuft mit dem Team einfach super!“, sagt sie.

Werner Wigger war früher selbständiger Spediteur. Seit 2008 ist er als ehrenamtlicher Fahrer bei der Tafel engagiert. Schmunzelnd sagt er: „Autos sind mein Hobby, das Fahren hält jung und es macht einfach Spaß, etwas Sinnvolles zu tun!“ Er erinnert sich auch noch oft an frühere Zeiten und an den Umgang mit Lebensmitteln. Für die Tafel holt er mehrfach in der Woche „zu 99 Prozent“ gute Ware bei den Supermärkten und Geschäften ab.

Mathilde Fischer, ehrenamtliche Vorsitzende des Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) war 2007 maßgeblich neben Geschäftsführung, Vorstandskolleginnen und Mitarbeiterinnen an der Gründung der Tafel beteiligt.So konnten, mit Hilfe vieler Sponsoren, die Mittel für den Umbau, die Einrichtung der Tafel sowie für die Anschaffung des Kühlfahrzeugs aufgebracht werden. Mathilde Fischer: „Die Qualität der gespendeten Waren der vielen Sponsorengeschäfte ist top. Von den Geldspenden können wir die Betriebskosten der Tafel und den Unterhalt des Fahrzeugs finanzieren. Durch diese Hilfe und unsere 85 ehrenamtlichen Tafelhelfer können wir fast 300 Ahauser Bürgerinnen und Bürger unterstützen, die mit einem sehr geringen Einkommen ihren Unterhalt bestreiten müssen.

Alexandra Perl ist als hauptberufliche Sozialarbeiterin die erste Ansprechpartnerin rund um die Tafelarbeit und bietet im Rahmen der Allgemeinen Sozialberatung Unterstützung bei allen Fragen zur Existenzsicherung. Sie ist seit einem Jahr in Ahaus und gibt u.a. die Tafelausweise nach einer Prüfung der Einkommensverhältnisse aus, ohne den man keine Waren bei der Ausgabe erhält. Alexandra Perl: „Die Tafel soll auch ein nachhaltiges Hilfesystem sein, da geht die Beratungsarbeit mit der Tafel Hand in Hand.“

Hinter den Kulissen arbeiten dann noch die Sortierteams, die den Wareneingang organisieren und entsprechend den Bedürfnissen sortieren. Hier herrscht immer gute Laune, auch wenn die Arbeit immer stärker zunimmt.

Was vielleicht nicht jeder weiß: Geschenkt gibt es nichts bei der Tafel. Pro Einkauf zahlen Einzelpersonen 1 Euro, Paare und Familien 2 Euro. Das unterliegt dem Grundsatz aller Tafeln.

Alexandra Perl: „Wir verstehen die Menschen, die das Angebot der Tafel nutzen als Kunden. Auch für den Kaffee im Cafe am Donnerstag zahlt jeder, wenn auch mit kleinem Geld.“

Quelle: Beckert, Frank. 2014. Das "Dream Team" der Ahauser Tafel. In: Der Ahauser 07/2014

[Infos zum Ehrenamt]


"Dankeschönveranstaltung 2014"

Ehrenamtliche der Ahauser Tafel
Ehrenamtliche der Ahauser Tafel
Ehrenamtliche der Ahauser Tafel
Ehrenamtliche der Ahauser Tafel
Ehrenamtliche der Ahauser Tafel
Ehrenamtliche der Ahauser Tafel

Juli 2014  

Der Sozialdienst katholischer Frauen hat die Ehrenamtlichen der Ahauser Tafel als Dankeschön für ihr Engagement zu einem Ausflug ins Zwillbrocker Venn eingeladen. Während eines Vortrags und der anschließenden Führung erhielten die 50 Teilnehmer interessante Einblicke in die Flora und Fauna vor Ort. „Es ist so schön hier und liegt quasi direkt vor der Haustür“, freute sich Ilona Lück,
Ehrenamtliche des Ausgabeteams, über den gelungenen Ausflug. Anschließend warteten an diesem heißen Tag kühle Getränke, Leckeres vom Grill und die Fußball-WM, bei der gemeinsam gejubelt wurde, an der Ahauser Tafel.
„Wir fühlen uns wie in unserem Wohnzimmer“, äußerte sich Ingrid Horst, Ehrenamtliche im Tafelcafé, über den gemütlichen Abend in der gemeinsamen Wirkungsstätte. Auch Mathilde Fischer, ehrenamtliche Vorsitzende des SkF, freute sich über den „rundum gelungenen Tag“ und bedankte sich bei allen freiwilligen Tafelhelfern für ihren persönlichen Einsatz und die gemeinsame Arbeit des Tafelteams. 

