Schwangerschaftsberatung


"Schwanger"

An kaum ein anderes Wort sind so viele gegensätzliche Emotionen gebunden: Freude, Wünsche, Befürchtungen, Hoffnungen ...

 

Der Sozialdienst kath. Frauen e.V. (SKF) bietet soziale Beratung an für:

  • Schwangere (und auf Wunsch ihnen nahestehende Personen)
  • Mütter und Väter nach der Geburt eines Kindes (bis zum 3. Lebensjahr)
  • Junge Menschen, z.B. zum Thema: Freundschaft, Liebe, Sexualität, Lebens- und Familienplanung

Die Beratung erfolgt

kostenlos, unabhängig von Konfession und Nationalität, vertraulich (unter Schweigepflicht), freiwillig (Art und Umfang nach Wunsch)

[unser Angebot]

 


Jahresberichte der Schwangerschaftsberatung

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Interessantes aus unserem Fachbereich

Foto aus WN
Foto aus WN

Informationstag "Rund um die Geburt"

Infotag "Rund um die Geburt" feierte am 06. März 2016 seinen 15. Geburtstag. 

Vorträge und Workshops kostenlos

Auf dem Foto v. links: Petra Hengst (FBS),Simone Reckmann (Diakonie), Christiane Klekamp (Hebamme und Heilpraktikerin), Elisabeth Grote (Schwangerschaftsberatung SkF), Ulrike Terhaar (SkF), Judith Tasche (Hebamme) und Frauenärztin Simone Husmann.

Die Schwerpunktthemen haben im Laufe der Jahre gewechselt und auch die Zusammensetzung des Organisationsteams hat Veränderungen und Ergänzungen erfahren – das Ereignis selbst aber ist längst fixer Bestandteil des jährlichen Terminkalenders: Der Infotag „Rund um die Geburt“ fand im Jahr 2016 zum 15. Mal statt. Am 6. März hatten Schwangere, werdende Eltern (aber auch alle sonst Interessierten) wieder Gelegenheit, sich in den Räumen der Familienbildungsstätte mit allen Fragen rund um die Geburt zu beschäftigen. Zwischen 14.30 und 17 Uhr wurden dazu Vorträge und Workshops angeboten. Der Eintritt war kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Neben Kaffee und Kuchen wartete auf jede Schwangere zudem ein kleines Geschenk für ihr Baby.
Den Auftakt bildete ein Vortrag zum Thema „Rund um die Geburt“ von Frauenärztin Simone Husmann. Sie informierte über alle Fragen rund um das Thema und versuchte, den Frauen aber zugleich auch Ängste – etwa in Bezug auf Schmerzen oder den richtigen Zeitpunkt für den Aufbruch ins Krankenhaus – zu nehmen. Und natürlich blieb am Ende auch Raum für Fragen.
In vier Workshops ging es anschließend um ganz unterschiedliche Themen: „Stillen oder Flasche?“ hieß es etwa bei Christiane Klekamp (Hebamme und Heilpraktikerin). „Was kann ich vorher tun, um mir die Geburt zu erleichtern?“ Dieser Fragestellung ging Hebamme Karin Gantevoort auf den Grund. Sie lieferte dabei auch Tricks und Tipps. Über „Geld, das Eltern zusteht“ informierte Pauline Schumacher (Diakonie). Dabei ging sie auf alle finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten ein, die es für Mütter/Eltern gibt. „Die erste Zeit zu dritt“ war das Thema von Elisabeth Grote (Schwangerschaftsberatung SkF). Sie informierte darüber, wie es gelingen kann, Eltern zu sein und trotzdem Paar zu bleiben.
In einer Pause informierten Ulrike Terhaar (SkF) und Simone Reckmann (Diakonisches Werk) zwanglos über die Projekte „Wellcome“ und „Familienpaten“, die beide präventiv und begleitend konkrete Hilfen für Familien anbieten.
Danach wurden die Workshops wiederholt, sodass Besucher die Möglichkeit hatten, an diesem Nachmittag zwei Workshops zu besuchen.
Entstanden ist die Idee für den Infotag „Rund um die Geburt“ 2001 auf Initiative der Diakonie. „Inzwischen werden die Babys von damals schon konfirmiert“, schmunzelte Hebamme Judith Tasche, die von Anfang an dabei war. 2002 fand die erste Informationsveranstaltung statt. In den Jahren danach wechselten vor allem die Schwerpunktthemen: Mal ging es um die Geburt an sich, dann um die Ernährung des Babys, in einem anderen Jahr um die erste Zeit mit dem Kind, 2014 um die familienbegleitenden Angebote („Wellcome“, Familienpaten). Der jährliche Infotag bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich im Rahmen dieses „Impulstages“ kompakt über verschiedene Aspekte rund um die Geburt zu informieren. Mindestens genauso wichtig aber ist, dass im Zusammenhang mit der Vorbereitung dieses Tages ein Netzwerk der Einrichtungen entstanden ist, die Schwangeren im Bedarfsfall Hilfen bei ganz unterschiedlichen Problemen oder Fragestellungen anbieten können. Und da sich die Frauen des Teams untereinander inzwischen gut kennen, gehen die Hilfestellungen, die über das Jahr nachgefragt werden, inzwischen im wahrsten Sinne des Wortes Hand in Hand, wie Petra Hengst (FBS), Judith Tasche (Hebamme), Christiane Klekamp (Hebamme, Heilpraktikerin), Simone Husmann (Frauenärztin), Karin Gantevoort (Hebamme), Milena Naundorf (Hebamme), Pauline Schumacher (Diakonie), Simone Reckmann (Diakonisches Werk) und Ulrike Terhaar (SkF Ahaus-Vreden) bestätigen. Insofern ist der Infotag ein Event mit Langzeitwirkung.

[ Bericht zum Tag der Geburt 2018 ]