[Infos zum Ehrenamt]


"Einkaufswagen vom Drogeriemarkt dm"

Einkaufswagen vom Drogeriemarkt dm
Einkaufswagen vom Drogeriemarkt dm

Juli 2014

Manuela Uschok nahm stellvertretend für die Ahauser Tafel einen gespendeten Einkaufswagen vom Drogeriemarkt dm entgegen. „Die Nutzung des Wagens wird die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Tafel sehr erleichtern. Jetzt können sie die Waren ohne schweres Tragen hin und her bewegen“, erklärte sie Frau Block, Mitarbeiterin von dm, die den Einkaufswagen übergab.


"Sortierteam der Ahauser Tafel"

Sortierteam der Ahauser Tafel
Sortierteam der Ahauser Tafel

Juni 2014

Wir vom Sortierteam der Ahauser Tafel suchen Freiwillige, die mit uns gemeinsam  die gespendeten Lebensmittel sortieren und für die Ausgabe vorbereiten. Wir sind 14-tägig Montagmorgens im Einsatz und würden uns über tatkräftige Unterstützung freuen. Bei Interesse und für alle Fragen rund um die Tafelarbeit wenden Sie sich an Alexandra Perl im SkF, Tel. 02561-952327.


"Spende für die Tafel"

Münsterland Zeitung
Münsterland Zeitung

Mai 2014

Eine stattliche Spende in Höhe von 650 Euro hat die Ahauser Tafel entgegengenommen. Das verspätete Ostergeschenk stammt von
den Unternehmen E-Technik Ahaus und der Tischlerei Herick. Philipp Gerick (4. v.l.) von der Tischlerei und André Kubierske (2. v.l.)
übergaben den Scheck an Mathilde Fischer (3. v.l.) und ihre Mitarbeiterinnen Ilona Lück (l.), Alexandra Perl (5. v.l.)
und Ingrid Horst (r.). Das Geld soll für laufende Betriebskosten der Tafel eingesetzt werden.


"Spende für die Tafel"

Ehrenamtliche der Tafel
Ehrenamtliche der Tafel

Mai 2014

Eine Schülergruppe der Aabachschule besuchte am Donnerstag die Ahauser Tafel im SkF. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Erstkommunion wurde das Thema „Teilen“ besprochen. Es wurde gemeinsam überlegt mit wem und was die Kinder denn teilen könnten. Schnell kam die Idee auf, Lebensmittel für Menschen zu sammeln, die wenig Geld zur Verfügung haben. Franziska Philips, Mutter eines Kommunionkindes und Organisatorin der Gruppe, schlug die Ahauser Tafel als Möglichkeit vor, gesammelte Lebensmittel zum Teilen weiterzugeben. Gesagt, getan. Zu den anschließenden Treffen der Gruppe brachten die Kinder Süßigkeiten, Nudeln, Milch und viele andere Nahrungsmittel mit, die sie nun in der Ahauser Tafel überreichten.Sonnhild Schwabe, Ehrenamtliche des Ausgabeteams, gab Auskunft über die Arbeit der Tafel. Während eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten beantwortete sie die Fragen der Kinder und Mütter. Am meisten begeisterte der Kühlraum, der doch tatsächlich so groß ist, dass alle Kinder gleichzeitig darin Platz fanden. Gemeinsam mit den Kindern wurden die Lebensmittel ins Lager geräumt, wo sie nun darauf warten geteilt zu werden.


"Fahrerteam sucht Verstärkung"

Ehrenamtliche der Tafel
Ehrenamtliche der Tafel

08. Mai 2014

Unterwegs für die Ahauser Tafel

Die Ahauser Tafel unterstützt seit sechs Jahren hilfsbedürftige Menschen mit Frischwaren und haltbaren Lebensmittel. Dazu werden frische Lebensmittel wie Brot, Obst, Gemüse und Milchprodukte von den umliegenden Bäckereien und Supermärkten mit dem vorhandenen Tafelfahrzeug abgeholt. Diese Aufgabe wird von einem Team ehrenamtlicher Fahrer abwechselnd am Vor- bzw. Nachmittag übernommen. Das Fahrerteam sucht nun Verstärkung. Wer Lust und Zeit hat, zusammen mit anderen als Fahrer oder Beifahrer im Team mitzuarbeiten, kann sich unverbindlich informieren und in das Aufgabengebiet hineinschnuppern.

Wer Interesse hat, meldet sich bei der Freiwilligen-Agentur "Handfest", Tel. 95 23 33.

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